Ergebnisse einer Studie aus China legen nahe: Ein an Menstruationsblut durchgeführter HPV-Test schneidet in puncto Dysplasie-Detektion ähnlich gut ab wie eine übliche Abstrichuntersuchung auf HPV. Doch es bleiben Fragen offen.
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin warnt davor, den Masterplan Medizinstudium 2020 aufzugeben. Insbesondere angesichts des geplanten Primärversorgungssystem wäre das der falsche Schritt.
Staatssekretär: Fortsetzung des ÖGD-Pakts ist nicht zu begründen. Hartmannbund sieht die Handlungsfähigkeit der Gesundheitsämter gefährdet. BVÖGD-Chef Schäfer warnt vor Verlust fachlicher Kompetenzen im Öffentlichen Gesundheitsdienst.
Der Ärzteverband MEDI registriert Unzufriedenheiten beim Umgang mit der elektronischen Patientenakte. Besonders bei den Bereichen ärztliche Schweigepflicht und Datenschutz ist noch Luft nach oben.
Die Landarztquote ist ein Baustein im Kampf gegen den Ärztemangel: Junge Menschen, die später auf dem Land praktizieren wollen, können auch ohne Top-Abi einen Studienplatz bekommen.
Wie weit dürfen Drogerien mit Hilfe des europäischen Binnenmarkts in den stark reglementierten deutschen Apothekenmarkt vorstoßen? Die Wettbewerbszentrale will es genau wissen.
Für die Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des ärztlichen Berufs benötigen zugereiste Ärzte eine abgeschlossene Ausbildung nach dem Recht des Ausbildungs-Staates. So das OVG Lüneburg.
Können Vertragsärzte Termine mit Kassenpatienten ablehnen, während sie gleichzeitig noch Termine für Privatpatienten vergeben? Was erlaubt ist, und wo rechtliche Grenzen sind, erläutert Anwältin Katharina Vogtmeier im Interview mit der Ärzte Zeitung.
Künftig wird eine Herpes zoster-Impfung auch bei Risikopatienten ab 18 Jahren empfohlen. Der Gemeinsame Bundesausschuss setzt eine Empfehlung der STIKO um.
Beim digitalen Honorarbescheid sind die saarländischen Kassenärzte anderen KVen voraus. Sie sparen damit nicht nur Geld, sondern leisten zugleich einen bemerkenswerten Beitrag zur Nachhaltigkeit.
KBV, Bundesärzte- und Psychotherapeutenkammer fordern eine „ausdrückliche gesetzliche Regelung“ zum Schutz der Daten in der ePA. Vorbild könnte der Schutz der Daten in der elektronischen Gesundheitskarte sein.
Eine stärkere Arbeitsteilung zwischen ärztlichem und nicht-ärzlichem Personal wird vielfach als Antwort auf den Fachkräftemangel in der Primärversorgung gesehen. Die AOK Bayern lässt sich das im HZV-Vertrag jetzt bis zu vier Millionen Euro zusätzlich kosten.
Saarländische Kinderärzte schlagen Alarm: Übervorsichtige Erzieherinnen und Erzieher in Kitas und Schulen führen zu Belastungen in den Praxen durch „unsinnige Krankmeldungen“.
Die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) beklagt, dass sich für die meisten Eltern trotz der Gesetzesänderung die Verordnungspraxis kaum oder gar nicht verbessert und manchmal sogar verschlechtert hat.
Wie verändert sich das Wohlbefinden werdender Mütter von Schwangerschaft bis nach der Geburt? Eine Forschungsgruppe zeichnet ein differenziertes Bild. So steigt meist das Gefühl für Lebenssinn, während ein anderer Bereich Abstriche verzeichnet.
Hausärztinnen und Hausärzte, die das Hautkrebs-Screening anbieten wollen, sollten darauf achten, dass sie die entsprechende Fortbildung und KV-Genehmigung haben.
Wenn durch die deutliche Vergrößerung einer Substitutionspraxis in einem Wohngebiet die Wohnruhe gestört wird, ist die zugrunde liegende Baugenehmigung nach einem aktuellen Urteil rechtswidrig.
Zur Advanced Care Nurse statt zum Arzt? Ein aktuelles Cochrane-Review gibt Hinweise, wie Heilkundeübertragung die Versorgung in der Fläche entlasten könnte – und welche Patienten profitieren. Spannend für Teampraxismodelle.
Aktien, Anleihen, Immobilien, Edelmetalle, Liebhabereien - ein ausgewogenes Portfolio besteht aus vielen Bestandteilen. Pferdchen und Fuchs diskutieren in der 56. Episode des Geldtipp-Podcasts, welche Investments in diesem Jahr besonders attraktiv sind.
Erfolgreiche Digitalisierung erfordert weniger Software, sondern eher neue Leadership-Skills, sagt Gastautor Dr. Francisco X. Moreano. Er zeigt auf, wie Sie Ihr Praxisteam rechtssicher in die Zukunft führen können.
Alarmismus oder realistisches Krisenszenario? Weil die neue US-Bestpreisgarantie auch auf europäische Arzneimittelpreise referenziert, könnten Neueinführungen hierzulande ins Stocken geraten.
Pflegefachkräfte, die ärztliche Aufgaben erledigen – das ist ein wichtiges Element eines künftigen Primärversorgungsmodells. Eine vergleichende Studie liefert dazu neue Evidenz. Doch bei der Übertragbarkeit auf Deutschland hapert es.
Am Ende gab es kaum noch Akteure, die für den Masterplan Medizinstudium kämpfen wollten. Die Reform ist nicht gescheitert, es fehlt in Bund und Ländern schlicht am Gestaltungswillen.
Mehr Menschen mit medizinischem Versorgungsbedarf, mehr ältere Ärztinnen und Ärzte mit sinkenden Arbeitszeiten: Um die Antwort auf die Frage, wie sich das Gesundheitssystem gegen die Demografie stemmen kann, wird heftig gerungen.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Digitalstrategie aktualisiert: Die von Ärzten und Versicherten bisher wenig geliebte ePA soll das zentrale Digital-Tool werden. Die Ziele sind ambitioniert, das Echo ist geteilt.
Schätzungsweise einer von zehn infektionsbedingten Todesfällen kann auf eine Adipositas zurückgeführt werden. Besonders gefährdet sind dabei offenbar Menschen mit der höchsten Adipositasklasse.
Anlässlich der Jahrespressekonferenz des Bundessozialgerichts verteidigt die Vorsitzende Richterin des Vertragsarztsenats das im Vorjahr wohl spektakulärste Urteil Ihres Hauses, den Mega-Regress wegen Verwendung eines Unterschriftenstempels.
Die Digitale Gesundheitsanwendung „Axia“ bietet eine strukturierte Bewegungstherapie und schließt damit die Versorgungslücke bei axialer Spondyloarthritis.
Plexiforme Neurofibrome (PNF) sind in der Regel gutartige Tumoren, die sich häufig im Rahmen der Neurofibromatose Typ 1 (NF1) manifestieren und zu den wichtigsten Ursachen der NF1-assoziierten Morbidität zählen.
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Um „Arbeitszeit“ auf die Agenda zu setzen, ist nicht selten kalkulierte Provokation mit im Spiel. Die aktuell ihre Wirkung auch beim Verband medizinischer Fachberufe nicht verfehlt.
Ärzten und Psychotherapeuten werden Meldungen und Besprechungen mit dem Jugendamt zur Kindeswohlgefährdung vergütet – wenn die KV das Prozedere mit den kommunalen Spitzenverbänden vereinbart hat. In Rheinland-Pfalz ist das ab sofort der Fall.
Auch für angestellte Ärzte gilt die gesetzliche Unfallversicherung nicht rund um die Uhr. Vergnügung nach beruflich bedingter Tagungsteilnahme entbindet währenddessen die Berufsgenossenschaft von etwaiger Leistungspflicht.
Schwimmen, Gewichtheben oder Yoga? Welche Bewegung ist bei Symptomen einer Depression am wirksamsten? Und wie häufig sollten sich Patientinnen und Patienten bewegen? Ergebnisse eines Umbrella-Reviews liefern Antworten.
Die Kassenärzte melden sich in der Diskussion um Einsparungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit Vorschlägen zu Wort – und sehen sich dabei nicht als einen relevanten Ausgabenposten im Gesundheitswesen.
Fehlende Standards, strukturelle Defizite, kaum digitale Vernetzung: Die Björn Steiger Stiftung sieht beim Rettungsdienst erheblichen Reformbedarf. Ein Punkt aber macht die Sache mit dem Umbau schwierig.
Vor neun Jahren markierte der Masterplan Medizinstudium 2020 das Ziel der Politik: Wir setzen Leitplanken für eine moderne Studienstruktur. Bund und Länder aber liefern nicht. Jetzt übernehmen die Fakultäten das Zepter. Was haben sie vor?
Seit 2011 regelt das AMNOG-Verfahren die Preisgestaltung für neue, patentgeschützte Arzneimittel. Die Debatte darüber ist mitunter recht abstrakt. Genauer betrachtet sei sie aber hochrelevant – auch für Ärztinnen und Ärzte, so vfa-Experte Dr. Andrej Rasch.
Beim Earn Out wird das wirtschaftliche Risiko beim Praxisverkauf zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Praxisverkäufer können von einer steuerlichen Vergünstigung profitieren. Aber das Modell birgt auch Risiken.
Kontinuierlicher Produktnachschub insbesondere im patentfreien Arzneimittelmarkt ist ein Indikator, dass Kostendämpfung hier nicht über die Stränge schlägt.
Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Arexvy, dem adjuvantierten Impfstoff gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV), erweitert. Das teilt das Unternehmen GSK mit.
Ein gesunder Lebensstil hilft nicht nur, Krebs zu vermeiden, sondern kann auch langfristig Lebenserwartung und -qualität von Krebsüberlebenden verbessern. Das bestätigt eine bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums.
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland werden dieses Jahr ein Rekordniveau von 370 Milliarden Euro erreichen. Wie kriegt man das solide gegenfinanziert? Die SPD wagt einen Vorstoß – und erntet Kritik.
Die orale Immuntherapie mit Palforzia® gilt als wichtiger Beitrag zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Erdnussallergie. Dass die Produktion des Proteins eingestellt wird, hat offenbar wirtschaftlich Gründe.
Wenn es um Informationen von der KV geht, sollten nach Ansicht der Mitglieder in Westfalen-Lippe diejenigen Themen im Mittelpunkt stehen, die ihnen bei der täglichen Arbeit in den Praxen nützen.
Die KV Westfalen-Lippe hält ein Qualitätssicherungs-Verfahren zu Antibiotikaverordnungen nicht für sinnvoll. Ärztinnen und Ärzte würden bereits vergleichsweise zurückhaltend verschreiben.
Die KV Westfalen-Lippe setzt im Bereitschaftsdienst verstärkt auf Telemedizin. Das komme sowohl bei Patientinnen und Patienten als auch bei Ärztinnen und Ärzten gut an, heißt es.
In der Debatte um verschreibende Apotheker*innen geht es wieder einmal ums Prinzip. Dabei sollten die Heilberufe vielmehr gemeinsam überlegen, unter welchen Bedingungen Kompetenzen sinnvoll, sicher und entlastend aufgeteilt werden können, findet Pascal Lemmer von der bvmd.
Im Fall einer Sepsis ist eine Körpertemperatur unter 36 °C bei älteren Menschen ein alarmierendes Signal. In einer dänischen Studie war bei Hypothermie das Mortalitätsrisiko deutlich erhöht – nicht aber bei Fieber.
Schützt niedrigdosierte Acetylsalicylsäure (ASS) vor Krebs oder erhöht sie vielleicht sogar das Risiko, an einem Tumor zu versterben, wie die ASPREE-Studie nahegelegt hat? Die Erweiterungsstudie ASPREE-XT gibt Antworten.
Bei schmerzhafter Kniearthrose könnte eine speziell angepasste Orthese zur Linderung der Beschwerden beitragen, vor allem dann, wenn sie konsequent getragen wird.
In diesem Winter kocht die Debatte um die Telefon-AU hoch. Hausarzt Christoph Claus berichtet im Interview mit der Ärzte Zeitung, wie er diese Möglichkeit nutzt und warum er glaubt, dass die Debatte am Kern des Problems vorbeigeht.
Die geringe Qualität sämtlicher kontrollierter Tremorstudien lässt kaum evidenzbasierte Empfehlungen zu, ist die Aussage eine Auswertung von 31 Studien. Dennoch weisen einige Wirkstoffe anderen gegenüber eine Überlegenheit auf.
Bei unkomplizierter akuter Appendizitis hilft ja eine Antibiotikatherapie. Wird diese sofort nach Diagnosestellung begonnen, kann wohl dem Großteil der Erwachsenen die operative Therapie in den nächsten zehn Jahren erspart werden.
Bluthochdruck wird trotz klarer Leitlinien noch immer zu selten korrekt erkannt und konsequent behandelt. Ein Übersichtsartikel fasst typische Fehlerquellen zusammen und zeigt, wie sich die Versorgung mit einfachen Maßnahmen verbessern lässt.
Massiver Gewichtsverlust, erhöhte Cholestaseparameter und ein extrem hohes CA-19-9 werden bei einem Mann als Zeichen eines Pankreaskrebs gedeutet. Doch Krebsangst und Tumorsuche hätten dem Patienten erspart werden können.
Mit dem monoklonalen Antikörper AVT05 steht erstmals ein Golimumab-Biosimilar zur Verfügung. Es kann wie das Referenzpräparat angewendet werden in den Indikationen Colitis ulcerosa, rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis, ...
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Nach einer Operation können langfristig Schmerzen auftreten. Welche Risiken und Präventionsansätze gibt es? Und was hat die Blutdruckmessung mit chronischem postoperativem Schmerz zu tun?
Erstmals wird eine therapieresistente Angststörung klar definiert. Zur Behandlung bieten sich Kombinationen aus klassischen Psychopharmaka und Psychotherapien an. In der Entwicklung befindet sich auch ein alter Bekannter: LSD.
Mit einem neuen Score, der auf fünf einfach zu erhebenden Parametern basiert, lässt sich das Risiko für schwere Leberereignisse (MALO) bei Menschen in der Primärversorgung online abschätzen.
Vor einer nichtkardialen Operation stellt sich die Frage, ob man eine bestehende Therapie mit ACE-Hemmern oder AT1-Blockern kurzfristig unterbrechen soll. Einem US-Team zufolge zeichnet sich anhand der Datenlage ein Trend ab.
Die bakterielle Vaginose ist ein mitunter hartnäckiges Krankheitsbild. Ob Ascorbinsäure eine therapeutische Ergänzung oder Alternative zu Antibiotika darstellen könnte, ist in einer Metaanalyse untersucht worden.
Die Möglichkeiten der Migränetherapie sind vielfältiger und zielgerichteter als je zuvor. Neue Arzneimittel sind auf den Markt gekommen. Daher wurden die Empfehlungen zu Akuttherapie und Prophylaxe aktualisiert.
Mirikizumab war der erste zur Therapie der Colitis ulcerosaa zugelassene Interleukin-23p19-Inhibitor. Aktuelle Daten belegen die anhaltende Wirksamkeit und Verträglichkeit über vier Jahre. Die zielgerichtete IL-23p19-Inhibition hat sich in klinischen Studien in Hinsicht auf neue Endpunkte bewährt, ...
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Die Praxisschließungen der MVZ-Kette Miamedes schreckt Hamburg auf: Müssen sich tausende Patienten eine neuen Praxen suchen? Die ersten Ergebnisse des Häppi-Pilotprojekts in Rheinland-Pfalz hingegen lassen positives hoffen. Wichtiges aus Ihrer Region finden Sie hier in der Übersicht.
Die Hoffnung, durch Metformin die Überlebensaussichten bei hormonsensitivem metastasiertem Prostatakrebs zu verbessern, hat sich in einer Phase-III-Studie nicht erfüllt. Trotzdem liefert die Studie mögliche Argumente für eine ergänzende Behandlung mit dem Antidiabetikum.
Die FAST-Sonografie ist etabliert in der Erstversorgung von Traumapatienten. Ein indisches Forschungsteam hat untersucht, ob sich durch die Ergänzung um einen Aspartat-Aminotransferase-Test (AST) die Diagnostik bei Kindern mit stumpfem Bauchtrauma verbessern lässt.
Steatotische Lebererkrankungen gehen mit einem erhöhten Risiko für fortgeschrittene hepatische und kardiovaskuläre Komplikationen und einer höheren Mortalität einher. Wie sich das Risiko für die einzelnen Subtypen gestaltet, war Gegenstand einer Studie.
Schwangeren Frauen mit Vorerkrankungen wird eine fachübergreifende gemeinsame Betreuung empfohlen. Wie die im Detail umzusetzen ist, ist in Deutschland nicht geregelt. Eine Online-Umfrage unter Perinatalzentren offenbart deutliche Unterschiede.