Direkt zum Inhaltsbereich

Schmerzt der Rücken, können’s die Zähne sein

Veröffentlicht:

BERLIN (dpa). "Probleme mit dem Rücken oder den Gelenken können mit den Zähnen und falscher Kieferstellung zusammenhängen", sagt Professor Wolfgang Freesmeyer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

Etwa 20 Millionen Deutsche hätten Symptome einer Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD), einer vielfach unbekannten Wechselwirkung zwischen körperlichen Haltungsstörungen und Störungen im Zahnbereich.

"Je nach Alter und Geschlecht haben in Deutschland 30 bis 70 Prozent der Bürger Symptome oder Befunde einer CMD, Frauen häufiger als Männer", so Freesmeyer. Bei ihnen führten Fehlstellungen des Kiefers oder der Zähne zu Rücken-, Gelenk-, Ohren- oder Kopfschmerzen.

Allgemeinmediziner und Zahnärzte sollten im Praxisalltag auch an den möglichen Zusammenhang zwischen chronischen Schmerzen und CMD denken. Schmerzpatienten in der Hausarztpraxis sollten bei unklarer Ursache einen Befund ihres Zahnarztes zu möglichen Kiefer- und Zahnfehlstellungen mitbringen. Die Ursache einer CMD, etwa durch dauerndes Zähneknirschen, müsse der Zahnarzt funktionell untersuchen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

© Springer Medizin Verlag

Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: medac GmbH, Wedel
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hausärztin gibt Tipps

Darauf ist in der Kommunikation mit Skabies-Patienten zu achten

Krafttraining bis zur Erschöpfung

„Adonis-Komplex“: Was Ärzte beim Verdacht auf Muskeldysmorphie tun können

Lesetipps
Eine Hand hält ein

© Sergey Nivens / stock.adobe.com

Jetzt abonnieren

Unsere Newsletter in der Übersicht