Arzneimittelversorgung

Keine Engpässe bei Blutplasmapräparaten

Die Versorgung der Bevölkerung mit Immunglobulinen ist gesichert, berichtet die Bundesregierung. In den Pandemiejahren 2020 und 2021 wurden mehr Präparate in Umlauf gebracht.

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Berlin. Die Bundesregierung sieht derzeit keine Gefahr von Engpässen in der Versorgung der Bevölkerung mit Blutplasmapräparaten.

Die dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) vorliegenden Daten zur Herstellung von Blutprodukten nach Paragraf 21 Transfusionsgesetz (TFG) ließen keine Gefährdung der Versorgung mit Plasmaprodukten erkennen, heißt es in einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion. Die Daten zeigten, dass auch in den Pandemie-Jahren 2020/21 die Anzahl der in Deutschland in Verkehr gebrachten Immunglobulinpräparate gestiegen sei.

Das Bundesgesundheitsministerium verfolge zusammen mit dem PEI die Entwicklung der Blut- und Plasmaspende sowie des Verbrauchs an entsprechenden Blut- und Plasmaprodukten. Ferner beobachte und bewerte der beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingerichtete Beirat zu Liefer- und Versorgungsengpässen kontinuierlich die Versorgungslage aller versorgungsrelevanten Arzneimittel. Dies umfasse auch die Blut- und Plasmapräparate wie Immunglobuline. (eb)

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