Personalie

Neuer Job für Berliner Ex-Gesundheitssenatorin

Nach dem Wechsel im Berliner Senat soll Ulrike Gote nach dem Willen ihrer heimischen Parteifreunde Erste Beigeordnete im Landeswohlfahrtsverband Hessen werden.

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Ulrike Gote soll nach ihrem Aus als Berliner Gesundheitssenatorin nun wieder in Hessen Fuß fassen.

Ulrike Gote soll nach ihrem Aus als Berliner Gesundheitssenatorin nun wieder in Hessen Fuß fassen.

© Christoph Soeder/dpa

Kassel. Zurück in die alte Heimat heißt es nach einem kurzen Gastspiel in der Bundeshauptstadt für Ulrike Gote: Nach nicht einmal zwei Jahren musste die frühere Dezernentin für Jugend, Gesundheit, Bildung und Chancengleichheit in Kassel ihren Job als Berliner Gesundheitssenatorin wieder aufgegeben. Die wegen mannigfaltiger Pannen wiederholte Wahl zum Berliner Senat führte zu einem Koalitionswechsel hin CDU und SPD. Das Ende für die Grünen-Senatsposten.

Doch die Parteifreunde in der Heimat haben ein neues Amt für die 57-Jährige gefunden. Im Landeswohlfahrtsverband Hessen mit Sitz in Kassel wird der Posten des Ersten Beigeordneten frei. Den bekleidet aktuell Andreas Jürgens, dessen Amtszeit nach zwölf Jahren enden wird.

Praktischerweise haben die Grünen das Vorschlagsrecht für die künftig dann wohl Erste Beigeordnete, sofern die Verbandsversammlung der Personalie zustimmt. Jürgens‘ Amtszeit endet im April 2024, die Nachfolge werde aber bereits im Dezember 2023 gewählt, wie die hessischen Grünen am Dienstag mitteilten.

Der Landeswohlfahrtsverband finanziert soziale Leistungen für behinderte, psychisch kranke sowie sozial benachteiligte Menschen in Hessen. Er ist zudem Alleingesellschafter der Vitos GmbH, zu der psychiatrische Kliniken für Erwachsene, für Kinder und Jugendliche und Fachkliniken für Orthopädie, Neurologie sowie Psychosomatik gehören. (bar)

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