Inhalte für ePA

Mutterpass und U-Heft digitalisiert

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Berlin. Es geht voran mit den digitalen Inhalten für die elektronische Patientenakte (ePA), die ab Januar zunächst mit einem Feldtest an den Start gehen soll. Seit Donnerstag liegen nun Mutterpass und Kinder-Untersuchungsheft digitalisiert vor, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mitgeteilt hat. Damit sind aktuell vier sogenannte MIOs (kurz für Medizinische Informationsobjekte) verfügbar, die als standardisierte, digitale Informationsbausteine für die ePA verstanden werden können.

Impfpass und das zahnärztliche Bonusheft standen bereits vorher als MIO zur Verfügung. „Die vier planmäßig fertiggestellten MIOs sind erst der Anfang. Im nächsten Jahr wird unter anderem das International Patient Summary (IPS) – eine international verwendbare Patientenkurzakte – folgen“, wird Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel in einer KBV-Mitteilung zitiert. Geplant seien außerdem MIOs zu Pflegedokumenten, dem Krankenhaus-Entlassbrief und Laborbefunden.

Planmäßig in der Versorgung eingesetzt sollen die MIOs als Teil der ePA voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2022. (mu)

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