„ÄrzteTag“-Podcast

„Warum verschenken viele Fachärzte Honorar, Dr. Lübben?“

Die Behandlung von Neupatienten und Patienten in der offenen Sprechstunde bringt extrabudgetäres Honorar. Warum viele Ärzte trotzdem vergessen, diese Patienten in ihrer EDV korrekt zu markieren, erläutert Arzt und Praxisberater Dr. Georg Lübben im „ÄrzteTag“-Podcast.

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof Veröffentlicht:
Dr. Georg Lübben, Arzt und Vorstand der AAC Praxisberatung.

Dr. Georg Lübben, Arzt und Vorstand der AAC Praxisberatung.

© Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

Neu-Isenburg. Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) war unter anderem dazu gedacht, Patienten einen Zugang zur Facharztebene mit möglichst geringen Wartezeiten zu ermöglichen. Im Gegenzug sollten Fachärzte mehr Leistungen ohne Budgetdeckel honoriert bekommen.

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Während der Coronavirus-Pandemie sind die sogenannten TSVG-Fälle – offene Sprechstunden, Neupatienten, TSS-Vermittlungsfälle, Hausarztvermittlungsfälle – teilweise in Vergessenheit geraten, wie Arzt und Praxisberater Dr. Georg Lübben aus Berlin im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet. Die Folge laut Lübben: „Viele Ärztinnen und Ärzte verschenken Honorar.“

Der Berater erklärt im Gespräch, an welchen Stellen der Abrechnung sich Fehler eingeschlichen haben und warum diese Fehler jetzt, nach Auslaufen der epidemischen Notlage, mehr Wirkung zeigen als in den ersten beiden Pandemiejahren – vor allem bei der offenen Sprechstunde.

Die Summen, um die es geht, könnten durchaus erklecklich sein, bis zu gut vierstellig im Quartal, wenn eine Praxis ihr Budget klar überschreitet. Dabei wäre der Fehler schnell behoben, wenn MFA oder Arzt und Ärztin nur ein oder zwei Mausklicks zur rechten Zeit an der richtigen Stelle machen. (Dauer: 18:54 Minuten)

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