Nachdem die Berichte über Probleme beim Austausch der E-Arztausweise nicht abrissen, hat die gematik die Notbremse gezogen: eHBA der alten Version können noch bis 30. Juni 2026 genutzt werden. Für Konnektoren gilt eine andere Regelung.
Um vermeintliche Honorarärzte in einem Krankenhaus als Freiberufler zu behandeln, reicht es nicht aus, dass die Klinik eine Kooperationsvereinbarung mit einer Gemeinschaftspraxis geschlossen hat. Das entschied das BSG in einem Urteil.
Mit einem Milliarden-Darlehen sehen Koalitionspolitiker die Beiträge in der Pflege für das kommende Jahr stabilisiert. Den Vertretern der Pflegekassen ist ob des wachsenden Schuldenbergs eher mulmig zumute.
Die Medizinforschung profitiert von der Neuverteilung von Resten im Bundeshaushalt. Der Bundestag hat die Erkundung von Long COVID und dem Chronischen Erschöpfungssyndrom bedacht. Auch die Gendermedizin profitiert.
Lange Wartezeiten auf einen Hausarzttermin? Eine Handelskette will mit einem neuen Projekt Abhilfe schaffen – mit digitalen Beratungen direkt im Supermarkt.
Eine Verdreifachung der Fallzahlen über Hybrid-DRG prognostiziert der GKV-Spitzenverband nach dem Beschluss im ergänzten erweiterten Bewertungsausschuss. Auch die KBV gibt sich zufrieden. Es gibt allerdings mindestens einen Wermutstropfen.
Laut Epidemiologischem Suchtsurvey zeigte sich direkt nach der Cannabis-Legalisierung eine geringe Zunahme des Konsums. Klare Effekte der Gesetzesänderung ließen sich aber noch nicht erkennen.
Neun Praxen in Bayern nehmen am Teampraxis-Projekt HÄPPI teil, darunter ein Hausarzt aus Nürnberg-Fischbach. Dieser berichtet, wie Delegation gut funktioniert – und was das mit Vertrauen zu tun hat.
Die Koalition hat Großes vor mit der industriellen Gesundheitswirtschaft. Das Momentum scheint gut: Schon im vergangenen Jahr ging es bei Pharma und Medizintechnik voran.
Die soziale Pflegeversicherung schleift ein Milliardendefizit hinter sich her. Die Bundesregierung will nun mit einem erweiterten Darlehen höhere Beiträge verhindern. Kritik folgt prompt.
Ein Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin hat die Charité in Berlin gegründet. Es soll KI-Lösungen im Klinikalltag verankern und in die Versorgung bringen.
„Diabetes auf dem Vormarsch“, schlagen Deutsche Diabetes Gesellschaft und die Patientenhilfe diabetesDE in ihrem neuen Diabetes-Report Alarm. Es ist aber auch von Erfolgen und Lichtblicken die Rede.
Ohne die Zuarbeit qualifizierter Gesundheitsberufe wird die ärztliche Versorgung bald nicht mehr zu stemmen sein. Physician Assistants sind im Kommen, doch für die Praxen ist das Berufsbild noch eine große Blackbox.
Eigentlich kommen Polio-Wildviren nur noch in Afghanistan und Pakistan vor. In Deutschland wurden die Erreger, die zu Kinderlähmung führen können, lange nicht nachgewiesen. Nun gibt es einen Nachweis.
Neue Runde in der Debatte über Investoren-MVZ. Die Grünen-Fraktion fordert eine rasche Regelung. Noch in diesem Jahr müsse die Regierung für mehr Transparenz in der MVZ-Landschaft sorgen.
Der Anti-CD20-Antikörper Ofatumumabzeigte zur Behandlung der aktiven schubförmigen Multiplen Sklerose (RMS) in verschiedenen Settings eine gute Wirksamkeit und ein günstiges Sicherheitsprofil. Dies belegen aktuelle Daten der offenen Verlängerungsstudie ALITHIOS sowie der ARTIOS-Studie.
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Bestimmte eHBA, SMC-B-Karten und Konnektoren müssen bis Jahresende ausgetauscht sein. Praxen sollten die Anträge möglichst bald stellen. Die Schwierigkeiten bei medisign werden von Ministerium und gematik beobachtet.
Die Zunahme unqualifizierter Ernährungsberatungsangebote steht in krassem Gegensatz zur verbreiteten Mangelernährung in Kliniken, Heimen und im ambulanten Sektor: Das kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin.
Arbeitgeberverbände wollen die Praxisgebühr als „steuernde Kontaktgebühr“ bei jedem Praxis- und Ambulanzbesuch reaktivieren. Ein kluges Instrument zur Patientensteuerung – oder doch Relikt der Vergangenheit?
Es muss nicht immer eine Kassenpraxis sein. Existenzgründer und Umsteiger können auch als Privatärzte reüssieren. Theresa Höflich und Christoph Gepp geben Tipps, worauf bei der Praxisgründung zu achten ist.
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In Kooperation mit: dem Tag der Privatmedizin
Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes interessieren sich für Nahrungsergänzungsmittel. Wild drauf los supplementieren sollte man allerdings nicht. Was kann wann ergänzt werden?
Checkpoint-Inhibitoren gehen mit bestimmten Nebenwirkungen einher. Unter anderem kann es zu einem Checkpoint-Inhibitor-assoziierten Diabetes mellitus kommen. Wie man Betroffene erkennt und behandelt.
Kreuzschmerzen bei Kindern und Jugendlichen sind aus pädiatrischer Sicht ein eher ungewöhnliches Thema. Im Interview erläutert Professor Thomas Wirth, was explizit Kindern zu empfehlen ist.
Deutschland gehen die Hausärzte flöten. Beispiel Baden-Württemberg: Dort sind in einem Sprengel 13 von 23 Hausarztsitzen vakant. Den Akteuren vor Ort ist es dennoch gelungen, die Krise zu meistern. Aber wie?
Krankenkassen sind voll des Lobes, Ärzte warnen vor einem Steuerungssystem mit allzu langer Leine: Nina Warkens Entwurf einer Notfallreform ist bereits der dritte Anlauf auf ein Ziel, das noch nicht wirklich klar in Sicht ist.
Bei Personen mit Demenz in Hospizen ist die Sterblichkeit um über 40 Prozent erhöht, wenn sie eine Therapie mit Benzodiazepinen erhalten. Darauf deutet eine US-weite Studie. Auch die Sterberate bei der Einnahme von Antipsychotika wurde untersucht.
Sind Ärzte aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit massiven Anfeindungen ausgesetzt, können sie unter bestimmten Voraussetzungen verlangen, dass keine Auskunft aus dem Melderegister erteilt werden muss.
Wissen aus erster Hand von und für Expertinnen und Experten aus der Onkologie: Von 18. bis 21. Februar 2026 dreht sich beim Deutschen Krebskongress (DKK) in Berlin alles um die Onkologie.
Ein Typ-1-Diabetes in der Schwangerschaft bedeutet ein hohes Risiko für Mutter und Kind. Tipps, wie beide optimal unterstützt werden können, um Komplikationen zu vermeiden.
Ein Diabetes oder eine Hyperglykämie, die durch Glukokortikoide verursacht werden, sind eine häufige und unterschätzte Komplikation. Worauf es bei Diagnostik und Therapie ankommt.
Patienten mit Vorhofflimmern nach perkutaner Koronarintervention sind auf Antikoagulation und Plättchenhemmung angewiesen. Soll man beides langfristig kombinieren? Eine neue Studie zeigt, dass es dazu eine bessere Alternative gibt.
Ein seltener Fall einer jungen Patientin mit Typ-1-Diabetes und einer massiven Insulinresistenz wurde bei der DDG-Herbsttagung präsentiert. Alle Therapieversuche schlugen fehl. Der Ausgang: Ungewiss.
Der aktuelle Lagebericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik warnt: Nicht nur Kliniken und große MVZ, sondern auch kleine Praxen sind Angriffsziele von Cyberkriminellen.
Nicht nur im hohen Norden, überall in der Republik suchen Klinik- und Pflegemanager nach neuen Wegen, um Beschäftigte an ihr Unternehmen zu binden, Auszubildende zu halten und Nachwuchs zu gewinnen. Und siehe da – es geht.
Niedergelassene wie angestellte Ärzte steigen in wichtige Debatten ein. Bei den Hauptversammlungen von Virchowbund und Marburger Bund wurden lange gepflegte Gewissheiten in Frage gestellt. Das ist gut so!
Seit zehn Jahren bietet die DAK Gesundheit ihren Versicherten ein spezielles Diagnose- und Behandlungsprogramm bei Typ-2-Diabetes an. Jetzt hat die Krankenkasse das Angebot wissenschaftlich auswerten lassen.
Das Lungenkrebs-Screening für starke Raucher ist beschlossen. Radiologe Jens Vogel-Claussen von der Charité gibt im „ÄrzteTag“-Podcast einen Überblick über die geplanten Abläufe – und wie Betroffene motiviert werden können, daran teilzunehmen.
Forschende der Warwick University haben ein neues Antibiotikum entdeckt, das gegen multiresistente Keime wirkt. Der Erreger, der die Substanz produziert, war indes schon lange bekannt.
Der Europäische Gerichtshof kassiert Teile der EU-Mindestlohnrichtlinie. Für Betriebe in Deutschland und Arztpraxen bleibt die Lage dennoch unverändert: Zum Januar wird der Mindestlohn steigen.
Das DRK-Klinikum Saarlouis will mit einem Sanierungsverfahren die Zukunft sichern. Die medizinische Versorgung bleibt laut Trägergesellschaft der Klinik ohne Einschränkungen bestehen.
Klare Regelungen zur Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung hält der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten für nötig. Unter anderem benötigten Praxen eine Förderung.
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin plant eine Leitlinie zum rationalen Einsatz von Antibiotika in der hausärztlichen Versorgung – bis 2028 soll sie fertig sein. Bei einem Brainstorming wurden Ideen ausgetauscht.
Immer weniger Kliniken dürfen besonders anspruchsvolle Operationen durchführen. Die neuen Mindestmengen-Zahlen zeigen: Die Versorgung konzentriert sich zunehmend auf erfahrene Zentren.
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In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Der Schritt kommt spät und erntet Kritik vor allem bei Krankenkassen: Die Bundesgesundheitsministerin erhöht den durchschnittlichen Zusatzbeitrag um 0,4 Punkte – und spricht doch von stabilen Beiträgen.
Das Verbot von Vorher-Nachher-Bildern bei Schönheitsoperationen gilt auch für Instagram-Stories. Eine Fachärztin für ästhetische Chirurgie hatte auf ihrem Account über eine Nasenoperation berichtet.
Während der Bundestag am Mittwoch über das Krankenhausreformanpassungs-Gesetz berät, formulieren die Länder Änderungswünsche auf 68 Seiten. Im Fokus: Ein Rahmen für die sektorenübergreifende Versorgung.
Vor sechs Jahren starb ein Mädchen in einem Krankenhaus im Kreis Lippe. Nun soll der behandelnde Mediziner für zwei Jahre ins Gefängnis. Der Mann hatte eine falsche Infusionslösung verabreicht.
Die Ursache der Unterzuckerung, wegen der ein Mann in die Notaufnahme eingeliefert wurde, war eher außergewöhnlich und selten. Erst der Ultraschall führte zur richtigen Diagnose und Therapie.
Ein Vorgehen nach Schema F ist bei geriatrischen Patienten mit diabetischem Fußulkus kaum möglich. Konservative Methoden können eine schonendere Therapie ermöglichen.
Eine beim amerikanischen Herzkongress vorgestellte Studie stellt einen Zusammenhang her zwischen der Langzeitbehandlung von Schlafstörungen mit Melatonin und der Entwicklung einer Herzinsuffizienz.
Unter GLP-1-Rezeptoragonisten können Komplikationen am Auge auftreten. Metabolisch-adipöse Patienten haben ein erhöhtes Risiko für retinale Erkrankungen. Beim Typ-2-Diabetes korrelieren metabolische Marker mit der Lungenfunktion.
Chronische Verstopfung gehört zu den häufigsten körperlichen Symptomen bei Kindern und Jugendlichen. Meist ist sie funktionell bedingt und extrem schambehaftet. Ein Blick in die S2k-Leitlinie, was bei Diagnose und Therapie hilfreich ist.
Sollen Patienten mit Vorhofflimmern nach erfolgreicher Katheterablation eine orale Antikoagulation oder den Thrombozytenhemmer ASS erhalten, um das Schlaganfallrisiko zu senken? Das hat die randomisierte OCEAN-Studie untersucht.
Ein 65-Jähriger soll in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychotherapie in Nordthüringen tätig gewesen sein, ohne die dafür nötige Approbation zu besitzen. In diesem Zusammenhang wird auch gegen eine Ärztin ermittelt.
Mission Zusatzbeitrag 2026: Die Bundesgesundheitsministerin sitzt in der Klemme. Sie muss stabile Zusatzbeiträge simulieren, obwohl die Ausgaben stark steigen. Das erklärt ihr ungewöhnliches Vorgehen.
Ab 2026 gelten für Praxis- oder Institutionskarten gesetzlich geregelte Umgangspflichten. Die Weitergabe wird unter Strafandrohung verboten. Wer seine Praxis aufgibt, hat SMC-Karten zu sperren.
Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko, aber ohne Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Vorgeschichte, profitieren prognostisch von einer LDL-Cholesterinsenkung mit dem PCSK9-Hemmer Evolocumab, zeigt die beim AHA-Kongress vorgestellte VESALIUS-CV-Studie.
Zu den Wechseljahren halten sich noch zahlreiche Fehlannahmen, teilweise auch unter fachlichen Kolleginnen und Kollegen. Dr. Katrin Schaudig, Präsidentin der Deutschen Menopause Gesellschaft, ordnet häufig gehörte Mythen rund um die Perimenopause ein.
Hat mein Patient eine familiäre Hypercholesterinämie? Ab einem LDL-Cholesterin von 190 mg/dl ist eine genetische Diagnostik sinnvoll, meint eine Kollegin beim DGIM-Talk – und gibt weitere Tipps fürs Vorgehen in der Praxis.
Der Rücken lügt nicht – aber er wird oft falsch verstanden. Die herkömmliche Diagnostik bei Rückenschmerzen ist völlig unzulänglich, meint Schmerzforscher Hendrik Schmidt. Die Ursachen liegen oft nicht da, wo die Schmerzen sind.
„Es gibt kein Wundermittel gegen die Fibromyalgie“ – so das ernüchternde Fazit eines Schmerztherapeuten. Aber: Neue Optionen können Betroffenen potenziell helfen.
Die Migräne-Inzidenz steigt auch bei Kindern und Jugendlichen. Medikamentös gibt es nur wenige Optionen, insbesondere für die Prophylaxe. Multimodale Ansätze sind gefragt. Hilft dabei auch ein strukturiertes Riechtraining?
Bei Atemaussetzern bei Kindern mit leichter bis mittelschwerer obstruktiver Schlafapnoe (OSA) scheint die Adenotonsillektomie langfristig keinen Vorteil gegenüber beobachtendem Abwarten zu haben. Vor allem bei leichten Formen.
Um das Screening auf Karzinome zu erleichtern, sind Risikomarker eine gute Hilfestellung. Die Insulinresistenz eignet sich dafür bei verschiedenen Krebsarten. Bei Ösophaguskarzinomen gilt das aber anscheinend nur eingeschränkt.
Erkranken Schwangere an Krebs, haben Erkrankung und Therapie geringe bis keine direkten Auswirkungen auf die Entwicklung des Nachwuchses. Dafür spricht eine Analyse von 166 Kindern im Alter von 12 und 15 Jahren.
Anwohner von viel befahrenen Straßen müssen mit höheren Konzentrationen von Feinstaub leben. Gesund ist das nicht. In einer Studie sind nun die Effekte untersucht worden, die Feinstaubfilter in der Wohnung auf die Höhe des Blutdrucks haben.
Bei Menschen unter 25 Jahren sind psychologische Therapien gegen Depressionen und Ängste weniger wirksam als bei älteren Menschen. Die Gründe dafür könnten im Lebensstil der beiden Altersgruppen liegen.
Dehnübungen erweitern den Bewegungsumfang, vermindern die Muskelsteifheit und fördern mitunter die vaskuläre Gesundheit. Allerdings stärken sie werder Muskeln noch Körperhaltung. Und wie sieht es bei der Prävention aus?
Erhalten Erwachsene mit einem ischämischen Schlaganfall nach der Thrombolyse den Plättchenhemmer Tirofiban, lässt sich das funktionelle Ergebnis verbessern. Bei einer Augmentation mit Eptifibatid oder dem Thrombinhemmer Argatroban sieht das anders aus.
Die Häufigkeit von Autoimmunerkrankungen nimmt zu. Ob eine Antibiotikabehandlung während der Schwangerschaft oder bei Säuglingen das Risiko dafür erhöht, hat eine Studie aus Südkorea untersucht.
Ob jemand eine Depression oder eine andere psychische Störung entwickelt, hängt einerseits wohl stark von der genetischen Veranlagung ab. Doch weisen die meisten Betroffenen gar keine familiäre Belastung auf.
„Zusammen – gezielt – zukunftsfähig“ – so lautet das Motto des Deutschen Krebskongresses, der vom 18. bis 21. Februar in Berlin stattfindet. Alle aktuellen Berichte über die DKK-Veranstaltungen finden Sie auf unserer Übersichtsseite.