Kampagne im November

"Herz in Gefahr" gegen KHK

In bundesweiten Aktionswochen während des Monats November klärt die Deutsche Herzstiftung über die koronare Herzkrankheit auf. Außerdem bietet sie zu dem Thema einen Ratgeber für Patienten an.

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN (eb). Vom 1. bis 30. November informiert die Deutsche Herzstiftung e.V. bundesweit unter dem Motto "Herz in Gefahr" über die Vorbeugung, Diagnose und Therapie der koronaren Herzkrankheit (KHK).

Die Wahrscheinlichkeit, im Lauf des Lebens an KHK zu erkranken, beträgt für Männer nahezu 50 Prozent und für Frauen 32 Prozent.

Trotzdem wüssten viele Menschen nichts über diese Erkrankung oder sie nähmen sie erst ernst, wenn sie zu einem Herzinfarkt und zur Herzschwäche geführt habe, so Professor Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, in einer Mitteilung.

"Das muss nicht sein, denn die Erkrankung und ihre Symptome lassen sich frühzeitig erkennen und durch einen gesunden Lebensstil, durch Ausschaltung der Risikofaktoren, durch Medikamente, auch durch Kathetereingriff und Bypassoperation wirksam behandeln." Der Aufklärungsbedarf sei groß.

Die Herzwochen richten sich an Patienten, Ärzte und alle, die sich für das Thema interessieren. An der Kampagne beteiligen sich Tausende von Aktionspartnern wie Kliniken, niedergelassene Kardiologen, Krankenkassen, Gesundheitsämter und Betriebe.

Sie organisieren mehr als 1000 Veranstaltungen: Vorträge, Seminare, Telefonaktionen und Gesundheitstage. Diese können unter www.herzstiftung.de/herzwochen-2012.html abgerufen, unter Tel. 069 / 95 51 28-333 erfragt oder der Tagespresse entnommen werden.

Außerdem bietet die Deutsche Herzstiftung den neuen Experten-Ratgeber "Herz in Gefahr - Koronare Herzkrankheit erkennen und behandeln" an. Darin erhalten Patienten in einer Sprache, die jeder versteht, Ratschläge für den Umgang mit der Erkrankung.

Alle Beiträge sind von namhaften Herzexperten geschrieben. Der 136-seitige Band ist für drei Euro in Briefmarken erhältlich bei: Deutsche Herzstiftung e. V., Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt / M.

Mehr zum Thema

Frühjahrstagung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands

Herzinfarkt oder Panikattacke? Der Chatbot weiß Bescheid

Aktuelle Analyse

KHK – positiver Abwärtstrend

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Gefangen in der Gedankenspirale: Personen mit Depressionen und übertriebenen Ängsten profitieren von Entropie-steigernden Wirkstoffen wie Psychedelika.

© Jacqueline Weber / stock.adobe.com

Jahrestagung Amerikanische Neurologen

Eine Frage der Entropie: Wie Psychedelika bei Depressionen wirken

Gesundheitsminister Lauterbach hat angekündigt, den Entwurf für die Klinikreform am 8. Mai im Kabinett beraten lassen zu wollen. 

© picture alliance / Geisler-Fotopress

Großes Reformpuzzle

So will Lauterbach den Krankenhaus-Sektor umbauen