Ärzte Zeitung, 10.05.2011

Rente mit 65 - das ist für viele Ärzte der Wunsch

Rente mit 65 - das ist für viele Ärzte der Wunsch

Die Mühen des Praxisalltags mit seinen bürokratischen Erfordernissen treibt Ärzte offenbar nicht früher in die Rente als andere Teile der Bevölkerung. Das zeigen die Ergebnisse der gemeinsamen Umfrage von SpringerMedizin mit der "Ärzte Zeitung" sowie der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zum Thema Praxisabgabe.

Demnach wollen knapp 60 Prozent ihre Praxis mit 60 bis 65 Jahren abgeben, gut 27 Prozent streben die Rente zwischen 66 und 68 Jahren an, und elf Prozent wollen bis zum Alter von 69 Jahren oder länger in der Praxis bleiben.

Die Arbeit als Kassenarzt mit mehr als 68 Jahren ist Ärzten erst seit wenigen Jahren wieder erlaubt. Die Arbeit über dieses Alter hinaus hat zum Teil auch etwas mit dem Berufsethos der Ärzte zu tun. "Wer versorgt meine Patienten, wenn ich Schluss mache", hat zum Beispiel ein Teilnehmer auf dem Antwortbogen geschrieben. Auch ein Grund, später in Rente zu gehen. (ger)

Lesen Sie dazu auch:
Beim Praxiswert sind Ärzte eher pessimistisch
Geringe Attraktivität des Arztberufes wird zunehmend ein Problem
Rente mit 65 - das ist für viele Ärzte der Wunsch
Die Praxisabgabe ist auch eine Frage der Strategie

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Keine Notdienstpflicht für ermächtigte Krankenhausärzte

Muss ein ermächtigter Klinikarzt auch KV-Notdienst leisten? Nein, hat das Bundessozialgericht jetzt entschieden. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »