Frauen, die regelmäßig an einem Mammografie-Screening teilnehmen, haben bei Entdeckung eines Karzinoms deutlich häufiger günstigere Prognosen. Das ist die Aussage einer Evaluation des deutschen Mammografie-Screening-Programms.
Auch Chefärzte in Privatkliniken sind in der Regel sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das bekräftigt das Bundessozialgericht – trotz Mitgesellschafterstatus und eventuell vorhandenen Renommees.
Ärzte müssen psychische Beschwerden vor einer Krankschreibung prüfen: Ein Landesarbeitsgericht entschied, dass eine AU sonst ihren Beweiswert verlieren kann.
Die Registrierung als Unternehmen, das den Cybersicherheitsanforderungen der europäischen NIS-2-Richtlinie unterliegt, ist eine Bringschuld. Die Mehrzahl der infrage kommenden Firmen dürfte sie noch nicht erfüllt haben.
Private Krankenversicherer dürfen ohne Einwilligung keine Rechnungsdaten auswerten, um Versicherten Gesundheitsprogramme anzubieten. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden und damit die Praxis der Debeka untersagt.
Ende März werden erste Vorschläge für eine GKV-Finanzreform erwartet: Die Vertragsärzte wehren sich gegen die vorgeschlagene Abschaffung extrabudgetärer Leistungen – und wollen notfalls die Muskeln spielen lassen.
Hautärzte müssen bei Farbstofflaser-Behandlungen mit strengen Abrechnungsvorgaben rechnen: Das LSG Baden-Württemberg hat Rückforderungen von über 1,3 Millionen Euro bestätigt und klargestellt, dass die EBM-Ziffern nur einmal je Erkrankung berechenbar sind.
Der Bundestag winkt das Anpassungsgesetz zur Krankenhausreform durch. Aber Begeisterung kommt nicht auf. Im Gegenteil: Der Ruf nach einer weiteren Reformrunde ist nicht zu überhören.
Die KBV bemüht sich, für das Thema Entbürokratisierung wieder mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen. In einer Broschüre hat sie Vorschläge zum Bürokratieabbau in der ambulanten Versorgung zusammengefasst.
Die Meningokokken ACWY-Impfung können Praxen in vielen KVen nur gegen Kostenerstattung anbieten. Wo es Vergütungsvereinbarungen gibt, variieren diese zwischen 9 und 12 Euro. Der aktuelle Stand in der Übersicht.
Ein Mediziner der Medizinischen Hochschule Hannover soll schwer kranke Patienten mit Medikamenten getötet haben – darunter einen Mann, der im künstlichen Koma lag. Die Uniklinik zeigte den Arzt an.
Mit frischer Forschungsförderung und einer Erwähnung im Koalitionsvertrag entdeckt die Politik Endometriose für sich. Ein Blick auf aktuelle Entwicklungen zeigt, wie lange das Thema unter den Teppich gekehrt wurde – und wo Nachholbedarf besteht.
Bei der Krankheitsvermeidung gebe es Luft nach oben, betont Gesundheitsministerin Nina Warken bei einer Veranstaltung des AOK-Bundesverbandes. Für eine wirksame Präventionsstrategie gehörten alle Akteure an einen Tisch geholt – und geeint.
Seit September ist der Alzheimer-Antikörper Lecanemab in Deutschland erhältlich. Die Anwendung ist anspruchsvoll, der Zusatznutzen (noch) nicht belegt. Ab April kann die Therapie regulär auf Kasse erbracht werden.
One Size fits all: Die Indikationsimpfung gegen Pneumokokken-Infektionen wird einfacher. Und entsprechend auch demnächst in der Schutzimpfungs-Richtlinie abgebildet.
Die Klinikreform soll am Freitag den Bundestag passieren: In Brandenburg werden dadurch viele Häuser infrage gestellt. Gesundheitsministerin Britta Müller will relevante Standorte als „Polikliniken Deluxe“ erhalten.
Die Grippewelle hält an, hat aber ihren Höhepunkt überschritten. Wie steht es um die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen in Deutschland sonst?
Einen Gender Pay Gap gibt es auch bei angestellten Ärztinnen und Ärzten in der ambulanten Versorgung. Hier ist der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen sogar besonders ausgeprägt, so die apoBank.
Das Orphan Drug Avacopan hat die Jahresumsatzgrenze von 30 Millionen Euro überschritten und musste deshalb in die volle Nutzenbewertung. Mit deren Ausgang kann der Hersteller nicht zufrieden sein.
Der Medizintechnik-Verbund Leasymed hat eine rollende Praxis für Ärztinnen und Ärzte entwickelt. Noch ist es ihnen aber nur in den seltensten Fällen möglich, ausschließlich mobil zu praktizieren. Welche Optionen es gibt.
Keinen belegten Zusatznutzen sieht der G‑BA derzeit für Resmetirom. Das letzte Wort ist damit für den Wirkstoff zur Behandlung von Erwachsenen mit MASH aber noch nicht gesprochen, der Beschluss ist bis Oktober 2029 befristet.
Höhere Personal- und Sachaufwendungen sowie einmalige Transaktionskosten machten der CompuGroup Medical 2025 einen Strich durch die Rechnung. Bottom line lief ein zweistelliger Gewinnrückgang auf.
Ein 500.000-Euro-Regress wegen fehlender Rezeptunterschrift sorgte jüngst für Aufregung. Es gibt aber noch mehr Fehler, die für eine Praxis richtig teuer werden können. Hier sind die gefährlichsten Nachlässigkeiten.
Weil er vor einigen Jahren vergebens nach einem guten Installateur suchte, beschloss Herzchirurg Jean-Philippe Grimaud, die nötigen Arbeiten selbst zu machen – und schaffte dann sogar die Meisterprüfung.
Die Analogabrechnung privater Arztleistungen ist gang und gäbe. Die eigene Erfindung von Abrechnungsziffern grenzt jedoch an Betrug. Dann besteht für Patienten auch keine Zahlungspflicht.
Iraner, die bei Demonstrationen verletzt werden, können nicht zum Arzt gehen. Zu groß ist die Gefahr, von Milizen geschnappt zu werden. Die Medizinerin Shabnam Fahimi-Weber aus Essen berät über Video und Telefon.
Ärzte bestimmen die Therapie und wählen Arzneien nach bestem Wissen und Leitlinien aus? Da kennen Sie aber ihre Patienten schlecht! Die wissen genau, was sie brauchen. Ein Klassiker dabei: die Anti-Haltung – also das Verlangen nach Antibiotika.
Nach dem vorzeitigen Aus der bundesweit einzigen SPD-BSW-Koalition bereitet die neue Regierung in Potsdam ihren Start vor: SPD und CDU stellten ihren Koalitionsvertrag vor, in dem Gesundheit einen wichtigen Schwerpunkt bildet.
Anreiz zum Upcoding? Die Chronikerpauschalen im HZV-Vertrag Schleswig-Holstein von 2016 sind gesetzlich ausgeschlossene „zusätzliche Vergütungen“, urteilt das Landessozialgericht NRW – und verwirft damit die Pauschalen.
Das Bundesministerium für Nuklearsicherheit weist auf Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchungen für Frauen ab 45 Jahren hin. Damit die GKV die Untersuchung übernimmt, fehlt aber noch ein GBA-Beschluss.
Verbindliche Ersteinschätzung, starke Stellung von Primärversorgungspraxen. Nordrhein-Westfalen stößt in das Vakuum bislang fehlender Vorschläge aus Berlin. Der Elefant im Raum: Geht Primärversorgung nur im Kollektivvertrag?
Eine junge Frau hatte sich mit einer gefälschten Approbationsurkunde Jobs bei Kliniken in Niedersachsen erschlichen. Wegen einer Persönlichkeitsstörung muss sie nun endgültig in die Psychiatrie, das hat der BGH entschieden.
Im vergangenen Jahr waren mehr als eine halbe Millionen Frauen von der Diagnose Endometriose betroffen. Das sind beinahe doppelt so viele wie noch 2005. Die Patientinnen werden immer jünger.
Herzinfarkte und ähnliche Erkrankungen sind für Frauen gefährlicher als für Männer. Zum Weltfrauentag veröffentlicht das Statistische Bundesamt Zahlen zu gesundheitsbezogenen Geschlechterunterschieden.
Bei neuen Arzneimitteln im hausärztlichen Bereich passiere „extrem viel“, sagt vfa-Präsident Han Steutel. Er spricht über „Durchbrüche“ bei Typ-1-Diabetes und MASH und erklärt, warum ein schneller Zugang zu neuen Therapien in Deutschland nicht mehr so selbstverständlich ist.
Kliniken sind Teil der kritischen Infrastruktur. Die Berliner Krankenhausgesellschaft ließ sich von Spezialisten aus der Ukraine dazu informieren, womit die Belegschaften rechnen müssen, wenn im NATO-Bündnisfall hierzulande Kriegsverletzte versorgt werden müssten.
In Q4/2025 ist die Budgetierung für Hausärzte weggefallen. Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet Arzt und Praxisberater Georg Lübben, wie sich das auf die Quartalsabrechnung ausgewirkt hat und worauf Praxisinhaber nun achten sollten.
Am Freitag will der Bundestag nach langem Streit einen Haken an das Krankenhausreformanpassungsgesetz machen. Fachärzteverbände weisen nun auf eine wichtige Änderung hin. Diese betrifft Kinder und Menschen mit Behinderungen.
Bei den Vorstandschefs der Krankenkassen ist die Versichertenzahl ein Indiz für die Vergütungshöhe. Platzhirsch in der GKV ist die Techniker Kasse. Entsprechend führte TK-Chef Jens Baas im Vorjahr das Gehaltsranking an.
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde fordert für Arzneiinnovationen eine Phase-3-Studie weniger. Forschende Pharmaunternehmen hierzulande warnen vor einer wachsenden zeitlichen Kluft im Zulassungsprozess zwischen USA und Europa.
22 Prozent des ambulanten Honorarumsatzes entfällt einer aktuellen Auswertung des PKV-Instituts auf Privatpatienten. Zuletzt hatte daraus eine durchschnittliche Praxis rund 82.000 Euro Mehrumsatz.
Rotes Fleisch, Rauchen, hoher Blutzucker: Einige Faktoren spielen laut einer groß angelegten Studie eine zentrale Rolle bei Brustkrebs. Durch Vermeidung dieser Faktoren im Alltag ließe sich auch das Krebsrisiko senken.
Bei einem Medizinstudium im Ausland erkennt das Finanzamt Studiengebühren nicht als außergewöhnliche Belastung an. Für die Ausbildungskosten unterhaltsberechtigter Kinder sehe das Einkommensteuergesetz verschiedene Freibeträge vor.
Im Zeitraum 2009 bis 2025 sind die Zahlen von Männern im Ausbildungsberuf MFA nahezu kontinuierlich gestiegen. Bei den Frauen führt die „Medizinische Fachangestellte“ 2025 die Rangliste an.
Mehrere Innovationen erhielten kürzlich Zulassungsempfehlungen für die EU. Darunter auch die erste orale Option gegen Akromegalie, das erste Medikament zur Behandlung des seltenen WHIM-Syndroms, sowie der laut Hersteller weltweit erste Kombi-Impfstoff gegen Influenza und COVID-19.
Die Dotierungen in der KBV-Vorstandsetage sind im Vorjahr unverändert geblieben. In einigen KV-Regionen sieht das anders aus. Das geht aus einer Pflichtveröffentlichung im Bundesanzeiger hervor.
Mit Dividendenaktien lässt sich ein Zusatzeinkommen erzielen. Welche Vor- und Nachteile eine Dividendenstrategie hat und wie Ärztinnen und Ärzte dabei vorgehen können.
Aus welchen Gründen entscheiden sich Personen für eine Impfung, und was hält sie davon ab? Das wurde in einer Befragung des Robert Koch-Instituts untersucht, aus der nun erste Ergebnisse veröffentlicht wurden.
Zum April wird die Aut-idem-Substitution für Biologicals scharf geschaltet. Dann geht auch in diesem Verordnungssegment „Wirtschaftlichkeit“ vorrangig nach Rabattvertragslage.
Glukokortikoide sind aus der Behandlung bei rheumatischen Erkrankungen derzeit noch nicht wegzudenken. Doch die Bedeutung alternativer Wirkstoffe nimmt zu.
In manchen Regionen Thüringens sind Haus- und Zahnärzte zur Mangelware geworden. Schon Studienanfänger sollen deshalb frühzeitig für eine spätere Tätigkeit in Thüringen gebunden werden.
Gesetzliche Regelungen gibt es zur Physician Assistance nicht. Das sorgt in Praxen und Kliniken für Unsicherheiten, bei Juristen für Bedenken. Eine Lösung könnte in der Heilpraktikerausbildung liegen.
Alles schaut auf die gesetzliche Krankenversicherung, dabei steht auch der kleinen Schwester der GKV – der sozialen Pflegeversicherung – das Wasser bis zum Hals. Der Ruf nach mehr privater und betrieblicher Vorsorge wird lauter.
In der Poliklinik in Halle arbeiten angestellte Ärzte als Team unter einem Dach – mit weniger Bürokratie und mehr Zeit für Patienten. Kann ein solches Modell Versorgungslücken auf dem Land schließen?
Gesundheitsinformationen im Internet gibt es zuhauf – aber wem Vertrauen? Gäbe es ein Qualitätssiegel, so zeigt eine Umfrage der AOK Hessen eine klare Präferenz bezüglich des Garanten.
Die Bertelsmann Stiftung hat ausrechnen lassen, wie viele Physician Assistants und/oder nicht-ärztliche Praxisassistenten zu beschäftigen wären, um die mittelfristig zu erwartende Hausärztelücke zu schließen.
Bei Delegation in größtmöglichem Stil lässt sich hausärztliche Arbeitszeit in ganz erheblicher Größenordnung kompensieren: Bis zu zwei Drittel sind jetzt schon möglich – und bei steigender Lernkurve in Sachen Arbeitsteilung künftig sogar noch mehr.
Soll man aus Angst vor Rückenschmerzen darauf verzichten, den Enkel auf den Arm zu nehmen? Eine US-Studie hat untersucht, ob Aktivitäten wie Heben, Bücken oder Hinhocken zu langfristigen Funktionseinbußen führen.
Mit der Zulassung des Wirkstoffs Lecanemab gegen Morbus Alzheimer wurden in der Öffentlichkeit große Hoffnungen geweckt. Bei einer Tagung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft wurde über das Therapieprinzip diskutiert.
Patientinnen und Patienten mit hämatologischen Neoplasien haben ein deutlich erhöhtes Risiko für infektiöse Komplikationen – viele davon vermeidbar. Welche Impfungen wichtig sind und was bezüglich Impfstoffen zu beachten ist, erläutern zwei Onkologen.
Dass die Ernährung die Entstehung und den Verlauf von Tumorerkrankungen beeinflussen kann, ist bekannt. Doch wie sieht es mit Nahrungsergänzungsmitteln aus?
In welchen Landstrichen Deutschlands gibt es vergleichsweise viele Krebsneuerkrankungen – und wo besonders wenige? Wir blicken anhand aktueller RKI-Daten auf die regionale Krebsinzidenz sowohl bei Männern als auch bei Frauen.
Menschen mit hochgradiger asymptomatischer Karotisstenose profitieren möglicherweise trotz intensiver medikamentöser Behandlung von einer Stentimplantation. In der randomisierten Studie CREST-2 wurde auch der Nutzen einer Endarteriektomie untersucht.
Viele Leitlinien empfehlen Menschen mit Arthrose körperliches Training, vor allem wenn das Knie betroffen ist. Eine neue Übersichtsarbeit wirft Zweifel auf, ob das wirklich so viel nützt, insbesondere im Vergleich zu anderen Therapien.
Wer bei der Herzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion (HFrEF) die Niere schützen will, stößt mit traditionellen Therapien rasch an Grenzen. SGLT2-Hemmer sind ein Paradigmenwechsel, aber auch der ARNI kann helfen. Ein weiterer Wirkstoff könnte die Spielregeln ändern.
Tendinopathien und Sehnenrupturen an der Schulter sind so häufig, dass sich bei Kernspin-Untersuchungen weniger die Frage stellt, ob Veränderungen da sind, sondern ob eine MRT nötig ist. Übertherapien könnten vermieden werden.
Die S3-Leitlinie Colitis ulcerosa wurde umfassend überarbeitet. Im Gespräch mit der Ärzte Zeitung fasst Leitlinien-Koordinator Torsten Kucharzik die wichtigsten Änderungen zusammen. Unter anderem neu dabei: Ein Kapitel zu Kindern und Jugendlichen.
Was passiert, wenn man bei Männern unabhängig vom Alter auf ein PSA-Screening verzichtet? In den USA hat man das getan – offenbar mit ungünstigen Ergebnissen bei Patienten unter 75 Jahren.
Wichtiger Risikofaktor oder reine Angstmache? Vertreter aus Kardiologie und Allgemeinmedizin sind sich uneins, ob Lipoprotein(a)-Werte routinemäßig erhoben werden sollen. Eine Gegenüberstellung.
Dass eine einjährige Behandlung mit Abatacept bei Risikopersonen die Manifestation einer Rheumatoiden Arthritis hinauszögern kann, war bekannt. Nun ist klar: Dieser Effekt kann über mehrere Jahre fortbestehen.
Mit einem an individuellen Ausgangswerten orientierten Kraft-, Beweglichkeits- und Ausdauertraining erzielten Personen mit axialer Spondyloarthritis über nur acht Wochen deutliche Verbesserungen. Das Autorenteam erklärt, was die positiven Effekte ausgemacht hat.
Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen wird ein Diabetes schlechter überwacht. Offenbar erhalten die Betroffenen auch seltener dieselben Therapien. Welche Faktoren liegen diesem Versorgungsmangel zugrunde?
Kooperationsverträge mit Pflegeheimen rücken mit der neuen Vorhaltepauschale wieder mehr in den Blick. Was hat eine Praxis davon? Zwei Hausärzte berichten.
Als „gefährliches Duo“ bezeichnen zwei Ärzte aus Südkorea die gleichzeitige Anwendung von nicht-steroidalen Antirheumatika und Metformin. Sie schildern den Fall einer älteren Patientin, die mit einer lebensbedrohlichen Laktatazidose in der Notaufnahme vorgestellt wurde.
Zunehmend wird klar, wie eng Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern zusammenhängen. Gelingt die Rhythmuskontrolle im Vorhof, dann profitiert auch die Herzkammer. Zu lange warten mit der Ablation ist kontraproduktiv.
Gastroösophagealer Reflux ist womöglich auch mit einem erhöhten Risiko für Kehlkopftumoren assoziiert. Dafür sprechen zumindest Teilergebnisse einer aktuellen Metaanalyse. Im Detail ist der Zusammenhang indes weniger klar.
An die Ersttherapie von Patienten mit venöser Thromboembolie sollte sich in der Regel eine antikoagulative Erhaltungstherapie anschließen. Wie sich deren Dauer im Nutzen-Risiko-Verhältnis niederschlägt, haben sich US-Forscher angesehen.
Die Frequenz macht‘s: Verwenden Diabetiker an mindestens drei von vier Tagen ein System zum kontinuierlichen Glukosemonitoring, profitieren sie besonders stark und nachhaltig von sinkenden HbA1c-Werten. Bei geringerer Nutzung nehmen die Werte dagegen nach sechs Monaten wieder zu.
In einer Studie sind die Wirkungen von Cladribin und S1P-Modulatoren bei therapienaiven Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose verglichen worden – mit gemischtem Ergebnis.