Impfungen

Noch mehr Corona-Impfstoff von Pfizer/BioNTech im 2. Quartal

Pfizer und BioNTech ziehen Lieferungen ihres COVID-Impfstoffs an die EU vor. Für Kommissionspräsidentin von der Leyen eine „sehr gute Nachricht“.

Veröffentlicht:

Brüssel. Nicht die Welt, aber doch eine Hilfe: Die EU-Kommission erhält im 2. Quartal von dem Corona-Impfstoff Comirnaty® (von Pfizer/BioNTech) zehn Millionen Dosen mehr, als zunächst vorgesehen. Damit erhöhe sich die Gesamtmenge, die das Herstellerkonsortium von seinem mRNA-Impfstoff im 2. Quartal an die EU liefert, auf über 200 Millionen Dosen, wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstagnachmittag bekanntgab.

Die zusätzliche Menge werde aus einer Option auf 100 Millionen Dosen vorgezogen, heißt es, die erst für das dritte und vierte Quartal 2021 vorgesehen sind. Die vorgezogene Lieferung gebe den Mitgliedstaaten „Spielraum, um zu manövrieren und möglicherweise Lücken bei den Lieferungen zu schließen“, so von der Leyen weiter.

Impfung in mehreren Staaten ausgesetzt

Zugleich kündigte die Kommission an, der Pharmakovigilanz-Ausschuss PRAC der europäischen Arzneimittelagentur EMA werde am Donnerstag dieser Woche zusammenkommen, um dann eine Entscheidung zum Nutzen-Risiko-Verhältnis des DNA-Impfstoffs von AstraZeneca zu treffen.

Mehrere Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, haben die Impfung mit dem Präparat ausgesetzt, nachdem vereinzelt Blutgerinnsel in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung aufgetreten waren. (cw)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Gesetzgebung

Linke fragen nach „Lex Lilly“

Das könnte Sie auch interessieren
Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

© Viacheslav Yakobchuk / AdobeStock (Symbolbild mit Fotomodellen)

Springer Pflege

Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

COVID-19 in der Langzeitpflege

© Kzenon / stock.adobe.com

Springer Pflege

COVID-19 in der Langzeitpflege

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitartikel

Homöopathie: Eine bloße Scheindebatte

Lesetipps
Eine neue Leitlinie, die Ende diesen Jahres veröffentlicht werden soll, soll Ärzten und Ärztinnen in der hausärztlichen Versorgung helfen, Patienten und Patientinnen zur Vitamin-D-Substitution adäquat zu beraten.

© irissca / stock.adobe.com

32. Jahreskongress der SGAM

Empfehlungen zur Vitamin-D-Substitution: Neue Leitlinie angekündigt

So klein sieht das Kügelchen beziehungsweise der Globulus hier auf dem Bild gar nicht aus. Ob und wie viel Wirkstoff enthalten ist und welche Wirkung dennoch davon ausgeht, das ist besonders bei Hochpotenzen strittig. Der innerärztliche Streit um die Homöopathie hat auf jeden Fall eine gewisse Größe. Es geht in der Tat um wissenschaftstheoretische Grundlagen.

© Springer Medizin Verlag

Alternative Therapierichtungen

Homöopathie: Worüber gestritten wird – und was die Fakten zeigen