„ÄrzteTag“-Podcast

Warum Alkohol in der Schwangerschaft noch immer unterschätzt wird

Jedes Jahr wird „zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ am 9. September von jährlich 10.000 Kindern mit solcher Schädigung berichtet. Warum wir offenbar nicht dazu lernen und wo die Lücken bei Diagnostik und Therapie stecken, erläutert Gisela Michalowski von FASD Deutschland im „ÄrzteTag“-Podcast.

Von Ruth NeyRuth Ney Veröffentlicht:
Gisela Michalowski ist Dipl. Sozialpädagogin und seit 2005 Vorsitzende von FASD Deutschland e.V.

Gisela Michalowski ist Dipl. Sozialpädagogin und seit 2005 Vorsitzende von FASD Deutschland e.V.

© Michalowski

Alljährlich am 9. September ist der „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“. Das Datum wurde dafür bewusst gewählt. Es soll auf die 9 Monate hinweisen, die ein ungeborenes Kind beschützt und behütet im Bauch seiner Mutter heranwächst. Mit zu den vermeidbaren Risiken in dieser sensiblen Phase gehört das Trinken von Alkohol.

Denn wenn Schwangere Alkohol trinken, kann das – eigentlich längst bekannt – gravierende Folgen für das Kind haben: Sie reichen von Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu angeborenen Fehlbildungen. Alle Formen dieser vorgeburtlichen Schädigungen werden unter dem Begriff FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) zusammengefasst.

Doch noch immer wird das Risiko unterschätzt, die Folgen werden spät oder gar nicht erkannt, wie Gisela Michalowski vom Verein FASD Deutschland im Gespräch verdeutlicht. Wo liegen die Schwierigkeiten von Diagnostik und Therapie – bei erkrankten Kindern und später Erwachsenen mit FASD? Und wo sollte die Aufklärung ansetzen, um mehr Erfolg zu haben? Hören Sie dazu mehr in dieser Folge unseres „ÄrzteTag“-Podcasts. (Dauer 16:45 Minuten)

Mehr zum Thema

„ÄrzteTag“-Podcast

„Dann geht die Freiberuflichkeit von uns Ärzten flöten!“

Das könnte Sie auch interessieren
PD Dr. Joachim Feldkamp (links), Internist und Endokrinologe vom Klinikum Bielefeld-Mitte und Prof. Dr. Markus Luster (rechts), Nuklearmediziner vom Uniklinikum Gießen-Marburg

© [M] Feldkamp; Luster; Sanofi-Aventis

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wenn die Halsschmerzen von der Schilddrüse kommen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis
Dr. Claudia Vollbracht

© [M] Privat; Christoph Burgstedt / Getty Images / iStock

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Appell zur adjuvanten Vitamin-C-Therapie bei Krebs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pascoe
Dr. Petra Sandow, Allgemeinmedizinerin aus Berlin

© [M] Privat; © [M] Kateryna_Kon / stock.adobe.com; © [M] Barbara Pheby / Fotolia.com;

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Organisiertes Impfen ist eine Win-Win-Win-Situation

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi Pasteur
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Chronischer Pruritus: Heftigster Juckreiz

© Aleksej / stock.adobe.com

Therapeutischer Dreiklang

Was sich gegen ständiges Jucken tun lässt

Mehr Inzidenzen = ein guter Grund für den dritten Piks? Einige im Gesundheitssystem vertrauen dieser Rechnung.

© Fokussiert / stock.adobe.com

COVID-19-Pandemie

Hohe Inzidenz lässt Ruf nach mehr Drittimpfungen lauter werden