Ärzte Zeitung, 09.10.2009

IT-Innovationspreis geht nach München

MÜNCHEN (eb). Professor Jürgen Stausberg von der Ludwig-Maximilians-Universität München ist mit dem diesjährigen Friedrich-Wingert-Innovationspreis ausgezeichnet worden. Die mit 5000 Euro dotierte Ehrung wird jährlich von dem Berliner Unternehmen ID Information und Dokumentation im Gesundheitswesen vergeben. Stausberg hat nach Unternehmensangaben in einer Studie die Datenqualität in der klinischen Dokumentation analysiert.

Auf der Basis empirischer Grundlagen hat er dann Faktoren für eine Bewertung der Diagnosencodierung im Hinblick auf potentielle Arzneimittelrisiken ermittelt. Insbesondere wurde die Bedeutung für eine strukturierte Bewertung von Arzneimittelrisiken in Routinedaten hervorgehoben.

Die Ergebnisse der Forschungsarbeit sind nicht für den Elfenbeinturm gedacht, sondern sollen ganz praktisch Verwendung finden. So entwickelt das Berliner Unternehmen ID auf Basis der Studie derzeit eine Wissensdatenbank zum Thema.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Resolution gegen DSGVO-Verunsicherung und Abmahn-Angst

Nach einer ersten Abmahnwelle in Bremen wächst bei Ärzten die Verunsicherung wegen der Datenschutzgrundverordnung. 60 Verbände und die KBV haben darauf nun reagiert. mehr »

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen. mehr »