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Gehälter

Mediziner beim Jobeinstieg am besten dran

Human- und Zahnmediziner, die nach dem Studium bei privaten Unternehmen anheuern, führen die Liste der höchsten Einstiegsgehälter an.

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DÜSSELDORF. Das Medizinstudium lohnt sich nach wie vor: Als Berufsanfänger in der Privatwirtschaft verbuchen laut jüngstem Gehaltsreport des Job-Portals Stepstone Ärzte und Zahnärzte die vergleichsweise höchsten Jahreseinkommen. Mit durchschnittlich 52.700 Euro Gesamtbrutto liegen die Mediziner mit Abstand vor Jobeinsteigern anderer Studiengänge.

Auf den Plätzen folgen mit 48.800 Euro Absolventen der Fächer Chemie, Pharmazie oder Physik sowie Wirtschaftsingenieure (48.700 Euro). Die Schlusslichter: Erziehungs- (35.900 Euro) und Geisteswissenschaftler (35.200 Euro), Geschichts- und Kulturwissenschaftler (34.800 Euro).

Generell gilt der Erhebung zufolge, dass akademische Berufsanfänger in großen Unternehmen (>1000 Mitarbeiter) besser bezahlt werden; hier liegt das mittlere Jahresbrutto (48.400 Euro) neun Prozent über dem branchen- und firmenübergreifenden Gesamtdurchschnitt (44.300 Euro). Nach Branchen differenziert, belegen Einsteiger bei Chemiefirmen (51.700 Euro) Banken (51.400 Euro) und der Automobilindustrie (51.000 Euro) die Poleposition.

Auch regional konstatieren die Analysten erhebliche Unterschiede: So verdienen akademische Anfänger in den wirtschaftlich starken Ländern Baden-Württemberg, Bayern und Hessen überdurchschnittlich gut. Wohingegen am anderen Ende der Skala, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die Bäume mit weniger als 40.000 Euro nicht in den Himmel wachsen. (cw)

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