„ÄrzteTag“-Podcast

Gibt es eine gute und schlechte MVZ-Finanzierung, Frau Müller?

„Geld findet einen Weg“ in die Versorgung: Susanne Müller vom BMVZ ist nicht der Ansicht, dass der MVZ-Markt gegen Fremdkapitalgeber abgeschottet werden müsste. Im zweiten Teil dieser Episode erklärt sie, warum der Gesetzegeber hier falsch liegt. Investitionen Dritter führen schließlich nicht zwangsläufig zu einer schlechteren Versorgung.

Von Christoph WinnatChristoph Winnat Veröffentlicht:
Susanne Müller vom BMVZ erklärt im Podcast, warum gute Versorgung und Fremdkapital zwei paar Schuhe sind, die durchaus nicht im Konflikt stehen.

Susanne Müller vom BMVZ erklärt im Podcast, warum gute Versorgung und Fremdkapital zwei paar Schuhe sind, die durchaus nicht im Konflikt stehen.

© Bundesverband MVZ

In der letzten Episode des „ÄrzteTags“ hat Susanne Müller, Geschäftsführerin des BMVZ, dem Bundesverband Medizinische Versorgungszentren – Gesundheitszentren – Integrierte Versorgung e.V., mit Christoph Winnat aus dem Ressort Wirtschaft erörtert, wie sich der MVZ-Markt aktuell darstellt. In dieser Episode geht es um die Frage, inwieweit Fremdkapitalgeber in MVZ investieren dürfen sollen.

Manch einem ist dies gleichbedeutend mit dem Todestoß für den freien Arztberuf – Susanne Müller sieht das anders: Ob ein MVZ gute oder schlechte Medizin betreibt, lasse sich nicht nach Träger- oder Teilhaberschaft bewerten. Schlussendlich hält sie diese, teilweise erbittert geführte, Diskussion für eine Scheindebatte.

Außerdem erklärt Müller, wieso das ursprüngliche Konzept der Zentren besser war als die momentane Regelung, weshalb gerade die Vielfalt der MVZ deren großer Vorteil ist und warum der Plan, die Ökonomisierung aus der Versorgung herauszuhalten, aus ihrer Sicht grandios gescheitert ist. (Länge: 19:31 Minuten)

Hören Sie den ersten Teil des Gesprächs
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