Marketing

Veröffentlicht: 12.07.2011, 05:00 Uhr

Werbung für eigene oder fremde gewerbliche Tätigkeiten oder Produkte in Zusammenhang mit der eigenen Tätigkeit ist Ärzten künftig verboten.

Das sieht Paragraf 27 der neuen Musterberufsordnung vor. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das ein in der zahnärztlichen Berufsordnung enthaltenes Verbot einer Werbung für Dritte bestätigt hat.

Ärzten bleibt es aber weiterhin erlaubt, Zeitschriften und andere Publikationen im Wartezimmer auszulegen - auch Praxisflyer, anhand derer sich Patienten über das Leistungsspektrum informieren können.

Eine Neuregelung trifft Praxen, die in ihrem Wartezimmer oder in anderen Bereichen auf Praxis-TV-Angebote setzen. Paragraf 27 räumt Patienten künftig das Recht ein, den Monitor und damit das Programm abschalten zu können, wenn es sie stört.

Wie dies im Praxisalltag kontrolliert werden soll, ist aber auch den Verfassern der Musterberufsordnung nicht ganz klar, wie aus gut informierten Kreisen zu hören ist. (maw)

Mehr zum Thema
Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Internisten und MVZ fordern klare Worte der KVen

Rettungsschirm

Internisten und MVZ fordern klare Worte der KVen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden