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SARS-CoV-2-Tests

Patientenschützer für Rückkehr kostenloser Corona-Bürgertests

Für die Vertreter des KV-Systems sind die SARS-CoV-2-Bürgertests ein Ärgernis: So auch für Patientenschützer Eugen Brysch – aber aus noch einem anderen Grund.

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Kostenlose Bürgertests: Die Patientenschützer wollen sie, die KBV und andere nicht.

Kostenlose Bürgertests: Die Patientenschützer wollen sie, die KBV und andere nicht.

© Christian Charisius / dpa

Berlin. Corona-Schnelltests in Testzentren sollten nach Ansicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz wieder kostenlos sein. Derzeit stocke es bei der Erstattung für die Testanbieter, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur.

Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach (SPD) habe die Anfang Juli getroffene Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zur Abrechnung der sogenannten Bürgertests noch immer nicht rechtlich abgesichert. „Karl Lauterbach ist aufgefordert, das bis zum 8. August verbindlich zu regeln“, erklärte Brysch.

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Bürgertests sind seit Ende Juni bekanntlich nicht mehr für alle gratis, sondern nur noch für bestimmte Risikogruppen und Anlässe. Zu weiteren Anlässen wie vor Veranstaltungen in Innenräumen sind sie mit drei Euro Zuzahlung zu haben.

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Kritik an Abrechnungsbürokratie

Die Kassenärztlichen Vereinigungen, die für die Abrechnung mit den Testzentren zuständig sind, und die KBV hatten die Regelung als zu bürokratisch kritisiert und angekündigt, die Tests nicht mehr abrechnen zu können.

Anfang Juli einigte sie sich mit Lauterbach. Die KVen nehmen demnach weiterhin die Abrechnungen der Teststellen entgegen und Auszahlungen vor. Laut Ministerium sollen sie auch Abrechnungen überprüfen, Auffälligkeiten bei Testergebnissen sollen aber nicht von ihnen, sondern „nachgelagert“ bewertet werden. Die KBV betonte, sie müssten die neuen Anspruchsvoraussetzungen für Bürgertests nicht prüfen.

Aus Sicht des Patientenschützers Brysch legt die Bundesregierung Testwilligen derzeit immer mehr Steine in den Weg. „Vor dem Hintergrund der komplizierten und praxisfernen Vereinbarung mit der KBV wäre es klug, die Bürgertests wieder kostenlos zu machen“, sagte er. Anders als die Impfung verhindere das Testen eine unkontrollierte Weitergabe des Virus. (dpa)

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