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Krankenhäuser

Bettenausstattung und -auslastung in Kliniken nahezu unverändert

Die Zahl der Behandlungsfälle und der Bettenauslastung hat auch 2021 deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau gelegen, meldet das Statistische Bundesamt.

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Wiesbaden. Die Zahl der aufgestellten Betten in Krankenhäusern in Deutschland ist im Pandemiejahr 2021 nahezu unverändert geblieben. Die Zahl von 483.532 Betten entsprach nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes dem Vorjahresniveau, wie die Behörde am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Hierbei handele es sich um Jahresdurchschnittswerte. Die Abweichungen gegenüber 2020 lagen den Angaben zufolge auf Bundesebene bei weniger als 1 Prozent. Auch die Zahl der Krankenhäuser habe mit 1886 dem Niveau im ersten Jahr der Corona-Pandemie entsprochen.

Diese stellte die Krankenhäuser erneut vor große Herausforderungen: So hatten das Freihalten von Bettenkapazitäten und verschärfte Hygienekonzepte zur Folge, dass planbare Behandlungen verschoben wurden, wie die Statistiker erklärten. Zudem hätten vermutlich viele Menschen Krankenhausaufenthalte vermieden, wenn sie sie nicht als unbedingt notwendig erachtet hätten.

Detaillierte Zahlen im November

Die Zahl der Behandlungsfälle und der Bettenauslastung habe deshalb auch 2021 deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau gelegen. Die Zahl der Behandlungsfälle betrug laut Statistik 2021 lediglich 16,7 Millionen und die Bettenauslastung 68,0 Prozent. 2019 wurden 19,4 Millionen Behandlungsfälle bei einer Bettenauslastung von 77,2 Prozent registriert.

Bei den Ergebnissen zu Krankenhausbetten und zur Bettenauslastung handelt es sich den Angaben zufolge um erste vorläufige Ergebnisse der Erhebung „Grunddaten der Krankenhäuser“. Endgültige und detaillierte Ergebnisse zu den Krankenhausgrunddaten 2021 sollen voraussichtlich Mitte November 2022 veröffentlicht werden. (KNA)

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