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Hessen

Hessen liegt im Zeitplan

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Hessen liegt mit seinem Impfkonzept zur Schweinegrippe im Zeitplan. Am Montag wurden die ersten Personen geimpft. Dabei werden gemäß der Verordnung der Bundesregierung zunächst Beschäftigte im Gesundheitsdienst und der Wohlfahrtspflege, chronisch kranke Menschen, Schwangere sowie Polizisten und Feuerwehrleute geimpft. Für Beschäftigte im Gesundheitswesen, bei Polizei und Feuerwehr übernehmen der öffentliche Gesundheitsdienst beziehungsweise Betriebsärzte die Impfung; chronisch kranke Personen und Schwangere hingegen können sich bei niedergelassenen Ärzten impfen lassen.

Aber auch allen anderen Bürgern steht es offen, sich bereits jetzt impfen zu lassen. Ausreichend Impfstoff sei vorhanden, berichtet das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit. Mit circa 3,7 Millionen Impfdosen könnten bei einer einmaligen Impfung rund 60 Prozent der Bevölkerung versorgt werden, bei einer zweimaligen Impfung rund 30 Prozent. Der Großhändler Anzag, der den Impfstoff an die Gesundheitsämter und Apotheken weiterverteilt, hatte am 19. Oktober bereits die ersten Impfdosen ans Gesundheitsamt Frankfurt geliefert (wir berichteten).

Für Niedergelassene, die impfen, soll das Honorar dem Vernehmen nach in etwa dem Honorar bei bisherigen Impfungen entsprechen. Die genaue Höhe stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest. (reh)

Topthema Schweinegrippe Schweinegrippe: Flickenteppich bei Lösungen für die Massenimpfung

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