„ÄrzteTag“-Podcast

Jens Spahn: „Ich würde mir mehr Corona-Patriotismus wünschen“

„In so einer Zeit geht viel, viel mehr – digital“, sagt Gesundheitsminister Jens Spahn. Zur Eröffnung des digitalen Hauptstadtkongress‘ sprach er über Corona-Impfstoffe, Apps und viel Geld. Das vollständige Gespräch im „ÄrzteTag“-Podcast.

Von Wolfgang van den Bergh Veröffentlicht: 17.06.2020, 16:30 Uhr
Jens Spahn: „Ich würde mir mehr Corona-Patriotismus wünschen“

Gesundheitsminister Jens Spahn im Gespräch per Skype mit Wolfgang van den Bergh („Ärzte Zeitung“) in der Bibliothek von Springer Nature.

© Rolf Schulten

Auch der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit wurde durch Corona „digitalisiert“. Die Auftaktveranstaltung am Mittwoch (17. Juni) fand per Videokonferenz statt. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) war digital per Videoschalte dabei.

Im Gespräch mit Wolfgang van den Bergh, dem Chefredakteur der „Ärzte Zeitung“, sprach er über Hightech made in Germany, eine App, die Maßstäbe setzt, viel Geld – und wie die Bürger hierzulande an Corona-Impfstoffe kommen sollen. (Dauer: 27:57 Minuten)

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Kommentare
Dr. Thomas Georg Schätzler

Beim Stichwort CORONA-PATRIOTISMUS sträuben sich mir die Nackenhaare!

Dieses Virus wurde aus der VR China/Wuhan importiert, wo zuletzt sogar unter Missachtung jeglicher infektiologisch gesicherter, basaler Erkenntnisse behauptet wurde, nur ein mausetoter, importierter Markt-Lachsfisch habe in Peking/VR China eine zweite SARS-CoV-2 Infektionswelle erzeugt. Und keinesfalls wieder erstarkte autochtone Infektionen mit SARS-CoV-2-Viren und ungenügend geschützte COVID-19-Patientinnen und Patienten seien dafür verantwortlich.

Nein, mein lieber Spahn, nicht an einem spezifisch deutschen Patriotismus werden wir genesen, sondern an internationaler Kooperation, internationalen infektiologisch-wissenschaftlichen Forschungen, verantwortungsvollen Impfstoff-Forschung und -Entwicklung, Entwicklungs- und Wirtschaftshilfe für große u n d kleine Unternehmen, Länder und Regionen, die mit viel dramatischeren Coronavirus-Pandemie-Folgen zu kämpfen haben.

Kleinstaaterei, Protektionismus und Wirtschaftsimperialismus bzw. insbesondere patriotische Gesinnungen werden da kontraproduktiv sein.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund


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