Direkt zum Inhaltsbereich

Hausärztliche Versorgung

In NRW sinkt die Zahl der allgemeinärztlichen Praxen

Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Zahl der Praxen von Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmedizinern um fast 13 Prozent reduziert.

Veröffentlicht:

Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Praxen für Allgemeinmedizin innerhalb von zehn Jahren um 12,6 Prozent zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gab es 2021 insgesamt 5804 Praxen von Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmedizinern, 2011 waren es noch 6.644.

Deutlich geringer war der Rückgang im Bereich der Fachärztinnen und -ärzte gewesen. Dort sank die Zahl der Praxen in den zehn Jahren um 3,7 Prozent auf 12.106. Zu ihnen gehören auch internistische Praxen, die im hausärztlichen Bereich tätig sind. (iss)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Pseudoresistenzen

Therapieresistente Hypertonie ist oft gar keine

Kommentare
Tilman Kappe 09.02.202319:59 Uhr

Die Prozentzahl für den Praxenrückgang macht keinen Sinn, wenn man nicht die Zahl der vollen Praxissitze dazu angibt. Manche Praxen haben fusioniert zu Gemeinschaftspraxen oder zu einem MVZ, was den Rückgang der Gebäude erklären könnte. So wie die Meldung hier (und woanders) herkommt, ist es reine Propaganda ohne Wert; ich fühle mich bei so etwas verschaukelt.

Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck

US-Datenbank-Analyse

Hochdosierter Influenza-Impfstoff könnte Demenz vorbeugen

Erfolgreiche Überbrückung bis zur Transplantation

Schwer an ARDS Erkrankter überlebt Entfernung beider Lungenflügel

Lesetipps
Ein Mann liegt im Bett und schaut auf sein Handy.

© Andrii Lysenko / Stock.adobe.com

Insomnie

Wie sich schlechter Schlaf auf Schmerzen auswirkt