Nationale Kohorte

Großstudie mit bisher 160.000 Probanden

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HEIDELBERG. Rund 160.000 Bürger sind bisher im Rahmen der Nationalen Kohorte untersucht worden. Davon haben 22.000 Personen zusätzlich an einer MRT-Ganzkörperuntersuchung teilgenommen.

Bei der 2014 gestarteten bevölkerungsbezogenen Langzeitstudie sollen insgesamt 30.000 Probanden per MRT untersucht werden, 18.000 von ihnen auch ein zweites Mal. Dies erlaube es, den Verlauf von MRT-basierten Parametern und Biomarkern über einen längeren Zeitraum zu analysieren und zu verstehen, teilte die Studienbetreiber am Mittwoch mit.

Für die NAKO-Studien werden zufällig aus den Melderegistern rekrutierte Männer und Frauen zwischen 20 und 69 Jahren 18 Studienzentren medizinisch untersucht und nach ihren Lebensumständen befragt. Ziel ist es, chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Infektionen und Depression genauer zu erforschen.

Bis April 2023 wird die Studie von Bund und Ländern mit 171 Millionen Euro finanziert. Weitere 85 Millionen Euro tragen die beteiligten Helmholtz-Zentren.

"Die Förderung dieses Forschungsvorhabens bedeutet einen großen Input der interdisziplinären, multizentrischen Forschung in Deutschland. Dadurch wird eine einmalige Forschungsressource für die biomedizinische Forschung aufgebaut", sagt Professor Klaus Berger, Vorstandsvorsitzender der NAKO Gesundheitsstudie. (fst)

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