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Buchtipp

Risikofaktor Homocystein

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In seinem Buch "Homocystein-assoziierte Erkrankungen - Prävention und Therapie" gibt der Erfurter Pathobiochemiker Professor Uwe Till einen Überblick über den aktuellen Wissensstand zum Risikofaktor Homocystein. Homocystein ist ein Zwischenprodukt im Zellstoffwechsel, das beim Abbau der Aminosäure Methionin entsteht.

Gewöhnlich wird es vollständig abgebaut. Dazu benötigt der Körper aber ausreichende Mengen der Vitamine B12, B6 und Folsäure. Bei einem Mangel an den Vitaminen steigt der Homocysteingehalt im Blut. Verbunden damit ist etwa ein erhöhtes Risiko für Atherosklerose, Thrombosen und Embolien sowie auch für Herzinfarkt, Schlaganfall und depressive Verstimmungen im Alter.

Professor Till erläutert die pathophysiologische Bedeutung von Homocystein bei diesen Krankheitsbildern und leitet daraus prophylaktische und therapeutische Maßnahmen ab. Durch ausreichende Zufuhr der Vitamine Folsäure, Vitamin B12 und B6 ist der Risikofaktor "nebenwirkungsfrei und kostengünstig beherrschbar", so der Autor. (nke)

Homocystein-assoziierte Erkrankungen - Prävention und Therapie: Prof. Uwe Till (Hrsg.) UNI-MED Verlag, 1. Auflage 2008, 76 Seiten, 42 Abb., ISBN 978-3-8374-1039-6, Euro 39,80

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