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„ÄrzteTag extra“-Podcast

Fokus auf Impfunschlüssige lohnt sich

Die Zahl der Impfgegner ist klein, jede Liebesmüh ist hier vergebens. Anders bei verunsicherten Patienten, hier lohnt sich ärztliches Engagement fürs Impfen. Die richtige Gesprächsführung und die richtigen Argumente führen meist zum Erfolg.

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Dr. Petra Sandow, Allgemeinmedizinerin aus Berlin (links) und Ralph Köllges, niedergelassener Pädiater aus Mönchengladbach (rechts)

Dr. Petra Sandow, Allgemeinmedizinerin aus Berlin (links) und Ralph Köllges, niedergelassener Pädiater aus Mönchengladbach (rechts)

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Die Zahl der Impfgegner ist klein, jede Liebesmüh ist hier vergebens. Anders bei verunsicherten Patienten, hier lohnt sich ärztliches Engagement fürs Impfen. Die richtige Gesprächsführung und die richtigen Argumente führen meist zum Erfolg.

Menschen neigen zur Fehlwahrnehmung von Risiken wie etwa seltenen Flugzeugabstürzen oder häufigen Verkehrsunfällen. Sie haben Angst vorm Fliegen, nicht vorm Autofahren. Hinzu kommt der Unterlassungseffekt - also eine aktive Handlung mit Folgen wird als belastender empfunden als die Folge von Passivität. Das gilt besonders beim Thema Impfen. Hinzu kommt das selektive Sammeln von Informationen. Wer eher kritisch zu Impfungen steht, wird meist nach dazu Passendem suchen. Hier mit der menschlichen Psychologie konstruktiv umzugehen, ist häufig eine Herausforderung in der ärztlichen Praxis.

Wie echte Impfgegner von verunsicherten Patienten unterschieden, wie häufige „Argumente“ entkräftet werden können und welche Art der Gesprächsführung zielführend ist, diskutieren in einem zweiteiligen Podcast mit Dr. Petra Sandow, niedergelassene Allgemeinmedizinerin im Berliner Westend, und Ralph Köllges, niedergelassener Pädiater aus Mönchengladbach.

Im ersten Teil geht es um die menschliche Psychologie und die Risikowahrnehmung, die Verknüpfung zufälliger Ereignisse und wie das positiv für die Kommunikation genutzt werden kann. Erste Thesen gegen das Impfen werden diskutiert.

Im zweiten Teil des Podcasts geht es um häufige Thesen, die vor allem von verunsicherten Eltern und Patienten zum Thema Impfungen genannt werden. Besprochen wird auch, was in einem Beipackzettel stehen müsste, wäre Schokolade ein Arzneimittel.


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