Kongressankündigung

Schnittstellen im Fokus beim Deutschen Krebskongress 2022

Drei große Schwerpunkte hat der Deutsche Krebskongress 2022: Interdisziplinarität, Gesundheitspolitik und Schnittstellen. Die Veranstaltung ist nach dem 2G-Prinzip geplant – mit eigener App.

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Verbesserte Therapieoptionen für Krebskranke wird es nur geben, wenn Innovation und Versorgung ineinander greifen. Schnittstellenmanagement wird ein zentrales Thema auf dem Deutschen Krebskongress 2022 sein.

Verbesserte Therapieoptionen für Krebskranke wird es nur geben, wenn Innovation und Versorgung ineinander greifen. Schnittstellenmanagement wird ein zentrales Thema auf dem Deutschen Krebskongress 2022 sein.

© Charday Penn / Getty Images / iStock

Berlin. „Krebsmedizin: Schnittstellen zwischen Innovation und Versorgung“ ist das Motto des 35. Deutschen Krebskongresses (DKK) 2022. Er findet vom 23. bis 26. Februar 2022 im CityCube Berlin statt. Der Kongress ist derzeit als Präsenzveranstaltung nach dem 2G-Prinzip geplant: Teilnehmende müssen geimpft oder genesen sein.

Der Übergang von onkologischen Innovationen in die Versorgung ist ein kritischer Schritt. Nur wenn er gelingt, kommen verbesserte Therapieoptionen tatsächlich am Krankenbett an. „Auf dem DKK 2022 wollen wir unter anderem über den adäquaten Umgang mit Schnittstellen diskutieren und bisher ungenutzte Potenziale identifizieren“, sagt Kongresspräsident Professor Michael Ghadimi von der Universitätsmedizin Göttingen.

Dabei geht es nicht nur um die Schnittstelle zwischen Innovation und Versorgung. Im Fokus stehen unter anderem auch Themen an der Schnittstelle von operativen Verfahren zur Radioonkologie und systemischer Krebstherapie, die Schnittstelle zwischen ökonomischem Denken und sozialer Verantwortung sowie zwischen stationärer und ambulanter Versorgung.

Onkologen müssen sich mit Politikern austauschen

Als zweiten Schwerpunkt des DKK 2022 nennt Ghadimi in seiner Video-Einladung auf der Homepage zum DKK die Interdisziplinarität zwischen den verschiedenen in die Versorgung Krebskranker involvierten Disziplinen. Der dritte Schwerpunkt ist die Gesundheitspolitik: „Aufgrund des demografischen Wandels in einem unterfinanzierten Gesundheitswesen werden wir gemeinsam mit Politikerinnen und Politikern über innovative Konzepte der zukünftigen Versorgung Krebskranker in diesem Land reden müssen“, so Ghadimi.

DKK 2022:

  • Wann: 23.-26. Februar 2022
  • Wo: CityCube Berlin
  • Hygienemaßnahmen: (nach derzeitiger Planung) 2G-Regelung
  • Frühbucherpreise: bis 5. Januar 2022
  • Frist für late-breaking Abstracts: 6. Dezember 2021 – 6. Januar 2022

Mehr unter: https://www.deutscher-krebskongress.de

Der Kongresspräsident kündigt ein breites Spektrum an Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den DKK an: „Es werden Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Krebsforschung und Krebstherapie hier in Berlin sich gemeinsam versammeln, um über die Zukunft und den Standard der Krebsmedizin zu sprechen. Es werden Expertinnen aus der Pflege kommen, von den Ärzteschaften, von der Forschung und auch aus der Gesundheitspolitik, um gemeinsam über die Zukunft der Krebsmedizin in Deutschland zu diskutieren.“ Das Kongressprogramm steht bereits.

Wie bereits 2020 ist auch für den DKK 2022 eine App entwickelt worden. Die App für den DKK 2022 soll jedoch drei neue Funktionen haben: Dazu gehört die Möglichkeit, Fragen in einer Veranstaltung direkt via Smartphone oder Tablet an das Podium zu stellen. Mithilfe einer weiteren, neuen Funktion können Teilnehmer nun Referenten, die ihr Einverständnis dafür gegeben haben, bewerten. Die Funktion „TED“ ermöglicht es, Abstimmungen und kleine Umfragen vor Ort in den Sitzungen durchzuführen. Beispielsweise bei den interaktiven Tumorkonferenzen soll „TED“ zum Einsatz kommen.

Ab Januar 2022 kann die Kongress-App kostenlos im entsprechenden App-Store für Android und iOS heruntergeladen werden. Sie enthält auch eine Veranstaltungsübersicht, den Hallenplan und eine Liste der Referenten. (ker)

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