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Produktion

BioNTech will zwei Milliarden Dosen Corona-Impfstoff herstellen

Das Mainzer Unternehmen BioNTech und sein US-Partner Pfizer hatten ursprünglich 1,3 Milliarden Dosen Impfstoff angepeilt. Voraussetzung für die Erhöhung der Produktion seien Verbesserungen an den Standorten.

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Unter anderem eine neue Produktionsstätte soll dazu führen, dass Biontech und Pfizer schneller mehr Dosen ihrer Corona-Vakzine produzieren können, als ursprünglich gedacht.

Unter anderem eine neue Produktionsstätte soll dazu führen, dass Biontech und Pfizer schneller mehr Dosen ihrer Corona-Vakzine produzieren können, als ursprünglich gedacht.

© Jens Krick / Flashpic / dpa

Mainz/New York. Das Mainzer Unternehmen BioNTech und sein US-Partner Pfizer wollen in diesem Jahr unter bestimmten Voraussetzungen zwei Milliarden Dosen ihres Corona-Impfstoffs Comirnaty® herstellen.

Das geht aus am Montag bekannt gewordenen Unterlagen von BioNTech an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Bislang hatten die Firmen 1,3 Milliarden Dosen angepeilt.

Bedingung für die angestrebte Erhöhung der Produktionszahl seien weitere Verbesserungen und Vergrößerungen in den bisherigen Standorten sowie die Verfügbarkeit weiterer Lieferanten und Vertragspartner für die Herstellung, heißt es.

Sechs Dosen pro Ampulle

In der angestrebten Zahl von zwei Milliarden Dosen ist den Angaben zufolge die jüngst genehmigte Erhöhung von fünf auf sechs Dosen pro Ampulle enthalten. Seit Freitag kann auch in der EU aus den gelieferten Ampullen von BioNTech/Pfizer mehr Impfstoff entnommen werden als bisher.

Um die Fläschchen mit dem BioNTech-Impfstoff besser nutzen zu können, ließ die EU-Arzneimittelbehörde EMA zu, dass sechs statt bisher fünf Dosen aus einer Ampulle von Biontech/Pfizer gezogen werden dürfen. Das hatte das Bundesgesundheitsministerium bereits im Dezember als Möglichkeit angekündigt - aufgrund einer „Über-Füllung“ der Fläschchen könne mit geeigneten Spritzen und Kanülen sechs Dosen aus einem gezogen werden.

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Laut der BioNTech-Unterlagen an die SEC haben die beiden Unternehmen bislang die Auslieferung von einer Milliarden Dosen in diesem Jahr fest vereinbart. Als Produktionsstätten werden in Deutschland Mainz und ab Ende Februar Marburg in Hessen für BioNTech aufgezählt sowie Puurs in Belgien, Kalamazoo, St. Louis und Andover (alle USA) für Pfizer.

BioNTech gab außerdem bekannt, dass bislang 32,9 Millionen Dosen ausgeliefert worden sind (Stand Sonntag). (dpa)

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