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Jeder 3. Bremer Schüler nimmt Schmerzmittel

BREMEN (cben). Der Bremer Senat hat im vergangenen Jahr die Schüler des Zwei-Städte-Landes nach ihrem Suchtmittelkonsum befragt. Die Ergebnisse führen nun zu einer Anti-Drogenkampagne an Bremens Schulen.

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"Welche Droge hast du in den letzten 30 Tagen konsumiert?", lautete die Frage an die Schüler. Das Ergebnis: Alkohol, Tabak, Schmerzmittel und Cannabis sind mit deutlichem Abstand die Spitzenreiter. Fast 57 Prozent der 14jährigen und fast 84 Prozent der 18jährigen trinken Alkohol. 34 Prozent der 14jährigen rauchen Tabak und 53 Prozent der 18jährigen.

Die Zahl der Schmerzmittelkonsumenten steigt zwischen dem 14. und dem 18. Lebensjahr von 29 Prozent auf 38 Prozent und die Zahl der Cannabis-Konsumenten von 11,6 auf 14 Prozent. Auch Aufputsch- und Beruhigungsmittel werden von Jugendlichen häufig konsumiert, und zwar durchschnittlich von 2,9 und 3,8 Prozent der Schüler.

Die Ergebnisse veranlaßten den Senat zu der Kampagne "Voll im Blick". Auffällige Schüler sollen verwarnt werden und in Gruppen- oder Einzelgesprächen ihren Konsum kritisch hinterfragen lernen. Plakate, Handreichungen für Lehrer und ein Elternbrief unterstützen die Kampagne. Damit "lassen sich Vorfälle mit Drogenkonsum und -handel in der Schule auf ein Minimum reduzieren", hieß es. In zwei Jahren soll der Effekt der Kampagne überprüft werden.

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