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Meningitis duldet keinen Aufschub der Antibiose

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Die klassische Trias von Fieber, Nackensteifigkeit und Bewusstseinsstörungen tritt bei Meningokokken-Meningitis nach Daten einer niederländischen Studie nur bei etwa einem Viertel der Patienten auf.

Bei vielen Patienten wird zudem die Antibiose verzögert, weil die Ärzte zunächst eine Liquorpunktion oder ein MRT vornehmen, so Professor Hans-Walter Pfister von der LMU München. Er rät daher, bewusstseinsgestörte Patienten mit fokalneurologischen Defiziten und Verdacht auf bakterielle Meningitis sofort mit Antibiotika zu behandeln. (mut)

Lesen Sie dazu auch: Antikörper läuten Wandel in der MS-Therapie ein Auf die richtige Interferon-Dosis kommt es an Alzheimer lässt sich immer früher erkennen Gentests decken Ursachen von Schlaganfall auf Musik beschleunigt Rehabilitation nach Apoplexie

Kongress-News: Bei Status epilepticus mit Fieber sofort behandeln! Blindsight - "Sehen" ohne visuellen Kortex Aquaporin als Marker für Therapieverlauf bei NMO

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