In Bayern haben KV und Kammer erreicht, dass die Krankenkassen die klimasensible Gesundheitsberatung fördern. Wie Praxen an der GOP teilhaben – und welche Abrechnungsmöglichkeiten es in anderen Regionen gibt.
Die Arztpraxen zusätzlich zu belasten, sei kontraproduktiv für die geplante Patientensteuerung und schnellere Terminvergabe, hieß es bei der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Kritik gab`s auch an der Notfallreform und Plänen für die weitere Digitalisierung der Praxen.
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) stimmt auf harte Zeiten ein. Schon 2027 drohe den Kassen ein Defizit im zweistelligen Prozentbereich. Ab März will sie die Gesetzes-Maschinerie gegen den Kassen-Kollaps anwerfen.
Auch im Therapiebetrieb gehören zum Streit immer zwei. Und nicht immer sind Ärzte im Recht, wenn sie Patienten ablehnen. Sowohl berechtigte als auch unberechtigte Kündigungen des Behandlungsvertrags stellen jedoch Ausnahmen dar.
Welche Konfliktkonstellationen darf man sich unter dem unbestimmten Oberbegriff „gestörtes Vertrauensverhältnis“ vorstellen, mit dem sich die Ablehnung eines Patienten rechtfertigen lässt? Medizinrechtler Alexander Ehlers ordnet ausgewählte Fallbeispiele ein.
Unter welchen Bedingungen können Ärztinnen und Ärzte Patienten ablehnen bzw. juristisch gesprochen den Behandlungsvertrag fristlos kündigen? In der GKV sind die Grenzen enger gesteckt als in der Privatmedizin.
Ein bis zwei Sitzungen mit einer Psilocybin-augmentierten Psychotherapie lindern therapieresistente Depressionen deutlich und langfristig: Der Therapieeffekt hält auch nach einem Jahr noch an, jedoch mit einem Unterschied bei den Geschlechtern.
Das LSG Brandenburg hat in einem aktuellen Fall klargestellt, wann eine Revision im Sinne des OPS 5-394.2 vorliegt – und orientiert sich dabei eng am Wortlaut.
Eine Ärztin des Klinikums Bremen-Mitte soll in 34 Fällen Befunde von Gewebeproben fehlerhaft interpretiert haben. Viele Patientinnen erhielten deshalb eine unnötige Antikörper- oder Chemotherapie.
Die Initiative genom.de soll helfen, den Benefit der Genommedizin für in die Regelversorgung zu überführen. Die Akquise von Patienten für das Modellprojekt läuft offenbar gut.
Desiree Reitmeier ist Medizinische Fachangestellte und nun auch studierte Primary Care Managerin. Als eine der ersten hat sie das neue Bachelorstudium abgeschlossen. Der Ärzte Zeitung berichtet sie, warum sich die Weiterqualifizierung für MFA und Hausarztpraxen lohnt.
Das Robert Koch-Institut hat erste Ergbnisse seiner Befragung „Gesundheit in Deutschland“ veröffentlicht. Darin zeigen sich große Unterschiede zwischen den Bevölkerungsgruppen: Mit zunehmendem Alter nehmen gesundheitliche Einschränkungen zu.
In Deutschland scheint die Zahl der Demenzkranken seit etwa zehn Jahren deutlich zu sinken: Vor allem bei Hausärzten, werden immer weniger Diagnosen gestellt. Was die Gründe dafür sein könnten erklärt ein Versorgungsforscher.
Zum 1. Janaur 2026 wird eine neue Kostenpauschale in die Onkologie-Vereinbarung aufgenommen. Ihr Gebührenwert beträgt 70 Prozent der Kostenpauschale 86516 für die intravasale medikamentöse Tumortherapie.
Der GLP-1-Agonist Semaglutid dämpft zwar die periphere Entzündung und hat einen gewissen Einfluss auf Alzheimer-Biomarker, konnte in zwei großen Phase-III-Studien die Alzheimerprogression aber nicht verzögern.
Von Aufnahmestopp ist bei Kinderärzten im Saarland keine Rede. Nur zehn Prozent nehmen laut KV-Befragung keine neuen Patienten an. Für Ärger sorgt vielmehr, dass diese häufig nicht erscheinen.
Für die Kassenleistung Liposuktion stehen die EBM-Ziffern noch nicht fest. Deshalb dürfen Praxen bis Mitte 2026 die schon bestehenden Abrechnungsnummern erst einmal weiterverwenden.
Gute Nachricht, weil der Anhebungsautomatismus greift: Ab Januar 2026 wird die Kostenpauschale für die sozialpsychiatrische Behandlung von Kindern und Jugendlichen wieder angehoben.
Großbritannien und Finnland top – Deutschland abgeschlagen auf dem vorletzten Platz: Das ist das Ergebnis des neu aufgelegten Public Health Index von AOKen und Deutschem Krebsforschungszentrum.
Private Krankenversicherungen müssen Cannabis bezahlen, wenn andere Schmerztherapien keinen Erfolg haben. Das gilt nach einem Gerichtsurteil selbst dann, wenn die Behandlung nach wissenschaftlichem Standard noch nicht ausreichend bewertet ist.
Sind staatliche Förderprogramme für die Niederlassung von Hausärzten im ländlichen Raum wirklich sinnvoll? Der Rechnungshof des Saarlandes hat daran erhebliche Zweifel – ebenso wie an der Effizienz der KV-Aktivitäten.
Immer mehr Menschen in Deutschland infizieren sich aktuell mit Influenzaviren. Die Subklade K treibt die derzeitige Virusverbreitung in Europa voran und ist auch in Deutschland angekommen.
So wenig Bock auf eine eigene Arztpraxis, wie oft dargestellt, hat die junge Generation gar nicht. Gut ein Drittel der bis 40-Jährigen können sich eine Niederlassung vorstellen. Doch wie bringt man sie in die Spur?
Was im Teilmarkt der chemischen Arzneimittel seit langem zur Abgaberoutine der Apotheken gehört, kann demnächst auch für rekombinante Produkte Wirklichkeit werden: Die Substitution nach Rabattvertragslage.
Unter den Teilnehmenden einer Umfrage zur Vitamin D-Versorgung ist die Akzeptanz für Gaben von 1000 bis 2000 IE/d hoch. Einige Risikogruppen bleiben bei den Empfehlungen jedoch unberücksichtigt.
Das Portal Queermed empfiehlt Praxen, die für die Bedürfnisse queerer Patienten sensibilisiert sind. Ein guter Tipp für Patienten, wenn es etwa um die fachärztliche Mitversorgung geht.
Dr. Christoph Biella hat außergewöhnliche Patienten: Er behandelt Menschen, die kein Obdach oder keine Krankenversicherung haben. Für eine Stiftung arbeitet er als angestellter Arzt und – hat seine Berufung gefunden.
Die KV Brandenburg will eine Koordinierungsstelle für die fachärztliche Weiterbildung einrichten. Um die jungen Kolleginnen und Kollegen besser lenken und fördern zu können, sei auch ein Register nötig.
Dysphagie, Sarkopenie, Malnutrition, kognitive Beeinträchtigungen und Frailty sind oft miteinander verwoben. Gerade bei älteren Menschen mit COPD gilt es, gezielt nach Anzeichen zu forschen. Einfache Tests können weiterhelfen.
Bei der KV Bremen und der Feuerwehr läuft ein Test: Die 112- und die 116117-Leitstellen tauschen Patientendaten untereinander aus, wenn Anrufer die falsche Nummer gewählt haben. Das solt die Koordination der Notfallversorgung verbessern.
Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung öffnet sich immer weiter. Der Kassenverband benennt einen Grund: die Ordnungspolitik der Bundesregierungen. Auch die Entbudgetierung gerät ins Visier.
Geschossene Schulen und Sportstätten während Corona hatten die regelmäßige Bewegung stark eingeschränkt. Dies traf laut Studie besonders Kinder und Jugendliche und vor allem deren kardiorespiratorische Fitness.
Vereinbarungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, wann von diesem geleistete Fortbildungskosten zu erstatten sind, dürfen Arbeitnehmer nicht unverhältnismäßig benachteiligen: Das hat ein Gericht zu Physician Assistants entschieden.
Alles neu macht 2026 – na ja, nicht ganz. Für die Praxis gibt es aber im neuen Jahr einige wichtige Änderungen. Die Ärzte Zeitung hat die Neuerungen in diesem Special-Newsletter zusammengefasst.
Ob Orthopäde oder Psychotherapeutin, die Investitionshöhe für die Niederlassung schwankt erheblich – und das unabhängig von Einzelpraxis oder BAG. Eine Analyse liefert Einblicke in Investitionskosten verschiedener Fachgruppen.
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Fast 400 junge Menschen haben im Oktoberdie Weltgesundheitsversammlung simuliert – darunter auch eine Delegation deutscher Medizinstudierender. Die Teilnahme stärkt nicht nur fachliches Wissen, ist Huilin Guo von der bvmd überzeugt.
Wissen Sie, was Sie am 12. November gemacht haben? Da wird seit vielen Jahren der Tag der schlechten Wortspiele begangen, sozusagen das große Flachwitz-Fest gefeiert. Ehrentag für all die Scherzkekse!
Eine Analyse des AOK-Instituts kommt zu überraschenden Ergebnissen. Viel mehr Eingriffe als bislang geschätzt sollen ambulant vorgenommen werden können. Wackeln jetzt die Grundlagen der Krankenhausreform?
Behandeln Ärztinnen und Ärzte Ödeme, so übersehen sie einer Kohortenstudie zufolge häufig, dass diese als Nebenwirkungen von Gapapentinoiden auftreten können. Das kann zu Folgeproblemen führen.
Nächste Woche sollen die Eckpunkte für eine Pflegereform vorgestellt werden. Offen ist, wie Bund und Länder die hohen Eigenanteile einhegen wollen. Ein schon tot geglaubtes Modell gerät dabei erneut in den Fokus.
Bundesweit gibt es 583 Geburtsstationen. Was passiert, wenn alle Abteilungen mit weniger als 500 Geburten pro Jahr schließen? Eine Simulation der Fahrtzeiten kommt zu überraschenden Ergebnissen.
Die geplante Ausweitung der Hybrid-DRG könnte für ambulante Op einen Schub bringen. Wie wichtig Hybrid-DRG bereits heute für die chirurgische Praxis sind und wo es noch hakt, berichtet BNC-Vorsitzender Jan Henniger im „ÄrzteTag“-Podcast.
Carolin Schneider gehört zu den jüngsten Professorinnen in Deutschland und stand schon auf der Forbes-Liste 30 unter 30 – als einzige deutsche Wissenschaftlerin. Ihr direkter Weg in die Forschung war allerdings ungewöhnlich.
Je älter, desto zufriedener mir der ärztlichen Kommunikation, lautet eine Erkenntnis einer AOK-Befragung in Hessen. Wo vor allem der Schuh drückt: die knappe Zeit beim Arzt.
Ab 2026 soll eine zentrale Beratungsstelle für die ärztliche Weiterbildung im Land Brandenburg errichtet werden. Diese Stelle soll jungen Ärzten künftig den Weg durch die regulatorischen Schwierigkeiten der Weiterbildung hin zum Facharzt weisen.
Das Pilotprojekt „mammaLIFE family“ in Bayern zielt auf eine Kompaktkur für die ganze Familie nach einer Brustkrebserkrankung der Mutter ab. Problem: Im Leistungskatalog ist ein solches Angebot nicht vorgesehen.
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sieht in seiner Nutzenbewertung keine Vorteile von Lecanemab in der Alzheimer-Therapie gegenüber Cholinesterasehemmern oder einem kontrollierten Abwarten. Allerdings erfolgte die Beurteilung nach eigenen Responderkriterien.
Weil eine Klinik Physiotherapie nur vorgehalten, bei einem Patienten aber zeitwiese ausgesetzt hat, darf es nicht für den ganzen Zeitraum einen OPS-Code ansetzen, der die Therapie stets inkludiert.
Das Bekenntnis zur Homöopathie ist seit 45 Jahren urgrüne Programmatik. Am Wochenende aber hat eine klare Delegiertenmehrheit den Zopf abgeschnitten. Der Aufschrei in der Homöopathie-Szene ist groß. Und ihre Argumente?
Bei einem an Blutkrebs erkrankten Patienten sind nach einer Stammzelltransplantation seit über sechs Jahren keine HI-Viren mehr nachweisbar. Das Besondere: Die Spenderzellen waren potenziell empfänglich für eine HIV-Infektion.
Wer mit einem Praxisverwaltungssystem arbeitet, das nicht zertifziert und ePA-tauglich ist, dem droht der Abrechnungsausschluss. Die KBV hat die Sanktion leicht entschärft – so für Kollegen, die bald in Ruhestand wollen.
Physician Assistants etablieren sich immer stärker in der Versorgung. Die Berufsgruppe halte an ihrem klaren Kurs fest, betont die Vorsitzende des Berufsverbands, Daria Hunfeld. Und dieser Kurs habe viel mit Ärztinnen und Ärzten zu tun.
Obwohl die HPV-Impfung das Risiko für Gebärmutterhalskrebs nachweislich senkt, sind die Impfquoten zu niedrig. DKG-Expertin Annette Hasenburg über einen dringend notwendigen Kurswechsel und Präventionsangebote in der Schule.
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In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Portokosten eines Standardbriefs werden Vertragsärzten in etlichen Fällen erstattet – nun auch, wenn nach Videosprechstunde Überweisungen oder Verordnungen einer Klinikbehandlung per Post zu verschicken sind.
HPV-geimpfte Frauen benötigen deutlich seltener eine Konisation, das zeigen aktuelle Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. AOK und Deutsche Krebsgesellschaft fordern daher höhere HPV-Impfquoten.
Kooperation
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In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Ärzte müssen laut Landgericht Frankenthal nicht über die Regulierungspraxis von privaten Krankenversicherungen Bescheid wissen. Es ist Aufgabe der Patienten, sich über ihren Versicherungsschutz zu informieren.
Es geht um mehrere Milliarden Euro – und das seit Jahren: Nun hat der GKV-Spitzenverband wegen der Kosten für Bürgergeldbezieher erste Klagen gegen den Bund eingereicht. Eine schnelle Entscheidung ist nicht zu erwarten.
Invasive Candida-Infektionen sind wichtige Ursachen für Krankenhaus-assoziierte Morbidität und Mortalität. Die Behandlung ist häufig herausfordernd. Für die Erstlinientherapie von Candidämien und invasiven abdominalen Candida-Infektionen (IAC) werden ...
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Beim Deutschen Krebskongress 2026 treffen sich über 10.000 Expertinnen und Experten aus der Onkologie. Unter den Vortragenden sind Vertreter unterschiedlichster Fachbereiche. Kongresspräsidentin Anke Reinacher-Schick gibt bereits jetzt einen Vorgeschmack auf die DKK-Highlights.
Ältere Menschen mit einem Hochdosis- statt mit einem Standardimpfstoff gegen Influenza zu impfen, reduziert einer Studie zufolge das Risiko für stationäre Behandlungen.
Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus und hohem oder sehr hohem kardiovaskulärem Risiko benötigen eine konsequente lipidsenkende Therapie mit einem Zielwert für Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin, der sich am individuellen Risiko und den entsprechenden Leitlinienempfehlungen orientiert.
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Die Amyotrophe Lateralsklerose ist klinisch sehr variabel. Einen einheitlichen Konsens, wie die motorischen Phänotypen klassifiziert werden, gab es bisher nicht. Mit der OPM-Klassifikation soll sich das ändern.
Laut einer Auswertung von Daten aus dem deutschen RABBIT-Register sind invasive Pilzinfektionen bei Menschen mit rheumatoider Arthritis selten. Allerdings starben auch 35 Prozent daran.
Diabetes ist ein sehr heterogenes Krankheitsbild, welches sich neben den etablierten Typen auch in fünf Subgruppen einteilen lässt. Jede Subgruppe geht mit eigenen Herausforderungen einher – eine hat wohl ein besonders hohes Risiko für Komorbiditäten.
Für die renoprotektive Wirkung von SGLT2-Hemmern spielt es einer Metaanalyse zufolge keine Rolle, ob sich infolge eines chronischen Nierenschadens bereits eine Albuminurie entwickelt hat. Menschen mit wie ohne Diabetes profitieren auch im Fall einer UACR < 200 mg/g.
Bei der Hotline Impfen werden Ihre Impf-Fragen aus der Praxis evidenzbasiert und fachkundig beantwortet. Diesmal geht es um Pneumokokken. Ist eine Auffrischung nach Impfung mit Pneumovax 23 und Prevenar 13 notwendig?
Beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Claudin-18.2-positiven Adenokarzinom des Magens und des gastroösophagealen Übergangs lässt sich das Gesamtüberleben durch eine additive Behandlung mit Zolbetuximab im Vergleich zur Standardchemotherapie deutlich verlängern.
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Bei Brustkrebspatientinnen kann man der SUPREMO-Studie zufolge unter bestimmten Bedingungen auf eine Bestrahlung der Thoraxwand nach Mastektomie verzichten. Auch die AGO Mamma hat die Empfehlung bereits aufgenommen.
Erstmals vorgestellte Zwei-Jahres-Daten zu Upadacitinib in der Behandlung bei Riesenzellarteriitis machen klar: Selbst bei stabiler Remission ist es nicht klug, die Therapie schon nach einem Jahr zu beenden.
Auch wenn die CT-Pulmonalisangiografie bei Verdacht auf Lungenembolie immer häufiger eingesetzt wird, werden offenbar nicht mehr klinisch relevante Embolien entdeckt. Französische Ärztinnen und -ärzte plädieren deswegen für einen neuen Diagnose-Algorithmus.
Nach zwei Behandlungen mit einem Fluorchinolon litt ein 69-jähriger Mann sieben Jahre lang unter extremen Schmerzen in beiden Achillessehnen. Nichts half, bis ein Klinikteam auf die Idee kam, es mit ESWT und einem speziellen Übungsprotokoll zu versuchen.
Schmerzen außerhalb der betroffenen Gelenke sind bei rheumatoider Arthritis nicht selten – und kennzeichnen eine besonders beeinträchtigte Personengruppe. Dafür sprechen Daten einer Kohortenstudie aus Kanada.
Ultrahochverarbeitete Lebensmittel scheinen vor allem den klassischen Adenom-Karzinom-Weg zu fördern. Kollegen der Harvard Medical School empfehlen, den Konsum dieser Mittel zu senken.
Die S3-Leitlinie „Hausärztliche Risikoberatung zur kardiovaskulären Prävention“ wurde überarbeitet – und somit auch die Empfehlungen zur LDL-Cholesterin-Senkung in der Primärprävention. Hausärzte und Kardiologen sind sich (erneut) uneins. Was sind ihre Argumente?
Bei vielen neuromuskulären Erkrankungen treten Schmerzen auf. Eine Kollegin erklärt, worauf es ankommt, um Myopathien und Myasthenia gravis zu erkennen.
Mehr als die Hälfte der niedergelassenen Ärzte verzichtete in einer niederländischen Studie vor geplanter Sonografie auf die körperliche Untersuchung – mit kaum negativen Auswirkungen. Aber heißt das wirklich, dass die KU vor dem Ultraschall ein Auslaufmodell ist?
Soll man Senioren mit chronischen Kreuzschmerzen Akupunktur als ergänzende Erstlinientherapie anbieten? Im randomisierten Vergleich brachte sie bei über 65-Jährigen einen zusätzlichen Nutzen. Und die Nadeln hätten noch einen weiteren Vorteil.
WHO, EMA und STIKO haben eine Anpassung von bisher quadrivalenten Grippeimpfstoffen zu einer trivalenten Zusammensetzung empfohlen. Grund dafür ist ein deutlicher Rückgang der weltweiten Zirkulation des B/Yamagata-Stammes.
Wie häufig wird nach einer Rekonstruktion eines gerissenen vorderen Kreuzbandes am selben Knie ein Kunstgelenk eingebaut, und welche Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit dafür? Dieser Frage ist ein US-Forschungsteam nachgegangen.
Die simple Fersenkick-Übung zusätzlich zur üblichen Behandlung soll helfen, eine akute laterale Distorsion des Sprunggelenks schneller abheilen zu lassen. Eine Studie zeigt: Wunder bewirkt die Methode keine – aber Verbesserungen verspricht sie durchaus.
Patienten mit Typ-2-Diabetes, die mit GLP-1-Rezeptoragonisten behandelt werden, haben ein erhöhtes Risiko einer gastroösophagealen Refluxkrankheit. Ärzte sollten diese Komplikation im Auge behalten.