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Kommentar – Berufspolitik

Hausärzte auf Spahns Agenda

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof Veröffentlicht:

Den Worten folgen sehr schnell Taten: Eine Woche nach Amtsantritt hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn als erstes die Verordnung zur Umsetzung der einheitlichen Pflegeausbildung zur Abstimmung in die Ressorts gegeben – ein Überbleibsel aus der vergangenen Legislatur.

Diese erste Verordnung zeigt zugleich, wo zunächst Spahns Prioritäten liegen werden: Defizite in der Pflege angehen.

Als Prio 2 ist klar die Digitalisierung gesetzt, darüber ist zuletzt genug geredet worden.

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Und eine bessere Vergütung der Hausärzte und der sprechenden Medizin als dritter Schwerpunkt von Spahns Arbeit? Das wäre wohl zu schön, um wahr zu sein. Die Skepsis, die aus dem Rundbrief von Hausärztechef Ulrich Weigeldt spricht, ist angebracht – auch wenn die Kanzlerin das Thema sogar in der Regierungserklärung angesprochen hat.

Immerhin: Es wäre – neben der Reduzierung von Bürokratie in den Praxen und der Stärkung der Allgemeinmedizin im Studium – einer von vielen nötigen Bausteinen, um die hausärztliche Versorgung zukunftsfest zu machen.

Lesen Sie dazu auch: Rundbrief an die Hausärzte: Weigeldt fordert - GroKo muss nun auch liefern

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