„ÄrzteTag“-Podcast

Kinder gegen COVID-19 impfen: Was spricht dafür, was dagegen, Dr. Fischbach?

In den USA und in Kanada ist bereits ein COVID-19-Impfstoff für Kinder ab 12 Jahren zugelassen. In Europa entscheidet die EMA wohl im Juni darüber. Wie sehen Kinderärzte derzeit Nutzen und Risiken einer solchen Impfung? Im „ÄrzteTag“-Podcast nimmt BVKJ-Präsident Dr. Thomas Fischbach Stellung.

Von Ruth NeyRuth Ney Veröffentlicht:
Dr. Thomas Fischbach ist Kinderarzt in Solingen und Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte BVKJ.

Dr. Thomas Fischbach ist Kinderarzt in Solingen und Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte BVKJ.

© BVKJ

Nach bisherigen Erkenntnissen erkranken Kinder im Vergleich zu Erwachsenen meist weniger schwer an COVID-19 und haben eine deutlich bessere Prognose. Dennoch: etwa 0,18 Prozent der Kinder mit klinisch manifester COVID-19 sterben, meist infolge eines pädiatrischen entzündlichen Multisystemsyndroms (PIMS).

Insgesamt liegt die für Kinder errechnete Mortalität allerdings nur bei 0,0018 Prozent. Diese Zahlen wurden jüngst bei einem PädiatrieUpdate genannt. Zugleich arbeiten die Hersteller der COVID-19-Vakzinen mit Hochdruck daran, Studiendaten zur Impfung von Kindern ab 12 Jahren und auch jünger zusammenzutragen und eine entsprechende Zulassung zu erhalten.

Doch braucht es eine solche Impfung angesichts der geringen Morbidität und Mortalität in dieser Altersgruppe? Oder ist eine Impfung gerade wichtig, um den Jugendlichen wieder den Weg zur Normalität zu öffnen?

Welche Argumente für oder gegen eine Impfung sprechen, diskutieren wir mit Dr. Thomas Fischbach in unserem „ÄrzteTag“-Podcast. Er ist niedergelassener Pädiater in eigener Praxis in Solingen und vertritt als Präsident des Berufsverbands der Kinder-und Jugendärzte (BVKJ) die politischen Interessen seiner Berufsgruppe. (Dauer: 12:55 Minuten)

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