Rivaroxaban

Bayer wehrt sich gegen Kritik

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LEVERKUSEN. Das Unternehmen Bayer wehrt sich gegen Kritik an Rivaroxaban im Barmer GEK Arzneimittelreport. "Der Barmer GEK Arzneimittelreport kritisiert die neuen gerinnungshemmenden Arzneien wegen angeblich schwerer Blutungen und macht sie - vor allem aber Rivaroxaban (Xarelto®) - für Ausgabensteigerungen verantwortlich", so Bayer in einer Mitteilung.

Gefordert werde, die Mittel nur anzuwenden, wenn der Vitamin-K-Antagonist (VKA) Marcumar® nicht infrage kommt.

Bayer bezeichnet die Darstellung als "irreführend". Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat aktuell bestätigt, dass es keine neue Risikolage gibt.

Nach Studien bietet Rivaroxaban in den zugelassenen Indikationen bei Thrombose-Risiko wirksamen Schutz. Das Sicherheitsprofil wird laufend überprüft; das positive Nutzen-Risiko-Profil aus Studien bestätige sich.

Das Blutungsprofil von Rivaroxaban sei ähnlich wie bei herkömmlichen Gerinnungshemmern, so Bayer. Nach Studiendaten treten zudem Hirnblutungen bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern unter Rivaroxaban weniger häufig auf als unter VKA.

Bei Patienten mit Lungenembolie ist das Risiko von schweren Blutungen unter Rivaroxaban im Vergleich zur Therapie mit initialen niedermolekularen Heparinen (NMH) und anschließenden VKA um die Hälfte reduziert. Zudem ist die Wirkung von Rivaroxaban besser vorhersehbar und die Einnahme mit weniger Einschränkungen verbunden als bei VKA. (eb)

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