Auch in zweiter Instanz setzte sich ein Oberarzt gegen seine Klinik durch, die ihm eine Einrückzeit von 30 Minuten vorgab. Der Arbeitgeber könne bei Rufbereitschaft keine genaue Zeitspanne festlegen, so die Richter.
Dr. rer. biol. hum. Julia Berendt, Uniklinikum Erlangen, Koordinationsstelle Palliativmedizin im CCC-Netzwerk, zeigt mit ihren Forschungsergebnissen, wie Palliativversorgung in onkologischen Spitzenzentren eingebunden werden kann. Die Empfehlungen werden jetzt und in den nächsten Jahren in den Spitzenzentren umgesetzt – verbindlich für alle von der Deutschen Krebshilfe geförderten Einrichtungen.
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In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Tobias Barton, Universitätsklinikum Heidelberg, Forschungsgruppe stereotaktische und räumlich fraktionierte Radiotherapie, untersuchte mit einer multizentrischen Studie eine MR-geführte, adaptive Radiotherapie bei Patientinnen und Patienten mit lokal fortgeschrittenen Bronchialkarzinomen.
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Ob in der Chirurgie, der Strahlentherapie oder der Systemtherapie des frühen Mammakarzinoms (eBC): An allen Stellschrauben der multimodalen Therapie kann gedreht werden, um die Behandlung weiter zu optimieren.
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Krebs durch Deos? Alkohol ein Krebsrisikofaktor? Viele Menschen wissen wenig über die Risikofaktoren für Krebs. Und einige Krebsmythen halten sich hartnäckig, wie beim Krebskongress zu hören war.
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In rasanter Geschwindigkeit haben sich immer bessere Instrumente der Künstlichen Intelligenz entwickelt. Die KI-Tools bieten neue Möglichkeiten, auch in der Onkologie. Welche, das war Thema beim Krebskongress.
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Geschlechtsunterschiede werden in der Krebsmedizin zu wenig beachtet. Das gilt auch für die Tumorchirurgie, wo weibliches Geschlecht auf beiden Seiten des Skalpells einen Unterschied macht.
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Die Koalition trete beim Umbau der Sozialsysteme auf der Stelle, kritisieren die Grünen-Fraktionschefinnen Haßelmann und Dröge in einem gemeinsamen Papier. Die Tür zur Zusammenarbeit stehe aber offen – etwa bei überfälligen Gesundheitsreformen.
Höchste Effektivität bei gleichzeitig wenig Nebenwirkungen ist das Ziel jeder Krebstherapie. Bei einer Pressekonferenz der DEGRO, als Teil des Programms des Deutschen Krebskongress, wurden aktuelle Fortschritte in der Strahlentherapie besprochen.
Haftungsrisiken lauern oft in der Praxis. Auf welche rechtlichen Fallstricke sollen Hausärzte achten? Allgemeinmedizinerin Sybille Kraus und Fachanwalt Christian Koller geben anhand von verschiedenen Beispielen Tipps.
Angehende Ärzte, Apotheker und Psychotherapeuten durchlaufen einen langen Ausbildungsweg, bis sie ihre staatliche Zulassung, die Approbation, in den Händen halten. Diese haben 2025 377 Ärzte, Apotheker und Psychotherapeuten in Thüringen erhalten.
Die Koalition versucht mit einem Paket von 46 Änderungsanträgen das Krankenhausreform-Anpassungsgesetz aufs Gleis zu heben. Der ungeliebte Klinik-Atlas von Ex-Minister Karl Lauterbach soll ein neues Zuhause bekommen.
Mehrere Wirkstoffe bekommen vom Gemeinsamen Bundesausschuss den Stempel Zusatznutzen – darunter sind Onkologika. Ein Orphan Drug zur Behandlung von Menschen mit einer chronischen Hepatitis D-Infektion fällt allerdings durch.
Krebserkrankungen führen Betroffene dazu, über assistierten Suizid nachzudenken. Eine Auswertung der Universität Halle zeigt, welche Motive dahinterstehen. Beim Krebskongress wurden auch Unsicherheiten bei Ärzten thematisiert.
Seit längerem wird an Tumorimpfstoffen zur Unterstützung der Behandlung des malignen Melanoms gearbeitet. Erfolge wechseln sich ab mit Misserfolgen. Beim Krebskongress war zu hören: Auch die COVID-Impfung macht die Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren effektiver.
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Hausarztmangel, wohnortnahe Versorgung: Die Probleme vergangener Jahre werden auch die der nächsten Landesregierung im „Ländle“ sein. Kurz vor der Landtagswahl geben wir einen Überblick, was Parteien versprechen und Akteure fordern.
Nach der negativen IQWiG-Nutzenanalyse kam die Entscheidung des G-BA nicht überraschend: Er verneint einen Zusatznutzen beim Alzheimer-Wirkstoff Lecanemab. Der G-BA-Vorsitzende rechnet mit Entrüstungsstürmen – und versuchte, den Kritikern schon den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Personalisierte Krebstherapien haben es noch immer schwer mit dem Weg in die Versorgung. Einige Länder testen jetzt Studien mit integrierter Erstattung, berichtet eine Onkologin beim DKK.
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Im Gesundheitswesen werden auf vielen Ebenen Daten erfasst – doch ihr Potenzial für die Medizin bleibt weitgehend ungenutzt. Onkologen mahnen eine bessere Vernetzung an.
Die ctDNA kann in manchen Fällen beim kolorektalen Karzinom individuelle Tumorboard-Entscheidungen unterstützen. Bisher fehlt es allerdings an konsistenten Handlungsempfehlungen, Standardisierung und Validierung.
Zusätzliche Finanzhilfen des Bundes für den Gesundheitsfonds werden 2026 voraussichtlich nicht nötig sein. Davon geht Markus Algermissen, Präsident des Bundesamts für Soziale Sicherung (BAS), aus.
Der Bewertungsausschuss stellt klar: Bei der LDL-Apherese können die beiden Zusatzpauschalen nach den EBM-Ziffern 13620 und 13622 nicht gleichzeitig in einer Behandlungswoche abgerechnet werden.
Die Hochfrequenzablation des Endometriums wird besser vergütet. Die Erhöhung um rund 34 Euro erfolgt rückwirkend ab Januar. Grund dafür sind gestiegene Gerätekosten.
Tim Zell, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, hat für Menschen mit einer Melanomerkrankung unter Immuntherapie einen Score entwickelt, mit dem man das Risiko für Thrombosen oder Lungenembolien besser einschätzen kann.
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Die Kommunikation zwischen den Körperschaften und ihren Mitgliedern wird immer digitaler. Für die Registrierung im Mitgliederportal arbeitet die KV Schleswig-Holstein an Neuerungen.
Dr. Martin Eichler, Universitätsklinikum Dresden, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT/UCC), hat untersucht, ob der Einsatz eines „Supportiven Tumorboards“ die Häufigkeit der Inanspruchnahme supportiver Angebote bei Patientinnen und Patienten erhöht.
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Daten aus der Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten werden in Deutschland zu wenig genutzt, heißt es beim Krebskongress. Die Gründe sind vielfältig – es gibt aber erste Lösungsansätze.
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Eine Krebserkrankung verändert das Körpergefühl vieler Betroffener – oft mit großen Auswirkungen auf das Sexleben. Was Patientinnen und Patienten in diesem Fall brauchen, war Thema beim Krebskongress.
Die Grippewelle in Deutschland hält an, der Höhepunkt scheint nun jedoch hinter uns zu liegen. Ein Überblick, wie es um die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen aktuell steht.
Die Techniker Krankenkasse beklagt lange Wartezeiten auf einen Facharzttermin. Der SpiFa erklärt dagegen, Deutschland stehe diesbezüglich „noch gut da“. Auch bei einem anderen Thema scheiden sich die Geister.
Eine adäquate Schmerzlinderung ohne unnötige Belastung und Nebenwirkungen ist das Ziel jeder Schmerztherapie. Doch die optimale Strategie ist besonders bei Kindern umstritten. Ein kanadisches Team hat untersucht, was in Frage kommt.
Die Abschreibungen auf Kapitalanlagen der KV Schleswig-Holstein hatten im vergangenen Jahr hohe Wellen geschlagen. Beim KV-Vorstand schwindet die Hoffnung auf Erträge.
Doppelvergütung: Bei diesem Begriff von Gesundheitsministerin Nina Warken sträuben sich bei vielen Ärztinnen und Ärzten in Schleswig-Holstein die Nackenhaare. Doch wie lässt sich darauf reagieren?
Die Ernährung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Krebstherapie. Aber medial gehypte Krebsdiäten? Keine gute Idee. Das betont eine neue S3-Leitlinie, die beim Krebskongress vorgestellt wurde.
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Die Stelle zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen hat es in den beiden vergangenen Jahren in Schleswig-Holstein nur selten mit schweren Verstößen zu tun gehabt.
Der Ausgabenanstieg hat sich bei den Krankenkassen gegen Jahresende nochmals beschleunigt. AOK & Co. verbuchen zwar schwarze Zahlen, drängen aber auf rasche Ausgabenbremsen. Und sie nennen Gründe dafür.
Zur Eröffnung des Deutschen Krebskongresses (DKK) hat die Bundesregierung ihre Krebsagenda vorgestellt. An der Aufweichung der Krankenhausreform gab es deutliche Kritik.
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Die Inzidenz des Pankreaskarzinoms steigt, die Mortalität ist trotz aller Bemühungen gleichgeblieben. Die Erforschung molekularer Grundlagen und moderne Technologien wie die Künstliche Intelligenz (KI) bringen aber neue Ansätze für eine zielgerichtete Behandlung, wie beim DKK vorgestellte Projekte aufzeigen.
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Dass es in Deutschland ein flächendeckendes Darmkrebs-Screening gibt, ist richtig und wichtig. Doch der Zugang für Menschen mit Migrationshintergrund ist erschwert. Was dagegen unternommen werden kann, wurde beim DKK-Kongress erörtert.
Antonia Schuler, Universitätsklinikum Bonn, Nationales Zentrum für erbliche Tumorerkrankungen, forscht am Lynch-Syndrom, einem der häufigsten erblichen Tumorprädispositionssyndrome, und hierbei insbesondere an Urothelkarzinomen.
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Michelle Zimmer, EPO Experimental Pharmacology & Oncology Berlin-Buch, arbeitet an einem Modell, das die Blut-Hirn-Schranke in einem Labor-Chip simuliert, um so die Permeabilität von Medikamenten in die Gehirntumoren besser untersuchen zu können.
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Das Prinzip, die körpereigene Immunabwehr zur Krebstherapie zu nutzen, ist Teil des klinischen Alltags geworden. Den Weg zur Heilung machen bei vielen Karzinomen wahrscheinlich erst Kombinationsstrategien möglich, heißt es beim Deutschen Krebskongress.
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Gastrointestinale Tumoren bei jungen Menschen werden in vielen Ländern häufiger. Ob das ein realer Anstieg ist, ist sehr umstritten. Beim Krebskongress wurden mögliche Ursachen sowie präventive und therapeutische Ansätze diskutiert.
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Auch kommenden Winter werden Angebot und Nachfrage nach Grippeimpfstoff wieder ein Thema sein. Die KV Rheinland-Pfalz hat jetzt eine „Hausnummer“ zur wirtschaftlichen Vorbestellung veröffentlicht.
Die elektronische Patientenakte (ePA) steht im Zentrum der Digitalisierung der Versorgung: Hausärzte und Patientenvertreter wollen schnell Mehrwerte sehen. Und die Verbraucherzentrale fordert: Nicht jede Kasse braucht eine eigene ePA-App.
Da ist Luft nach oben: Die Influenza-Impfquoten in Deutschland bleiben hinter internationalen Zielen zurück. Selbst besonders gefährdete Gruppen würden nicht ausreichend erreicht, warnt die BARMER – und legt Zahlen vor.
Die Aktivrente können auch Ärztinnen und Ärzte nutzen. Anders als der Wortlaut nahelegt, muss dafür aber keine Rente bezogen werden. Praxen, die das als Steuersparmodell für Ehepartner sehen, sollten aufpassen.
Erst die Impfempfehlung der STIKO, dann die Anpassung der Schutzimpfungs-Richtlinie. So ist es üblich und auch für die Meningokokken-Prophylaxe bei Kindern und Jugendlichen jetzt vollzogen.
Mehr als sechs Jahre nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie beschäftigen sich Wissenschaftler mit den Nachwirkungen und Folgen. Von erheblicher Bedeutung ist auch die interstitielle Lungenerkrankung (ILD). Was wir darüber wissen.
Dr. Valentina Busik wurde 2025 zur Miss Germany gekürt. Seitdem hat sich in ihrem Alltag viel getan: Sie absolviert ihre Weiterbildung in einer dermatologischen Praxis und bringt mit einem Start-up Arzt-Avatare auf den Bildschirm.
Wie Hausärztinnen und Hausärzte möglichst klimaschonend arbeiten können, zeigt ein neuer digitaler Leitfaden der Frankfurter Goethe-Universität. Auf dem Prüfstand stehen Digitalisierung, Mobilität, QM und die Pharmakotherapie.
Bisher beschränken sich Tropenkrankheiten wie eine Infektion mit dem Chikungunya-Virus auf das südliche Europa. Aber: Die Virusübertragung ist wohl auch bei mitteleuropäischen Temperaturen möglich.
Zecken machen keine Winterpause mehr. Die Folge: Seit 2016 gibt es nur noch Jahre mit hohen FSME-Fallzahlen. Das Problem betrifft nicht nur den Süden Deutschlands.
Die Apothekerschaft hat im Bundesrat einen starken Verbündeten. Die Länder machen sich die Branchenforderungen zur laufenden Reformgesetzgebung zu eigen. Die Bundesregierung zeigt sich wenig beeindruckt.
Die Debatte über das Rentenpaket hat die Koalition vergangenes Jahr auf die harte Probe gestellt. Bei der geplanten Pflegereform könnte es genauso turbulent zugehen. Aktuelle Folgerechnungen zeigen warum.
Nicht mehr mit dem Holzhammer sparen: Die DAK-Gesundheit schlägt in ihrem neuen AMNOG-Report einen umsatzabhängigen Herstellerabschlag vor, der dort eingreift, wo die Ausgaben für neue Medikamente besonders stark steigen.
Der Bewertungsausschuss hat die Honorarabwertung bei hohem Meldungsaufkommen an das Implantateregister jetzt konkreter gefasst. Adressaten sind Praxen mit regelmäßig mehreren Operateuren.
Seit vielen Jahren schreibt Springer Medizin den Charity Award aus, um Menschen zu würdigen, die sich ehrenamtlich für die Gesundheitsversorgung einsetzen. Was den Award ausmacht, beschreibt Jury-Vorsitzende Monika Kellerer im „ÄrzteTag“-Podcast.
PANDAS ist ein seltenes, eindrückliches Krankheitsbild mit schweren Angstzuständen, Obsessionen, Tics und Zwängen. Im Fall einer 13-Jährigen liefert ein wichtiges Detail bei der Anamnese den Schlüssel zur richtigen Diagnose.
Die Bundesbürger nehmen besonders viel Zucker über Getränke zu sich – laut Verbraucherorganisation foodwatch sind es knapp 26 Gramm pro Kopf und Tag. Die Zahlen schaffen ein weiteres Argument für die Einführung einer Zuckersteuer.
Verstöße gegen Dokumentationsstandards in klinischen Studien haben weitreichende Folgen: So kann es ärztlichen Prüfern untersagt werden, weitere Patienten zu rekrutieren. Das hat das OVG Lüneburg entschieden.
Neuromodulation, Psychotherapie-Varianten und ein neues altes Medikament ergänzen perspektivisch die Therapieoptionen bei Fibromyalgie. Am multimodalen Grundkonzept ändert das aber nichts.
Um 0,3 Prozent sind die Behandlungsfälle im hausärztlichen Bereich im ersten Halbjahr 2025 zurückgegangen. Deutliche Anstiege zeigten sich bei Telefon- und Videosprechstunden, auch die Psychotherapie
Können Patienten von Praxen Schadenersatz verlangen, wenn sie trotz Termin stundenlang im Wartezimmer sitzen? Auf Instagram sorgt ein Post für Aufregung. Doch so einfach ist es mit dem Schadenersatz nicht.
Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenkrankheit haben ein hohes Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen. Wie Bisoprolol die kardiorespiratorischen Ergebnisse beeinflusst, hat die PACE-Studie geprüft.
Ein neues Cochrane-Review legt nahe, dass intermittierendes Fasten bei übergewichtigen Menschen nicht besser geeignet ist als andere Diätansätze, um Gewicht zu verlieren.
Der Ablauf von Parteitagen wird sorgfältig choreografiert: Für das CDU-Treffen in Stuttgart sind brisante gesundheitspolitische Anträge aussortiert worden, um Konflikte auf offener Bühne zu vermeiden.
Die Auswirkungen der „Abnehmspritzen“ auf Atemwegserkrankungen sind noch wenig untersucht. Jetzt hat ein Forscherteam Kinder und Jugendliche mit Asthma in den Blick genommen. Die Studienergebnisse weisen auf einen positiven Nutzen hin.
Eine Therapie mit Valaciclovir bringt bei leichter Alzheimerdemenz einer neuen Studie zufolge keine Vorteile – damit beschleunigt sich vielmehr der kognitive Abbau. Zumindest in der symptomatischen Alzheimer-Phase scheinen reaktivierte Herpes-Viren keine große Bedeutung zu haben.
Nach einer Mittelohr-Op ist ein Druckverband um den Kopf, wie er in vielen HNO-Kliniken routinemäßig angelegt wird, wohl überflüssig. Laut einem Team aus Pakistan ist der Schaden, der damit angerichtet wird, wahrscheinlich größer als der Nutzen.
Die topische Anwendung von Antibiotika bei chronischer Rhinosinusitis wird aktuell nicht empfohlen. Einige Studien zeigen jedoch einen klinischen Nutzen bei bereits endoskopisch operierten Patienten. So auch eine sehr kleine US-Untersuchung.
Hypertonie, Diabetes, Adipositas – kardiovaskuläre Risikofaktoren fallen bei Männern und Frauen verschieden stark ins Gewicht. Und auch in der kardiologischen Akutversorgung gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Frequenz reduzieren? Kardiovertieren? Abladieren? Antikoagulieren? Bei Patienten mit Vorhofflimmern müssen viele Fragen beantwortet werden. Der Vorsitzende des Kompetenznetz Vorhofflimmern, Paulus Kirchhof, gibt Antworten.
Es gibt immer mehr Hinweise, dass eine Rhythmuskontrolle beim Vorhofflimmern mehr ist als nur Symptomtherapie. Das könnte Konsequenzen haben – für Diagnostik, Risikoabschätzung und Antikoagulation.
Semaglutid wirkt sich positiv auf Gewicht und kardiovaskuläre Endpunkte aus – auch bei Menschen ohne Diabetes. Bleibt die Frage, ob sich das auch bei der Hospitalisierung bemerkbar macht.
Das Risiko für Infektionen bei Psoriasis-Patienten, die Biologika neu anwenden, schien in einer Registerstudie insgesamt niedrig. Allerdings gab es Unterschiede zwischen den Wirkstoffklassen. Ein Präparat erwies sich dabei als besonders günstig.
Eine Metaanalyse zum Einsatz von Bisphosphonaten beim CRPS (Complex Regional Pain Syndrome) dämpft die Erwartungen an die therapeutische Wirksamkeit. Den Daten zufolge könnten die Schmerzen kurzfristig gelindert werden, aber es gibt auch Risiken.
Menschen mit Diabetes erfahren Stigmatisierung in Bezug auf Berufsausübung und Straßenverkehr. Das soll sich ändern, erzählt Dr. Wolfgang Wagener, Vorsitzender des Ausschusses Soziales der DDG im Gespräch mit der Ärzte Zeitung.
Erhalten Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes SGLT2-Inhibitoren, so geht das gegenüber GLP-1-Rezeptoragonisten wohl mit einem verringerten Risiko für Nierenerkrankungen einher.
Eine 31-jährige, ansonsten gesunde Frau stellte sich in der Kopf- und Halschirurgie mit einer progredient zunehmenden Raumforderung im linken Unterkieferbereich vor. In der Vorgeschichte war ein pleomorphes Adenom reseziert worden. Worum könnte es sich dieses Mal handeln?
Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, brauchen eine fachgerechte, traumasensible und rechtssichere Versorgung. Dies bundesweit sicherzustellen, ist Ziel der neuen S1-Leitlinie.
Das Update der S2e-Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“ hebt hervor, dass moderne Diabetestechnik und Medikamente die Sicherheit von Menschen mit Diabetes im Straßenverkehr deutlich erhöhen. Ein Überblick über die aktuellen Empfehlungen.
Akute und chronische Kopfschmerzen nach einem hämorrhagischen Insult sind ein in Studien vernachlässigtes Symptom. US-Neurologen haben dazu eine systematische Übersicht mit Metaanalyse verfasst.
Chronische Wunden müssen beim Verbandswechsel gründlich mechanisch oder auch chirurgisch gereinigt und dann ausgiebig gespült werden. Antiseptika oder lokale Antibiotika bringen nichts.
Voraussichtlich ab April soll in Deutschland ein Screening auf Lungenkrebs per Low-Dose-CT starten. Warum das besonders auch HNO-Mediziner interessieren sollte, zeigt eine US-Studie.
Kortikosteroidpräparate gehören zu den Standardmedikamenten in der HNO-Heilkunde. Ihr Risiko für Komplikationen ist nicht unbeachtlich. Auch Infektionen gehören dazu. Wie häufig Letztere auftreten, hat ein Studienteam erforscht.