Apotheken sterben, Arztpraxen sind am Limit. Kann der Einzelhandel Versorgungskapazitäten bereitstellen? Aus Verbrauchersicht jedenfalls könnte er das. Die Akzeptanzprobleme wären eher gering.
Laut Arzneimittel-Richtlinie sollen Vertragsärztinnen und -ärzte ihre Patienten auf preisgünstige rekombinante Arzneimittel ein- und umstellen. Faktisch hat sich diese Aufforderung mit dem Start der Aut-idem-Substitution patentfreier Biologicals in den Apotheken erledigt – nur rechtlich noch nicht.
Es war eine echt zähe Partie: Nach langem Gezerre stimmt der Bundesrat dem umstrittenen Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) zu. Das Murren auf Länderseite ist aber noch nicht ganz verstummt.
Alles Wichtige zum Lungenkrebs-Screening: In einer „PraxisInfo“ stellt die KBV die Qualifikationsvoraussetzungen und den Ablauf der Leistungserbringung dar.
Wie lange sollen gesetzlich Versicherte auf einen Termin beim Facharzt warten? „Angemessen wären drei Wochen“, meint SPD-Fraktionschef Matthias Miersch – und fordert einen gesetzlichen Anspruch. KBV-Chef Andreas Gassen reagiert prompt.
Die KV Rheinland-Pfalz will die Terminvermittlung effizienter machen. Zum Monatswechsel wird deshalb die Option, dass Patienten ihre Termine über das 116117-Onlineportal selbst buchen, ausgeweitet.
In den iodhaltigen Kontrastmitteln Accupaque und Visipaque kann es zur Bildung von Partikeln kommen. Ein Rote-Hand-Brief informiert, welche Chargen betroffen sind.
Der Bundestag hat weitreichende Änderungen des Transplantationsgesetzes beschlossen. Die Lebendnierenspende wird erleichtert, der Vorrang der postmortalen Spende entfällt. Die Koalition erntet dafür nicht nur Beifall.
Honorarkürzungen sorgen für Protest: Doppelt so viele Menschen wie angemeldet demonstrieren vor dem Bundesgesundheitsministerium. Bei der Kundgebung sprechen auch zwei Politikerinnen.
Zum Quartalswechsel gibt es wieder Neuerungen. Diesmal betreffen sie digitale Gesundheitsanwendungen, Labore und Humangenetiker sowie Praxen, die Heilmittel selbst erbringen.
Als erste Community Health Nurse Brandenburgs begleitet Tahnee Leyh Menschen in ihrem Alltag. Die Hausärztinnen und -ärzte vor Ort sind froh über ihren Einsatz – von der organisierten Ärzteschaft fühlt sie sich eher kritisch beäugt.
Mit der ACC-Jahrestagung beginnt am 27. März 2026 die diesjährige Reihe der großen Herzkongresse. Welche neuen Studien zu wichtigen kardiologischen Themen dort erwartet werden, erfahren Sie in dieser Vorschau.
Der räumliche Umfang einer Sachversicherung ergibt sich allein „durch vertraglich konkret bezeichnete Örtlichkeiten“ im Versicherungsschein, bekräftigt ein Oberlandesgericht. Eine BAG bleibt deshalb auf den Kosten eines Wasserschadens sitzen.
Im Streit um das KHAG will eine Ländermehrheit bisher kein Vermittlungsverfahren. Motto: Besser wird es nicht mehr. Doch der Konflikt um Pflegepersonaluntergrenzen könnte auf den letzten Metern noch eskalieren.
Seit Einführung der DiGA im Oktober 2020 bis zum 31. Dezember 2025 haben die gesetzlich Versicherten rund 1,6 Millionen DiGA-Freischaltcodes eingelöst – davon knapp 690.000 im Jahr 2025.
Drei „Leuchtturm“-Projekte aus Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung ausgezeichnet. Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner.
Viele Praxen denken darüber nach, ihr Praxisverwaltungssystem zu wechseln. Worauf muss beim PVS-Umstieg alles geachtet werden? Drei Hausärztinnen und Hausärzte erläutern, wie sie beim Wechsel vorgegangen sind – und geben wertvolle Tipps.
Sofortmaßnahmen für Prävention und Gesundheitsförderung fordern Verbände – darunter die Bundesärztekammer – von der Politik. Dazu gehöre etwa die Verankerung von Gesundheitsbildung in Kitas und Schulen.
Werbung für Gesundheitsangebote im Internet hat Grenzen. Der Bundesgerichtshof entschied, dass Portale nicht für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis werben dürfen.
Männergesundheit grenzt nicht selten scharf an Lifestyle-Medizin. Aktuell weiß die KV Rheinland-Pfalz von vertragsarztrechtlich unzulässigen Testosteron-Verordnungen.
Zum Jahreswechsel wurde das QS-Verfahren zur Vermeidung nosokomialer und postoperativer Wundinfektionen eingestellt. Damit hat sich auch die EBM-Ziffer zur Dokumentation der Infektionsprophylaxe erledigt.
Bei einer Anhörung im Gesundheitsausschuss nehmen Sachverständige kontrovers zu Vorschlägen der Grünen-Fraktion Stellung. Im Fokus: Muss die Beweislast bei Schadensersatzprozessen neu justiert werden?
Eine ehrliche Debatte über Ausgabenkürzungen fordert Grünen-Gesundheitssprecher Janosch Dahmen. Langfristige Prognosen gingen von 40 Milliarden Euro Defizit bei den Kassenfinanzen aus – Auswirkungen des Iran-Krieges seien noch nicht eingepreist.
Im Ringen um erweiterte Befugnisse für Apotheker, wie von der Bundesregierung vorgesehen, wartet das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung mit neuen Berechnungen gegen derlei Pläne auf.
Eine Posttraumatische Belastungsstörung kann auch bei Leichenumbettern eine Berufskrankheit sein, so das Bundessozialgericht. Ein Gutachten soll Klarheit bringen.
Gold und Bargeld für eine Behandlung und Medikamente ihres Sohnes: Eine Rentnerin fällt am Telefon auf einen falschen Arzt herein. Was die Kriminalpolizei nun über die Masche weiß.
Ärztinnen und Ärzte können bald online innerhalb von 24 Stunden eine GmbH gründen, das Bundesdigitalministerium arbeitet an bürokratischen Erleichterungen. Derzeit dauert der Prozess bis zu acht Wochen.
Was halten Niedergelassene vom geplanten Primärarztsystem? Die Ärzte Zeitung hat mit elf Medizinerinnen und Medizinern in Unterfranken gesprochen. Es zeigt sich: An den Plänen scheiden sich die Geister.
Die Adipositas-DiGA von Oviva verzeichnete im vergangenen Jahr 306.700 aktivierte Freischaltcodes. 95 Prozent dieser Verordnungen wurden von Hausärzten ausgestellt.
Laut einer Auswertung des Sachverständigenrats für Integration und Migration halten sich Menschen mit Migrationshintergrund für gesünder als die Deutschen. Im Alter kehrt sich dies jedoch um.
Im Prinzip hat der Gesetzgeber großen Spielraum, wenn es um mehr Eigenverantwortung geht. Aber es gibt rechtliche Grenzen, betont der Arzt und Medizinrechtler Alexander Ehlers im Interview – und greift dabei auf Bismarck zurück.
Der Einsatz nicht-invasiver Pränataltests läuft aus dem Ruder, meinen rund 100 Bundestagsabgeordnete. Sie werben für ein Monitoring, auch um belastbare Versorgungsdaten zu gewinnen. Andere warnen vor Bevormundung. Und jetzt?
Vor einem Jahr hat die Bundeswehr ihre Sanitätsdienste im Kommando Gesundheitsversorgung gebündelt. Dr. Johannes Backus berichtet über die Reorganisation, wie die Zusammenarbeit mit zivilen Strukturen funktioniert und worauf es im Krisenfall ankommt.
Die gesetzliche Krankenversicherung hat zuallererst ein Ausgabenproblem. Jüngste Vorschläge wie zur Mitversicherung von Ehepartnern verschleiern diese Herausforderung. Nötig ist ein rigides Sparpaket für die GKV – und zwar rasch.
Fast jede dritte Hausarztpraxis nimmt in Hessen inzwischen an dem Versorgungsprogramm teil, die Patientenzahl steigt. Ein Vorbild für die Primärarzt-Debatte, findet Hessens Hausärzteverband.
Die neue GOÄ steht auf der To-do-Liste der Politik; der Entwurf von BÄK, PKV und Beihilfe steht. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert GOÄ-Spezialist Conrad C. Singe, was bei Gesprächs- und Untersuchungsleistungen zu erwarten ist.
Pünktlich zum Welttuberkulosetag ist die neue S3-Leitlinie zur Tuberkuloseprävention bei neu zugewanderten Menschen erschienen. Sie präzisiert, wer genau gescreent werden soll und berücksichtigt zahlreiche Begleitumstände.
Zwischen acht und 22 Monaten warten Ärzte aus dem Ausland auf eine Anerkennung ihrer akademischen Abschlüsse in Thüringen. Auf dem Weg zur Anerkennung stolpern viele Bewerber über Sprachdefizite.
Sie interessieren sich für Themen aus dem Praxisalltag, für Beiträge, die für Ihre tägliche Arbeit relevant sind? Auf unserer Praxiswissen-Seite finden Sie unsere neuesten Artikel in der Übersicht.
Sie interessieren sich für medizinische Themen aus diversen Fachbereichen? Auf unserer Medizin-Seite finden Sie die neuesten Beiträge in der Übersicht.
Welche Artikel sind jüngst auf aerztezeitung.de online gangen? Wer sich schnell informieren möchte, findet unsere neuen Beiträge hier in der Übersicht.
Mit unseren regelmäßigen Themen-Newsletter erhalten Sie praxisnahe Berichte, Tipps, Einordnungen und relevante Neuigkeiten aus Ihrem Fachgebiet – zusammengestellt für die tägliche Praxis. Diese 21 Newsletter können Sie abonnieren.
Ein dreiwöchiges Rehaprogramm mit intensivem körperlichem Training führte bei Menschen mit schwerer chronischer Fibromyalgie zu einer deutlichen Steigerung der aeroben Leistungsfähigkeit.
So ist das mit dem Durchschnitt: Die einen liegen drüber, die anderen darunter. Aufs Ganze gesehen ist deshalb die wirtschaftliche Lage der Apotheken besser, als in deren Beschreibung durch die Standesvertreter.
Eine aus dem Internet für 17,49 Euro runtergeladene Bescheinigung über angebliche Corona-Impfunfähigkeit ist eine Täuschung des Arbeitgebers. Mit allen Folgen.
Weil beim wegen 85-fachen Mordes verurteilten Krankenpfleger Niels H. die besondere Schwere der Schuld festgestellt worden war, kann er nicht auf Prüfung einer Haftentlassung nach 15 Jahren hoffen.
Die Apotheken beklagen am Protesttag ihre wirtschaftliche Situation und verweisen auf immer weniger Verkaufsstellen im Land. Die Analyse einer Krankenkasse zeichnet ein anderes Bild.
Sparen, priorisieren, Effizienzen heben? In einer Woche wollen die Mitglieder der Finanzkommission Gesundheit erste Vorschläge zur Sanierung der Krankenkassenfinanzen vorlegen. Der Reformdruck auf die Koalition im Bund wächst.
Unentdeckte Tuberkulose-Fälle, Ausbreitung resistenter Erreger: Beides hängt zusammen und gefährdet den Kampf gegen die Krankheit. Warum es künftig zu mehr Todesfällen kommen könnte.
Nach dem Meningitis-B-Ausbruch melden britische Behörden weitere Erkrankungsfälle bei jungen Menschen in England. Vor dem Hintergrund erinnert die DGN an das Vorgehen bei einem Verdacht und an die Bedeutung der Impfung.
Bausteine wie Berufsdoktorat plus PhD oder Ideen für eine faire Finanzierung liegen bereits auf dem Tisch. Was fehlt, sind Wille und Mut, diese Elemente zu einer kohärenten Promotionsstrategie zusammenzuführen, schreiben Finn Fassbender und Emirhan Celik von der bvmd in der Ärzte Zeitung.
Können Ärztinnen und Ärzte Steuern sparen, wenn sie ihre Praxis zur MVZ-GmbH machen? Im Prinzip schon, sagen unsere Gastautoren – aber dafür müssen einige Bedingungen erfüllt sein.
Nicht nur eine ausschließliche, sondern auch eine ergänzende Nutzung von Komplementär- und Alternativmedizin erhöht bei Brustkrebs das 5-Jahres-Mortalitätsrisiko. Dafür spricht zumindest eine große retrospektive Analyse von US-Daten.
Sogar acht Jahre nach der Einnahme von Antibiotika finden sich noch Veränderungen in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms. Ein Grund mehr, die Antibiotikagabe so gut wie möglich zu reduzieren.
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen werden häufig von psychischen Krankheiten begleitet. Dabei sind nicht nur Angststörungen oder Depression von Bedeutung, sondern auch bereits im frühen Kindesalter auftretende Störungen der neuronalen Entwicklung wie Autismus-Spektrum-Störungen oder ADHS.
Unter-35-Jährige mit Morbus Crohn scheinen unter bestimmten Voraussetzungen von einer frühen Ileozökalresektion zu profitieren. Bis zu 50 Prozent erreichen damit eine therapiefreie Remission für zehn Jahre, hieß es beim ECCO-Kongress in Stockholm.
Lässt sich eine Neigung zu Multimorbidität schon im Blut ablesen? Laut einer schwedischen Langzeitstudie sind zumindest diese fünf Biomarker damit assoziiert.
Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten und führt die Liste der Sterbefälle durch Krebs an. Wann und wie oft gescreent werden sollte, beschreibt eine kürzlich aktualisierte S3-Leitlinie.
Die Effektivität von Checkpoint-Inhibitoren wird unter anderem durch das Mikrobiom und Komedikationen beeinflusst. Welche Medikamente sollten also bei der Krebsbehandlung nicht zusammen mit der Immuntherapie gegeben werden?
Werden Krebspatienten bestrahlt, zieht das besonders den Darm in Mitleidenschaft. Eine Onkologin berichtet, was man tun kann, um das empfindliche Organ zu schützen.
Eine Influenza-Infektion ist mehr als eine respiratorische Erkrankung. Sie erhöht auch das kardiovaskuläre Risiko und korreliert z.B. mit einem höheren Sterberisiko und myokardialen Komplikationen wie Herzinfarkt und Herzinsuffizienz.
Sonderbericht
|
Mit freundlicher Unterstützung von:
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Haben Sie sich schon mal gefragt, was Sie vom Friseurbesuch außer einer schicken neuen Frisur noch so alles mitnehmen könnten? Auf mikrobiologischer Spurensuche in Kopenhagener Friseursalons.
Mit einer von Experten entwickelten App aus Deutschland lässt sich offenbar eine Harninkontinenz bei Frauen maßgeblich bessern. Das zeigen Ergebnisse der DINKS-Studie unter der Leitung der Uniklinik Mainz.
Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung nehmen wohl seltener am Darmkrebs-Screening per Stuhltest teil. Und selbst wenn sie teilnehmen, sehen sie sich mit mehr Herausforderungen konfrontiert.
Die Kombination von Lenalidomid und Rituximab mit dem gegen CD19 gerichteten Antikörper Tafasitamab verhilft Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem follikulärem Lymphom zu längerem progressionsfreiem Überleben. Forscher sehen das Potenzial für eine neue Standardtherapie.
Krätzeausbrüche sind nicht nur für die einzelnen Betroffenen unangenehm, sie stellen auch ein wachsendes Problem für die öffentliche Gesundheit dar. Welches Mittel hilft am besten dagegen?
Die Ärzte Zeitung ist auf Instagram aktiv: Mit Tipps für den Praxisalltag und Updates aus der Medizin halten wir Sie auch dort auf dem Laufenden. Folgen Sie uns!
Daher gleicht auch keine Therapie der anderen. Aber eines könnten sie gemeinsam haben am Punkt der ersten Injektion: Trulicity® – der einfache Start in die Injektionstherapie.
Kooperation
|
Eine Kooperation von: Springer Medizin und Lilly Deutschland GmbH