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„Lauterbach zu zögerlich“

Kinderkliniken: CDU will „Beschaffungsgipfel“ für Medizintechnik

Nach Ansicht von CDU-Generalsekretär Czaja ist ein europäischer Ausfuhrstopp für lebensnotwendige Medizintechnik, die auf Kinderstationen benötigt wird, geboten.

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Berlin. Die CDU verlangt von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) angesichts der teils dramatischen Situation auf den Kinderstationen der Krankenhäuser einen Beschaffungsgipfel für Medizintechnik.

„Ich habe den Eindruck, dass Karl Lauterbach viel zu zögerlich reagiert“, sagte CDU-Generalsekretär Mario Czaja am Montag nach Sitzungen der Spitzengremien seiner Partei in Berlin. Lauterbach habe vergangene Woche eine Revolution der Krankenhausfinanzierung angekündigt, doch bis jetzt liege immer noch kein Gesetzentwurf vor.

Lauterbach vermittele den Eindruck, dass er sich stark mit Corona beschäftigt habe, aber den anderen Themen der Gesundheitsversorgung nicht immer die nötige Aufmerksamkeit schenke, kritisierte Czaja. Nun erwarte er, dass der Minister ähnlich wie bei der Corona-Lage jetzt einen Beschaffungsgipfel für die lebensnotwendige Medizintechnik einberufe. „Und wir brauchen ähnlich wie bei Corona einen europäischen Ausfuhrstopp von lebensnotwendiger Medizintechnik, dass diese in Europa verbleibt“, sagte der CDU-Politiker.

„Wir können nicht bis über Weihnachten und Silvester warten. Die Situation auf den Kinderrettungsstellen ist dramatisch“, warnte Czaja. Den Personalmangel könne man auflösen, indem Mitarbeiter von Normal- in Kinderstationen arbeiten dürften. Lauterbach hatte einen Anlauf zu einer großen Reform angekündigt, um die Kliniken von wirtschaftlichem Druck zulasten von Patienten und Personal zu befreien. (dpa)

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