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Influenzaindex

So startet die Grippesaison 2016/2017

Noch halten sich die Grippeinfektionen in Grenzen: Das RKI sieht die Zahl der Influenzansteckungen auf einem saisonüblichen Niveau. Doch fünf Regionen sind bereits Ausreißer.

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Influenza-Viren, die die Grippe auslösen.

Influenza-Viren, die die Grippe auslösen.

© MP / Fotolia

BERLIN. Anhaltende und deutliche Viruszirkulation bei nicht erhöhter Aktivität von akuten Atemwegserkrankungen (ARE) – so beurteilt die AG Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut (RKI im Moment die Situation zu Beginn der Grippesaison in Deutschland. Bundesweit war die Aktivität der Atemwegsinfektionen in der Woche bis zum 13. November (45. KW) zwar auf einem für die Jahreszeit üblichen Niveau, berichtet die AGI. In den Regionen Rheinland-Pfalz und Saarland sowie in Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt ist die Aktivität der Atemwegsinfektionen aber bereits geringfügig erhöht.

Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza (NRZ) sind in der 45. KW insgesamt 98 Proben von Patienten mit ARE untersucht worden, in 44 Proben (45 Prozent) fanden sich respiratorische Viren, 31 davon waren positiv für Rhinoviren, 8 für Respiratory Syncytial-Viren (RSV), 3 für Adenoviren und 2 für Influenza-Viren A(H3N2).

Grippeviren zirkulieren also bereits. Das wird auch an den 45 labordiagnostisch bestätigten Influenzafällen deutlich, die nach Infektionsschutzgesetz an das RKI übermittelt wurden. Damit sind seit Anfang Oktober (40. KW) bundesweit 243 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das RKI gemeldet worden. 80 der betroffenen Patienten (33 Prozent) waren dabei stationär behandelt worden. Zudem wurden zwei Todesfälle mit nicht subtypisierter Influenza A-Virusinfektion an das RKI übermittelt. Beide Patienten gehörten zur Altersgruppe der über 59-Jährigen.

Das RKI appelliert an Ärzte, Risikogruppen wie Senioren und chronisch Kranke gegen Influenza zu impfen und den Pneumokokken-Schutz zu aktualisieren. Der Grippeschutz wird dabei auch Schwangeren und Menschen in medizinischen Berufen empfohlen. Für die Beratung hat die STIKO ihre Internet-Informationen auf den neuesten Stand gebracht.

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