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Extreme Belastung bei Pflege macht Angehörige krank

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BERLIN (dpa). Eine Demenzerkrankung sei vor allem eine extreme Belastung für die pflegenden Angehörigen, so Sabine Jansen von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG). Die Betreuung sei so kräftezehrend, dass die Angehörigen häufig selbst erkranken.

Doch für viele Angehörige ist das Heim keine gute Alternative. Bei der ambulanten Pflege und in den Heimen gebe es Defizite. "Man erwartet Leute, die sich auskennen mit dem Krankheitsbild, aber das ist leider von der Ausbildung her oft nicht gegeben", sagt die DAlzG-Geschäftsführerin.

Einen Ausweg bieten Wohngemeinschaften für Demenzkranke. Diese WGs sind beliebt, weil sie dem eigenen häuslichen Wohnumfeld ähneln. Dennoch handele es sich erst um ein "zartes Pflänzchen", der Bedarf sei riesig.

Lesen Sie dazu auch: Aggressionen haben oft simple Ursachen Warum liegen Apfelsinen in Omas Kleiderschrank? Demenzrate steigt erst bei 80-Jährigen drastisch an Gesellschaft ist auf Demenzkranke schlecht vorbereitet Extreme Belastung bei Pflege macht Angehörige krank

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