Corona-Lage

„CoVis“: Neue App zur Corona-Risikobewertung

Die App „CoVis“ stellt Nutzern aktuelle Informationen zur Corona-Lage bereit. Auch öffentliche Institutionen sollen sie nutzen können, um Richtlinien anzupassen.

Veröffentlicht:

Berlin. Für Krankenhäuser, Gesundheitsämter und andere öffentliche Einrichtungen steht ab sofort eine neue App zur Corona-Risikobewertung zur Verfügung.

So könnten Sicherheitsvorkehrungen und gesundheitliche Richtlinien angepasst werden, heißt es in einer Mitteilung zum Launch der App. „CoVis“ stellt Nutzerinnen und Nutzern Informationen zur aktuellen Corona-Lage bereit.

So werden zum Beispiel Regionen mit besonderer Ansteckungsgefahr gemeldet, damit diese gemieden werden können. Auch Privatpersonen können die Anwendung nutzen und Vorerkrankungen und Reisegewohnheiten angeben, die in die Risikobewertung miteinfließen.

Keine Kontaktverfolgung

Laut Mitteilung nutzt die App keine Kontaktverfolgung, wie es beispielsweise die Corona-Warn-App macht. CoVis verwende Künstliche Intelligenz, um die COVID-19-Entwicklungen vorherzusagen und Anomalien in der Ausbreitung des Virus zu identifizieren. Grundlage seien öffentlich verfügbare Daten, neueste Studienergebnisse und anderes vorhandenes medizinisches Wissen.

Die CoVis-App ist kostenlos und beinhaltet unter anderem eine Sieben-Tage-Vorhersage zur Entwicklung der Inzidenzen für alle Landkreise in Deutschland und in den USA.

Entwickelt wurde CoVis von einem Team junger Forscherinnen und Forscher, IT- und Gesundheitsexpertinnen und -experten, die sich im April 2020 anlässlich der COVID-19-Challenge des Massachusetts Institute of Technology in den USA zusammenfanden. (eb)

CoVis-App hier downloaden im AppStore und im PlayStore.

Mehr zum Thema

Neue Möglichkeiten

So hilfreich können Smart Inhaler bei Asthma oder COPD sein

Una Health

Neue DiGA für das Selbstmanagement bei Typ-2-Diabetes

Das könnte Sie auch interessieren
Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Tag der Privatmedizin 2023

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Verschiedene Gesichter

© Robert Kneschke / stock.adobe.com / generated with AI

Seltene Erkrankungen

GestaltMatcher – Per Gesichtsanalyse zur Orphan Disease-Diagnose

Künstliche Intelligenz gilt auch in der Medizin als Schlüsseltechnologie, mit deren Hilfe zum Beispiel onkologische Erkrankungen stärker personalisiert adressiert werden könnten.

© Kanisorn / stock.adobe.com

EFI-Jahresgutachten 2024 übergeben

KI: Harter Wettbewerb auch in der Medizin

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hämatologe gibt Tipps

Krebspatienten impfen: Das gilt es zu beachten

Lesetipps
Eine pulmonale Beteiligung bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) kann sich mit Stridor, Husten, Dyspnoe und Auswurf manifestieren. Sie zeigt in der Lungenfunktionsprüfung meist ein obstruktives Muster.

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Wenn der entzündete Darm auf die Lunge geht

Die elektronischen Monitoring-Devices könnten gezielt Patienten mit unkontrollierter Erkrankung verordnet werden, um zu messen, ob es bei der Inhalation an der Regelmäßigkeit, der Technik oder an beidem hapert und dann genau da zu schulen, wo es Probleme gibt.

© tadamichi / stock.adobe.com

Neue Möglichkeiten

So hilfreich können Smart Inhaler bei Asthma oder COPD sein