Kommentar

Google nur ein Steigbügelhalter

Matthias WallenfelsVon Matthias Wallenfels Veröffentlicht:

Suchmaschinen können Ärzten helfen, ihre Praxis im Internet schneller auffindbar zu machen. Ist die Praxis mit einem eigenen Auftritt präsent, so vermögen gewiefte IT-Kräfte entsprechender Dienstleister, die Web-Adresse für Suchmaschinen - wie zum Beispiel Google - so attraktiv zu machen, dass sie unter den ersten zehn Treffern landet, wenn zum Beispiel nach einem Reisemediziner in der Stadt X gesucht wird.

Doch Vorsicht: Das gekonnte Pushen der Praxis-Website unter die Top-Einträge einer Suchabfrage ist allein noch nicht glückselig machend. Der Sucher - ein Patient mit einem bestimmten Anliegen - sucht nach einem kompetenten Ansprechpartner. An diesem Punkt fängt die Kärrnerarbeit für das Praxisteam erst an. Es muss auf seinem Internet-Auftritt - und später auch in der Praxis - anschaulich und überzeugend darstellen, warum der Patient gerade hier richtig ist. Das funktioniert nur, wenn die Ärzte stets auf dem neuesten Stand sind - nachgewiesen zum Beispiel mit Fortbildungszertifikaten - und die Zielgruppen adäquat angesprochen werden. Die Suchmaschine im Web ist nicht mehr als der Steigbügelhalter.

Lesen Sie dazu auch: Ärzte schöpfen Marketing-Potenzial im Web noch nicht aus

Mehr zum Thema

Ratgeber für die Praxis

Wie Ärzte mit ADHS erfolgreich im Beruf sein können

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Schlafstörung? Da greifen viele Patienten eigenständig zu Melatonin. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© Yakobchuk Olena / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Schlafstörungen: Vorsicht vor unkritischem Melatonin-Einsatz

Constanze Jäger fungiert am Städtischen Klinikum Braunschweig als Employee Happiness Managerin.

© [M] Porträt: Klinikum Braunschweig/Dennis Schulten | Martyshova / stock.adobe.com

Zufriedene Mitarbeiter

Glücksmanagerin greift im Krankenhaus unter die Arme