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Uniklinikum Hamburg-Eppendorf

Studie zu Corona bei Kindern gestartet

In Hamburg werden in den kommenden Monaten 6000 Kinder auf SARS-CoV-2 getestet. Wissenschaftler erhoffen sich unter anderem eine Antwort auf die Frage, wie infektiös Kinder tatsächlich sind.

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Das UKE will unter anderem erforschen, welche Folgen eine SARS-CoV-2-Infektion für Kinder hat.

Das UKE will unter anderem erforschen, welche Folgen eine SARS-CoV-2-Infektion für Kinder hat.

© davit85 / stock.adobe.com

Hamburg. Welche Rolle spielen Kinder bei der Übertragung des neuen Coronavirus? Zwar deutet sich an, dass die Mehrheit der Kinder an COVID-19 nur mild oder sogar asymptomatisch erkranken. Allerdings häufen sich Berichte, nach denen Kinder ein Kawasaki-ähnliches Symptom als Spätmanifestation einer SARS-CoV-2-Infektion bekommen können. Wie gefährlich ist SARS-CoV-2 für Kinder also tatsächlich?

Unklar ist auch, wie ansteckend Kinder sind. Verbreiten sie das neue Coronavirus ähnlich häufig wie das Influenzavirus und sind damit ein großer Faktor bei der aktuellen Pandemie? Auch das eine wichtige Frage – gerade im Hinblick auf die Kita-Öffnungen im Zuge der Lockerungs-Maßnahmen.

Antworten liefern soll nun eine Studie mit 6000 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 0 und 18 Jahren am Uniklinikum in Hamburg-Eppendorf (UKE). Teilnehmen können alle Kinder, die derzeit in Hamburger Kinderkliniken betreut werden, sowohl ambulant als auch stationär.

Die Studie „C19.CHILD“ ist dabei Teil der „Hamburg City Health“-Studie, die seit vier Jahren läuft und nun erweitert wurde. Bereits Ende April wurden die ersten Familien angeschrieben, berichtete das UKE. In der ersten, sechswöchigen Phase wird bei den teilnehmenden Kindern ein Nasen-Rachen-Abstrich und ein Antikörpertest gemacht. Bei positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Kindern soll der Infektionsweg genau nachverfolgt und die Kinder über sechs Monate beobachtet werden. (bae)

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