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Grippeindex KW 40/2021

ARE-Aktivität steigt bundesweit deutlich

In Sachsen-Anhalt und Thüringen ist die ARE-Aktivität geringfügig erhöht. In allen anderen Regionen lag die ARE-Aktivität im Bereich der ARE-Hintergrund-Aktivität auf jahreszeitlich üblichem Niveau.

Veröffentlicht:

Berlin. Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen ist in der 40. Kalenderwoche (KW) 2021 im Vergleich zur Vorwoche bundesweit deutlich gestiegen. Die aktuelle ARE-Aktivität wird dabei, wie in den vergangenen Wochen, durch eine ungewöhnlich starke RSV-Zirkulation bestimmt, wie das RKI berichtet. Die RSV-Positivenrate lag bei den 0- bis 1-Jährigen bei 46 Prozent und bei den 2-bis 4-Jährigen bei 60 Prozent. In der Altersgruppe der 5- bis 14-Jährigen und der 35- bis 59-Jährigen lag sie bei je 25 Prozent.

Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 40. KW in 138 der 185 eingesandten Sentinelproben (75 Prozent) respiratorische Viren identifiziert, darunter 62 Proben mit Respiratorischen Synzytialviren (34 Prozent), 61 mit Rhinoviren (33 Prozent), 24 mit humanen saisonalen Coronaviren des Typs OC43 (13 Prozent), 17 mit Parainfluenzaviren (9 Prozent), drei mit SARS-CoV-2 (2 Prozent), zwei mit humanen Metapneumoviren (1 Prozent) sowie eine Probe mit Influenzaviren A(H3N2) (0,5 Prozent).

Für die 40. Meldewoche (MW) 2021 wurden bislang 23 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das Robert Koch-Institut übermittelt. (bae)

Weitere Informationen unter http://influenza.rki.de

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