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OTC-Apothekenmarkt

Versand macht 2016 erneut Boden gut

Die aktuelle Diskussion um den Rx-Versand lässt leicht vergessen, wo die Versandapotheken eigentlich zuhause sind: im OTC-Geschäft.

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FRANKFURT/MAIN. Mit zweistelligen Zuwachsraten sowohl nach Umsatz als auch nach Packungsmenge konnte sich der Vertriebskanal Versandhandel im Geschäft mit nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln Gesundheitsprodukten, Kosmetika, medizinischem Sachbedarf sowie Nahrungsergänzungsmitteln 2016 einmal mehr vom stationären Wettbewerb deutlich absetzen.

Nach Zahlen des Beratungsunternehmens QuintilesIMS stiegen die OTC-Umsätze im Apotheken-Versandhandel in und nach Deutschland vergangenes Jahr um knapp 17 Prozent auf gerundet 1,6 Milliarden Euro (zu Verkaufspreisen). Ladenapotheken konnten mit dem gleichen Sortiment nur ein zweiprozentiges Verkaufswachstum realisieren (auf 11,3 Milliarden Euro).

Die Mengenentwicklung fällt ähnlich aus: Für Versandapotheken melden die Marktforscher 13 Prozent Absatzplus (auf 148 Millionen Packungen), für den stationären Kanal -0,9 Prozent (auf etwas mehr als eine Milliarde Packungen). Sowohl nach Umsatz als auch nach Absatz entfallen rund zwei Drittel des OTC-Versands auf rezeptfreie Arznei- und Gesundheitsmittel.

Durch die anhaltend expansive Entwicklung hat sich auch der OTC-Marktanteil der Versandapotheken um einen Punkt auf 12 Prozent verbessert – das gilt den Angaben zufolge sowohl nach Umsatz als auch nach Absatz. Die Versender, heißt es, profitierten von verbesserter Lieferfähigkeit und geschicktem Web-Marketing. (cw)

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