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Allergien im Blick

Feigen kreuzreagieren mit Birkenpollen

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NEU-ISENBURG (ikr). Die Liste der relevanten Nahrungsmittel, die mit dem Hauptallergen der Birke Bet v 1 kreuzreagieren, kann offenbar erweitert werden. In einer Studie mit Hautpricktests reagierten 78 Prozent von 85 Patienten mit Birkenpollenallergie auch auf frische Feigen, 91 Prozent auf Maulbeeren und 91 Prozent auf die tropische Jackfrucht (Allergo J 2010; 19: 212).

Bekannt ist bisher dass, Patienten, die gegen Birkenpollen sensibilisiert sind, oft mit oralen Allergiesymptomen nach dem Genuss von Steinobst, Baumnüssen, Karotten, Sellerie, Kiwi und Soja reagieren. Auslöser der Reaktionen sind dabei Pflanzenproteine. Zwei Drittel der positiv auf Feige getesteten Patienten vertrugen getrocknete Früchte besser als frische Feigen. Offenbar beschleunigt der Trocknungsprozess die Proteolyse oder verändert die relevanten Feigenproteine.

Lesen Sie dazu auch: Kreuzreaktionen - harmlos oder riskant? Bluttest ermittelt Schockgefahr bei Wespengiftallergie Mehr Ekzeme bei Kindern von Rauchern Feigen kreuzreagieren mit Birkenpollen Mindern Atopien das Risiko für Leukämien?

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