Organspende

Intensivärzte stärken Spahn den Rücken

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BERLIN. In einer Online-Umfrage der Internistischen Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) hat sich die große Mehrheit der Mitglieder für eine Widerspruchslösung bei der Organspende ausgesprochen. Auch der Vorstand unterstütze den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), heißt es in einer Mitteilung der DGIIN. Sie fordere aber ein Gesamtpaket, das weitere Maßnahmen wie die Verbesserung von klinikinternen Abläufen und eine breite gesellschaftliche Diskussion beinhaltet.

Insgesamt beteiligten sich mit 1014 Teilnehmern mehr als 50 Prozent der Mitglieder der DGIIN an dieser Umfrage. Für die sogenannte doppelte Widerspruchslösung (Angehörige haben Recht zum Widerspruch, wenn kein Widerspruch des Betroffenen vorliegt) stimmten 33 Prozent zu. 43 Prozent favorisierten hingegen die sogenannte einfache Widerspruchslösung, bei der nur der Spender selbst widerspruchsberechtigt ist. (eb)

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