Reformen im Gesundheitssystem hängen nicht allein von politischen Entscheidungen ab, sondern auch davon, wie konsequent die Beteiligten sie einfordern. Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland will auch im nächsten Jahr nicht nachlassen, betont Gastautorin Lilly von Kenne.
Die Schiedssprüche zur Vergütung in der physiotherapeutischen Versorgung von August 2021 bis Dezember 2022 sind rechtmäßig. Das hat das Bundessozialgericht entschieden.
Ist ein Nachtdienst in einer Klinik nicht geregelt, müssen Patienten darüber nicht aufgeklärt werden. Die Einwilligung in eine Operation wird dadurch nicht unwirksam, urteilte der BGH.
Das GKV-Sparpaket kann in Kraft treten, ebenso das Pflegekompetenzgesetz. In Parlament und Bundesrat dominiert die Rechtfertigungsrhetorik – großer Aufwand für eine kleine Finanzhilfe zugunsten der Krankenkassen.
Fast jede dritte der 36 Arznei-Innovationen in Deutschland in diesem Jahr zählt zu den Onkologika. Das hat seinen Preis für die gesetzlichen Krankenkassen: Am teuersten waren für sie die Krebsmedikamente.
517.800 Krebsneuerkrankungen gab es 2023 in Deutschland, offenbart ein neuer Bericht. Wir zeigen anhand von Grafiken, welche Krebsarten besonders häufig diagnostiziert wurden, und welche bei den Krebssterbefällen eine große Rolle gespielt haben.
Die AAV-basierte Gentherapie stellt heute eine wegweisende Therapieoption für erwachsene Patienten mit schwerer Hämophilie und teilweise mittelschwerer Hämophilie dar. Die Übersicht fasst den aktuellen Erkenntnisstand zur klinischen Wirksamkeit und Sicherheit zusammen und diskutiert die Anforderungen für eine erfolgreiche Implementierung in Deutschland.
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In Kooperation mit: AbbVie Deutschland, DAK Gesundheit, MSD Sharp & Dohme, Novo Nordisk, Roche Pharma, vfa und Cencora Global Consulting Services
Immer mehr seltene Erkrankungen können mit zielgerichteten Medikamenten behandelt werden. Gen- und Zelltherapien spielen hierbei eine wichtige Rolle. Allerdings ergeben sich Herausforderungen an die Nutzenbewertung und die Vergütung dieser innovativen Behandlungsregime.
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In Kooperation mit: AbbVie Deutschland, DAK Gesundheit, MSD Sharp & Dohme, Novo Nordisk, Roche Pharma, vfa und Cencora Global Consulting Services
Arzneimittel für neuartige Therapien bilden eine innovative Produktklasse, die Gentherapien, somatische Zelltherapeutika und biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte umfasst. Der Beitrag gibt einen Überblick über rechtliche Grundlagen, behördliche Beratungs- und Genehmigungspraxis sowie Maßnahmen zur Harmonisierung und Qualitätssicherung im Bereich der ATMPs.
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In Kooperation mit: AbbVie Deutschland, DAK Gesundheit, MSD Sharp & Dohme, Novo Nordisk, Roche Pharma, vfa und und Cencora Global Consulting Services
Der Innovationsausschuss beim G-BA empfiehlt zwei Versorgungsforschungsprojekte – zur Brustkrebsfrüherkennung und zu Online-Modulen in der Psychotherapie.
Deutschland hat seit Anfang Dezember die europäische NIS-2-Richtlinien umgesetzt. Wichtig ist dies für Praxen und MVZ mit 50 Mitarbeitern oder 10 Millionen Euro Umsatz im Jahr.
Im kommenden Jahr wird das sektorenübergreifende Qualitätssicherungsverfahren zur Vermeidung von Wundinfektionen nach chirurgischen Eingriffen nicht fortgeführt. Umsetzungsprobleme sorgten für Kritik.
Wer nach einer Covid-19-Impfung mit mRNA-Vakzinen erkrankt, soll künftig einfacher entschädigt werden können. Für die magere Studienlage könnten die Betroffenen nichts, so ein Gerichtsurteil.
Um bei Patienten Blutverdünnung mit einem Vitamin-K-Antagonisten im häuslichen Umfeld sicher einzustellen, können Ärztinnen und Ärzte nun die Gerinnungsontrolle verordnen. Außerdem gibt es weitere Detailänderungen bei der häuslichen Krankenpflege.
Ab 1. Januar liegt dem EBM die neue Version des Operationen- und Prozedurenschlüssels im AOP-Katalog zugrunde. Anpassungen gab es auch bei Kontextfaktoren und Frakturzuschlägen.
Für Patienten mit Kurzdarmsyndrom oder angeborenen Skelettsystemfehlbildungen wird es künftig eine ASV geben. Kliniken müssen Teams aufstellen, an denen sich auch niedergelassene Fachärzte beteiligen können.
Mal gibt es zu viel Grippeimpfstoff, mal zu wenig. Dieses Jahr ist wieder Letzteres der Fall. Das Paul-Ehrlich-Institut hat den Markt im Blick und kündigt „gegebenenfalls Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung“ an.
In jeder Praxis gibt es Potenzial, das Leistungsspektrum zu optimieren und Abläufe zu verbessern. Wie Praxisteams Verbesserungsmöglichkeiten aufspüren, erläuterten ein Praxisinhaber, ein Bankberater und ein Praxisberater in einem „apoTalk digital“.
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In Kooperation mit: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Die geänderten STIKO-Empfehlungen zu Impfungen gegen Herpes zoster und gegen Meningokokken sind in die Schutzimpfungsrichtlinie aufgenommen worden. Zur Umsetzung in die Regelversorgung fehlt nur noch ein Schritt.
Um 9,3 Prozent sind im vergangenen Jahr die Heilmittelausgaben für AOK-Versicherte gestiegen. Stark beeinflusst worden sei die Entwicklung durch eine gesetzliche Neuregelung seit 2019.
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat jüngst in sechs von sieben Bewertungsverfahren keinen Zusatznutzen anerkannt. Die Ausnahme bildet der Wirkstoff Nivolumab für die Therapie bei Karzinomen des Ösophagus oder des gastrointestinalen Übergangs.
Die staatlichen Fördersätze für Praxisgründungen im ländlichen Raum des Saarlandes sind kräftig erhöht worden. Außerdem will man sich künftig besser mit der KV abstimmen. Diese hat ihre Fördergebiete stark ausgeweitet.
Das Laborbudget ist an den Laborfallwerten des Vorjahres ausgerichtet. Die Anschaffung eines neuen Analysegeräts ist laut LSG Potsdam noch kein Grund, davon im Einzelfall abzuweichen.
Wenigstens von „Hinterherhinken“ ist nicht mehr die Rede: Die Unternehmensberatung McKinsey berichtet vom Stand der Dinge in Sachen E-Rezept, ePA und DiGA.
Aggressionen gegen Pflegekräfte und Ärzte – vor allem in Notfallambulanzen – nehmen zu. Beim Kongress Pflege Ende Januar in Berlin fragen Experten: Wie erkennen, wie reagieren und vor allem – wie verhindern wir das?
Die jüngsten Konflikte um GKV-Finanzen und Pflege machen deutlich, dass sich Politik nicht in Kommissionen und Ausschüssen auflösen lässt. Irgendwann sind Entscheidungen nötig. Auch der Kanzler wird ungeduldig.
Bisher war Promethazin für Kinder ab zwei Jahren zugelassen. Nun weitet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte die Kontraindikation des Wirkstoffs auf die Altersgruppe der unter Sechsjährigen aus.
Die Einigung im Vermittlungsausschuss am Mittwochabend galt als ausgemacht. Die Reaktionen auf den Kompromiss fallen zwiespältig aus. Immerhin: Der Weg für das Pflegekompetenzgesetz ist jetzt frei.
Eine aktuelle Umfrage der Bundesdatenschutzbeauftragten zeigt, dass das Interesse an der elektronischen Patientenakte (ePA) groß ist, es allerdings gleichzeitig noch viele Wissenslücken in der Bevölkerung gibt.
Da bleibt viel zu tun: Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich unzufrieden mit dem, was die Bund-Länder-AG zur Zukunft der Pflegeversicherung vorgelegt hat – und formuliert eine Erwartung. Aber wird die auch eingelöst?
Die Krankenhausreform der „Ampel“ soll gängig gemacht werden. Dazu soll ein Anpassungsgesetz dienen. Doch auch das stößt bei der Anhörung im Gesundheitsausschuss auf zum Teil harsche Kritik.
Das vereinsinterne Verfahren um den geplanten Ausschluss zweier Hausärzte aus MEDI Baden-Württemberg zieht immer größere Kreise. Jetzt meldet sich der langjährige Verbandschef zu Wort.
Widersprüche gegen Entscheidungen des Zulassungsausschusses können auch zu früh erfolgen. Liegt noch gar kein richtiger Bescheid vor, läuft der Rechtsbehelf ins Leere - auch wenn er „vorsorglich“ eingelegt wurde.
Beruflich selbstständige Frauen, die eine Krankentagegeldversicherung abgeschlossen haben, müssen rund um eine Entbindung keine etwaigen Karenzzeiten akzeptieren.
Eine stärkere Beteiligung der Arzneimittelhersteller an den GKV-Sparbemühungen fordert die Ärzt:inneniniative MEZIS. Die teils „explodierenden“ Arzneimittelpreise seien ein relevanter Kostentreiber in der Krankenversicherung.
Ärzte müssen in der Lage sein, sekundenschnelle Entscheidungen zu treffen. Medizinstrafrechtler Dr. Max Burda erläutert, wie man sich am besten vorbereitet und was Mediziner von Fußball-Schiedsrichtern lernen können.
2026 soll das Zeitalter der TI 2.0 eingeläutet werden. Verbunden damit ist die Umstellung auf ein neues Sicherheitskonzept, dessen erste Version die gematik jetzt für Testzwecke veröffentlicht hat.
Bad und Küche blitzen zwar vor Sauberkeit, aber die Innenraumluft ist durch die aggressiven Reinigungsmittel verschmutzt. Eine ernst zu nehmende Gefahr für die Lungengesundheit.
Eine Dysphagie ist bei Menschen mit COPD mit vermehrten Exazerbationen assoziiert. Kein Wunder: Bei COPD ist die neuromuskuläre Atem-Schluck-Koordination gestört. Da verschluckt man sich leicht.
Beim schweren Asthma haben Ärzte bei Biologika die Qual der Wahl. Es gilt, nicht nur Biomarker, sondern den ganzen Patienten in den Blick zu nehmen. Bei COPD sind bessere klinische Prädiktoren dringend gesucht.
Praxis, Kindergarten, Schule: An manchen Arbeitsplätzen fängt man sich schnell ein Virus ein. Folgen auf die Krankheit langfristige Gesundheitsprobleme wie CFS, muss die Unfallversicherung dafür zahlen.
Die Hängepartie um das Sparpaket für die Krankenkassen könnte ein Ende haben. Kurz bevor der Vermittlungsausschuss am Mittwochabend tagt, kommt die Bundesregierung den Ländern entgegen. Aber: Das nächste Sparpaket ist schon angekündigt.
Nutzen Sie unsere Themenumfelder für Ihre Produktkommunikation! Ob kontinuierlicher Markenaufbau im Rahmen unserer regelmäßigen Themenrubriken oder ein punktgenauer Einsatz zu einem Jahreskongress: Wir bieten Ihnen mit der Ärzte Zeitung und den Fachtiteln der Ärzte Zeitung immer einen passenden und starken Auftritt. Schauen Sie gerne rein!
Baden-Württemberg drängt via Länderkammer, die Bundesregierung müsse bei versicherungsfremden Leistungen endlich ihren Job tun. Zwei Punkte werden im Antrag besonders hervorgehoben.
Frauen haben im Jahr 2025 in Deutschland pro Stunde durchschnittlich 16 Prozent weniger verdient als Männer. Ein Grund sind die höheren Teilzeitquoten. Außerdem arbeiten Frauen häufiger in Branchen mit geringer Entlohnung.
Selbst bei ausreichender Aufnahme von Zink über die Nahrung kann es aufgrund von bestimmten Ernährungsvorlieben zu einem Mangel kommen. Erfahren Sie mehr.
Ältere und chronisch kranke Menschen sind oft von Zinkmangel betroffen. Zugleich zählen sie zu den Risikogruppen für schwere Atemwegsinfekte. Erfahren Sie, warum Impf- und Zinkstatus so relevant sind.
Zinkmangel kann die Anfälligkeit für Atemwegsinfekte und für Allergien erhöhen. Lesen Sie hier, was eine Zinktherapie leisten kann und was in der Praxis zu beachten ist.
Bei Patienten mit Depressionen, die symptomfrei sind, stellt sich oft die Frage, ob die Antidepressiva abgesetzt werden können. Wie dies geht und wie gleichzeitig das Risiko für Rückfälle gering bleibt, hat eine Studie untersucht.
Ambulant sind mehr Ärzte und Psychotherapeuten unterwegs als je zuvor. In Vollzeitäquivalenten ist sowohl die haus- als auch fachärztliche Personaldecke seit Jahren stabil.
Nach sage und schreibe 20 Jahren soll die Ausbildungsverordnung für die Medizinischen Fachangestellten endlich novelliert werden. Das teilte ein Vertreter der Bundesärztekammer mit.
Vom Berufsstart bis zum Praxisverkauf durchlaufen Ärztinnen und Ärzte verschiedene Lebensphasen – jede mit eigenen finanziellen Herausforderungen. Wer frühzeitig plant, kann Risiken abfedern und Vermögen nachhaltig aufbauen.
Der Faktor Zeit ist für den Vermögensaufbau entscheidend: Je länger die Ansparphase läuft, desto mehr Zeit bleibt dafür, dass das Geld für einen Anleger arbeitet. Der Zinseszinseffekt ist letztlich entscheidend für die Rendite.
Eine patientenzentrierte Supportivmedizin und eine interdisziplinäre Versorgung sollten laut Anke Reinacher-Schick Hand in Hand gehen. Die Onkologin fasst zusammen, welche positiven Entwicklungen die vergangenen Jahre in der Onkologie zu verzeichnen waren.
Kommt das „kleine Sparpaket“ für die GKV oder verhaken sich Bund und Länder weiter? Vor dem Showdown im Vermittlungsausschuss kurz vor Weihnachten warnen Krankenkassen vor einem Scheitern der Beratungen – und vor faulen Kompromissen.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind zuletzt Ursache für ein Drittel aller Todesfälle in der EU gewesen. Ein Bericht der OECD zeigt große Unterschiede in der Versorgung auf.
Jüngste Empfehlungen zur EU-weiten Zulassung gelten zwei neuen Krebswirkstoffen, einem ultralang wirkenden Asthma-Antikörper, einem kardialen Myosin-Inhibitor und einem COVID-Impfstoff mit verkürzter Codierung.
Nach einer Corona-Impfung kann eine Frau auf einem Ohr nicht mehr hören – ihr zufolge ein Impfschaden, für den der Hersteller haftet. Über den Fall soll Deutschlands oberstes Zivilgericht entscheiden.
Ob Impfen, Asthma oder Suizidalität: Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte sieht – entgegen aktueller Umfrageresultate – keine Mängel bei der Einbeziehung der Patienten und erklärt beispielhaft, wie Kinder in Entscheidungen zur Behandlung eingebunden werden können.
Der Goldpreis erreicht neue Höchststände, obwohl die Inflationsraten sinken. In der 53. Ausgabe des Geldtipp-Podcasts diskutieren Pferdchen und Fuchs, warum Gold mehr als ein Inflationsschutz ist und welche weiteren Faktoren auf seine Entwicklung einwirken.
Abkehr von der Vollkasko-Mentalität und mehr Eigenbeteiligung an den Gesundheitskosten: Die Diskussion beim Eppendorfer Dialog in Berlin vermaß die gesundheitspolitische Komfortzone neu. Der Ton wird rauer.
Augencheck ohne Arzttermin: Die Techniker Krankenkasse startet in Sachsen ein Pilotprojekt für kostenfreie Augenchecks direkt in Optikgeschäften oder per „Augenmobil“.
Mit Hilfe eines neuen Online-Tools können die Bürger ihren Impfstatus zu Grippe, Masern/Mumps/Röteln, COVID-19, RSV, Polio, FSME und Pneumokokken überprüfen. Die digitalen Checks liefern persönliche Impfempfehlungen.
Eine fehlende Rechtsverordnung hat den geplanten Start der Landarztquote in Thüringen bereits in diesem Wintersemester verhindert. Im kommenden Jahr geht es jetzt aber los.
Evidenzbasierte, wirksame Innovation oder reine Geldverschwendung? Die Meinungen von Lobbyisten und Ärztevertretern zu Digitalen Gesundheitsanwendungen, kurz DiGA, könnten unterschiedlicher kaum sein.
Wie lassen sich diejenigen Menschen mit früher Alzheimerdemenz identifizieren, die für die neuen Antikörpertherapien infrage kommen? Ein spezieller Befund- und Überleitungsbogen soll Hausärzten helfen.
Eine Garantie gegen Verluste gibt es bei keiner Strategie an den Anlagemärkten. Aber es gibt Möglichkeiten, Verluste an einer Stelle durch Gewinne an anderer Stelle abzufedern.
Immer wieder finden sich ärztliche Kooperationen, in denen die Akteure – unbeabsichtigt – als „abhängig beschäftigt“ identifiziert werden. Die Rechtsanwälte Beatrice Kemper, Dominique Faßbender und René T. Steinhäuser erläutern die Problemlage.
Vernachlässigung und Gewalt: Rund 72.800 Kinder oder Jugendliche waren 2024 von Kindeswohlgefährdung betroffen. Binnen fünf Jahren stieg die Zahl um ein Drittel.
Zu erhöhter Wachsamkeit nach RSV-Infektionen mahnt ein dänisches Forscherteam. RSV sei nicht nur ein Atemwegserreger, sondern bei Erwachsenen auch ein erheblicher Risikofaktor für weitere Erkrankungen.
Ute Mons, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), erklärt, wie Ärztinnen und Ärzte gesundheitsgefährdende Verhaltensweisen ansprechen können.
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In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Dass Lebenstilinterventionen Menschen mit Prädiabetes vor einem manifesten Typ-2-Diabetes schützen können, ist unumstritten. Nun belegen Langzeitdaten, dass eine Prädiabetes-Remission nach Jahrzehnten auch positive kardiovaskuläre Effekte hat.
Bei neu diagnostizierter Herzinsuffizienz und reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion besteht ein hohes Risiko, am plötzlichen Herztod zu versterben. Die SCD-PROTECT-Studie untermauert die Bedeutung des Schutzes vor SCD in der vulnerablen Frühphase bei Kardiomyopathien.
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Mit freundlicher Unterstützung von:
ZOLL CMS GmbH, Köln
Zusammengekniffene Augen, offener Mund, Zittern – hat meine Patientin Schmerzen? Eine genaue Beobachtung ist insbesondere bei Demenz wichtig, denn Betroffene können ihr Leiden häufig nicht mehr in Worten mitteilen. Miriam Kunz, Psychologin und Schmerzforscherin, gibt Tipps für die Schmerzdiagnostik bei kognitiven Einschränkungen.
Deutschland setzt zentrale Maßnahmen zur Krankheitsvermeidung kaum um und liegt im europäischen Vergleich deutlich zurück – mit spürbaren Folgen für die Versorgung.
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In Kooperation mit: AOK Bundesverband
Die Auswahl an Antidepressiva ist groß und mitunter unübersichtlich. Bei der gemeinsamen Entscheidungsfindung von Arzt und Patient könnte das Nebenwirkungsprofil weiterhelfen. Eine Metaanalyse gibt Anhaltspunkte.
Kann man mit 38 Jahren und nach mehr als 20 Jahren Berufserfahrung noch einmal ganz neu anfangen? Man kann, sagte sich Fach-Krankenschwester Juliane Drewes. 13 Jahre später arbeitet sie in der eigenen Hausarztpraxis.
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In Kooperation mit: dem Finanzdienstleister MLP, Wiesloch
Adipositas kann das Risiko für Fettlebererkrankungen um das Dreifache erhöhen. Neben kardio-renalen Komorbiditäten rücken immer mehr auch Lebererkrankungen in den Fokus. Bei der Therapie der MASLD sind Lebensstilinterventionen der wichtigste Pfeiler, vor allem die Gewichtsabnahme.
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Novo Nordisk Pharma GmbH, Mainz
Eine Gewichtsabnahme kann bei Menschen mit Adipositas offenbar auch ihre Gehirngesundheit positiv beeinflussen und das Organ quasi verjüngen. Das verbessert laut einer Studie die kognitiven Funktionen.
In der Umgebung von Industrieanlagen, die viel Trichlorethylen emittieren, ist das Parkinsonrisiko bis um das Vierfache erhöht. Darauf verweist eine US-Analyse. Die Chemikalie wird nach wie vor auch in Deutschland für Industrieprozesse verwendet.
Der Arzneimittelverordnungsreport sieht in den Jahren 2013 bis 2022 einen leichten Rückgang der Memantin-Verordnungen. Auch bei anderen Arzneien hat es Entwicklungen gegeben mit signifikanten Unterschieden zwischen Haus- und Facharztpraxen.
Ob bei Ruhestand oder einer Kündigung: Wie sich Arbeitgeber von Mitarbeitern trennen, kann weitreichende Auswirkungen auf das verbleibende Praxisteam und die Patienten haben. Praxismanagerin Silke Hagemann gibt Tipps, wie ein gutes Offboarding gelingt.
Schlafstörungen plagen besonders viele Menschen im Schichtdienst. Mit einigen Tricks können manche Betroffene trotz wechselnder Arbeitszeiten ausreichend Schlaf finden. Tipps für Ihre Patienten – und möglicherweise auch für Sie selbst.
Unterschiedliche Influenza-Vakzinen wurden in einer Übersichtsarbeit mit dem Standardimpfstoff hinsichtlich (Neben-)Wirkungen verglichen. Vor allem ein Impfstoff sticht durch eine hohe Rate an schweren Nebenwirkungen hervor.
Laterale Ellbogenschmerzen können, müssen aber nicht auf einen „Tennisarm“ hindeuten. In einer prospektiven Studie aus Rotterdam wurde die Verdachtsdiagnose nach gründlicher Untersuchung in fast der Hälfte der Fälle revidiert.
Mehr Aufmerksamkeit und eine interdisziplinäre Versorgung: Das fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft für Betroffene mit Diabetes und Lipödem. Es braucht außerdem weitere Forschung.
Menschen mit Typ-2-Diabetes, die GLP-1-Rezeptoragonisten anwenden, entwickeln laut den Ergebnissen einer Kohortenstudie häufiger einen chronischen Husten als Patienten unter einer anderen antidiabetischen Therapie.
Der orale GLP-1-Rezeptoragonist Orforglipron führt im Vergleich mit Placebo zu einer relevanten Gewichtsreduktion bei Personen mit Typ-2-Diabetes und Übergewicht. So das Ergebnis der ATTAIN-2-Studie.
Lebensstilfaktoren beeinflussen den Verlauf der Parkinsonkrankheit stark, sowohl in der prodromalen als auch in der klinischen Phase. Die Studie PREVENTION-IN-PD erforscht die Wirkungsweise einer umfassenden Lebensstil-Intervention.
Nach einem aktuellen Definitionsvorschlag der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) gibt es eine Difficult-to-Manage (D2M)-Psoriasisarthritis auch ohne offenkundige Entzündung.
Im Gefolge der COVID-19-Pandemie ist die Rate invasiver Streptokokkeninfektionen bei Kleinkindern deutlich gestiegen. Ein internationales Team erkennt einen Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.