Direkt zum Inhaltsbereich

Wann wird mit einer Therapie begonnen?

Veröffentlicht:

Symptome sind immer eine Indikation für eine antivirale Therapie gegen HIV. Denn die Therapie verlangsamt die Progression der HIV-Erkrankung unabhängig von der Immunlage und der Viruskonzentration im Blut.

Bei asymptomatischen HIV-Infizierten läßt sich aus Kohortenstudien ableiten, daß trotz eines Behandlungsbeginns bei einer T-Helferzell-Zahl unterhalb von 200 pro Mikroliter Blut Morbiditäts- und Sterberate steigen.

Im Bereich zwischen 200 und 350 T-Helferzellen pro Mikroliter Blut kann die Virusmenge im Blut Entscheidungshilfen liefern. Je höher diese Konzentration ist, umso eindeutiger ist die Behandlungsindikation.

Auch der Trend dreier aufeinanderfolgender Messungen von Virusmenge und der Zahl der T-Helferzellen kann zur Entscheidung helfen. Bei einer T-Helferzell-Zahl zwischen 350 und 500 pro Mikroliter Blut schließlich ist der Therapiebeginn bei hohen Virusmengen im Blut mit Werten zwischen 50 000 und 100 000 HIV-RNA-Kopien zu erwägen.

Lesen Sie auch:

Mehr zum Thema

Infektionsschutz

RKI hat Ratgeber zu HIV-Infektion/AIDS aktualisiert

Präexpositionsprophylaxe

HIV-PrEP: Diese Möglichkeiten gibt es

Besonderes Augenmerk auf HBV

HIV und Impfungen: Was beachten, was testen?

Das könnte Sie auch interessieren
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

© robertprzybysz | iStock

Persistierende Onychomykosen

Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

© Domepitipat | iStock

Lebensqualität zurückgewinnen

Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Pityriasis versicolor

© iStock / C5C

Kleienpilzflechte im Sommer

Pityriasis versicolor sicher erkennen und gezielt behandeln

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vom Schmerzgel bis zum Wiegenlied

Zehn Strategien gegen Impfstress

Kasuistik

Lebensgefahr! Tattoo mit schockierenden Folgen

Lesetipps
Bluttest

© NiDerLander / stock.adobe.com

Demenz erkennen

Neuer Ansatz für eine Alzheimer-Diagnostik mittels Bluttests

Eine schwangere Frau hält sich die rechte Bauchseite und telefoniert.

© T Mdlungu/peopleimages.com / Stock.adobe.com

Kasuistik

Schwangere mit akutem Abdomen: Der Blinddarm war es diesmal nicht