Direkt zum Inhaltsbereich

DAS SAGT BOEHRINGER INGELHEIM

Vorbericht ist unzureichend

Veröffentlicht:

"Das IQWiG hat mit seinem Vorbericht die Bedeutung einer effektiven Bluthochdruck-Therapie unterstrichen", teilt Boehringer Ingelheim mit. Das Unternehmen begrüße diesen positiven Ansatz zur Unterstützung einer angemessenen Bluthochdruck-Therapie.

Der Auftrag an das IQWiG, zwar die erste Therapieoption zu untersuchen, nicht jedoch die Bluthochdruck-Therapie in ihrer gesamten Komplexität zu bewerten, erscheint dem Unternehmen aber als unzureichend. Eines der wesentlichen Merkmale der Hypertonie-Therapie sei die Kombinationstherapie.

Eine Fokussierung auf die Monotherapie wie im Vorbericht werde der Komplexität der Hypertonie-Therapie und somit dem individuellen Patientenwohl nicht gerecht. Des Weiteren seien die ausgewählten Zielgrößen, die etwa die Blutdruckwerte nicht berücksichtigen, unvollständig und wegen der Festlegung der Einschlusskriterien die betrachteten Studien auf 16 begrenzt. Damit sei methodisch eine starke Einschränkung der Evidenz zur antihypertensiven Therapie gemacht worden. (eb)

Lesen Sie dazu auch den Gastbeitrag: "Der IQWiG-Bericht ist ein Signal in die falsche Richtung und ein Rückschritt in die Zweiklassen-Medizin"

Lesen Sie dazu auch: Das sagt das Institut IQWiG: Für Diuretika ist der Nutzen am besten belegt Das sagen Kritiker des IQWiG-Vorberichts: Wichtige Kriterien für Erfolg bei der Therapie sind unbeachtet

Das sagen Pharma-Unternehmen: Blutdrucksenkung nicht bewertet - die Stellungnahme von AstraZeneca Verfahrens-Regeln missachtet - die Stellungnahme von Novartis Keine Hilfe für die Therapie - die Stellungnahme von Takeda Pharma

Was Sie über das IQWiG wissen sollten: Nach welchen Methoden das IQWiG Berichte erstellt Die Zusammenarbeit GBA-IQWiG gilt als intransparent Vorbericht: Keine juristischen Folgen

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Ungewöhnliche Studie

Konsequente Blutdrucksenkung – ein Ansatz zur Demenzprävention

QUADRO-Daten

Behandlungsresistente Hypertonie: Vier-in-Eins-Kapsel schlägt Dreier-Einzelkombi

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Lesetipps
Sklerenikterus bei einem älteren Patienten

© Dr. P. Marazzi / Science Photo Library

Meist Adenokarzinome

Tipps zur Früherkennung: Warnzeichen für Pankreaskrebs erkennen

Symbolbild eines Darms mit einer Lupe

© kirania / Generated with AI / Stock.adobe.com

Wandel der postoperativen Therapie

Morbus Crohn: Biologika senken das Rezidivrisiko nach Darmresektion

Sicht eines Patienten mit AMD: Das zentrale Sehen ist stark eingeschränkt durch einen dunklen Fleck.

© Tunatura - stock.adobe.com

AMD-Prävention

Altersabhängige Makuladegeneration: Leitlinie gibt Empfehlungen zum Screening